Gestern war wieder einer solcher Tage, die gut waren. Fast.
Nachdem ich ein bisschen Haushalt geschmissen hatte und die Wohnung fast aufgeräumt war, packte mich die Einkaufswut und ich fuhr in das nahe gelegene Shoppingcenter. Dort deckte ich mich mit fast allem ein, was man zum Basteln gebrauchen konnte, kaufte mir ein bisschen Herbstgaderobe und freut mich auch fast über die Hose in einer Nummer kleiner. Nur fast, weil das bei H&M immer und immer wieder ein Glücksspiel ist und das ja so gar nichts aussagt. Wieder daheim aß ich fast zu Mittag, zumindest nahm ich es mir vor, bekam in fast regelmäßigen Abständen Herzrasen ob der Bilder/Geschichten die ich las, fuhr spontan in die Stadt um Brot, Schnuller (Babyabteilung yeaaah! Nach so langer Zeit macht das echt Spaß) und weltleckerste Trauben zu kaufen, nur um dann festzustellen dass es fast gar keine Auswahl an Schnullern (haha) im hießigen Drogeriemarkt gab. Daher noch einmal fix mit dem Auto zum großen amerikanischen Spielwarenhandel gefahren, nur um dort festzustellen, dass dieser fast noch weniger Auswahl bot. Gleiches Spiel mit einer weiteren Drogerie. Luxusprobleme. Und das ist gut so. Alles in allem eine Shoppingtour quer durch das Außenstadtgebiet in fast 30 Minuten hingelegt um dann die Wuselzwerge fast zu spät abzuholen.
Daheim angekommen, fast einen Weltuntergang provoziert weil, hm, ich habe überhaupt keine Ahnung warum eigentlich, aber eben weil, Wuselzwerge besänftigt, in die Wohnung getragen, fast zwei Geschichten vorgelesen um dann mit Bastelwerkzeug weiter zu machen. Meine Mama gesellte sich dann zu uns, staunte über die Bastelwerkzeuge, die die Wuselzwerge und ich so auftischten und naschte Kekse, die sie mit Genehmigung der Wuselzwerge naschen durfte. Wir bastelten derweil weiter. Fast hätten wir zwei Raketen fertig gebaut. Allerdings fehlt es da bis heute an fertigem Außenblech sowie den Antriebsdüsen. Aber immerhin hat eine der Raketen Glitzersterne. Yeah! Zwischen fast leerem Cappuccino und wunderbar vertrautem Plausch mit meiner Mama überwog dann mittendrin die Lust nach draußen zu gehen. Und das beim stubenhocker großen Wuselzwerg. Nochmal yeah! Und während Oma mit den Wuselzwergen draußen spielte, kochte ich fast perfekte Bolognese. Nur fast perfekte, denn es waren Tomatenstücke zu erkennen. Man kann es ahnen. Weltuntergang bei den Wuselzwergen. Fast.
Dafür verlief der Rest des Abendes nahezu reibungslos. Fast kein Gemaule beim Zähneputzen, fast keine Tränen beim Schlafanzug anziehen und fast sofort schlafende Wuselzwerge beim Gute-Nacht-Lied-Medley. Was will das Mamaherz mehr.
Das wars auch schon fast.
Gute Nacht.
Minensie
2015/08/27
2015/08/26
#Nachtgedanken No. 2
Die Ferien sind vorbei. Endgültig. Nachdem wir nun einige Tage gebraucht haben, um uns wieder an den normalen Alltag zu gewöhnen, scheint es nun zu laufen. Die Wuselzwerge waren heute immerhin schon um 8:20 Uhr im Kindergarten. Auch ich fahre allmählich etwas runter. Die letzten Wochen stand ich leider permanent unter Strom. Arbeiten, mit den Wuselzwergen Spaß haben, das bisschen Haushalt - man kennt ja die Leier. Nichts desto trotz - es waren tolle Ferien. Wir haben Eis in rauen Mengen genascht, sind geschwommen wie die Fische, haben uns die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, waren überall und nirgends, haben tolle Nachmittage und Abende mit Freunden erlebt und hatten selbst im größten Regen jede Menge Spaß.
Die akutelle Woche tröpfelt so vor sich hin. Sobald die Wuselzwerge im Kindergarten sind habe ich plötzlich Zeit. Zeit zum aufräumen, zum frühstücken. Und dann hab ich immernoch Zeit. Zum Grübeln zum Beispiel. Ohja. Mein Hirn ist gerade ein Minenfeld. Ein Bild und kawum - Tränen hier. Ein Artikel und KwAUm - Fassungslosigkeit dort. Ja. Ich lebe wirklich gern hinter dem Mond. Allerdings heißt das nicht, dass ich ignoriere was um mich herum passiert. In keinster Weise. Ich schweige nicht. Aber ich bin es leid zu reden. Ich mache lieber. Patenschaften zum Beispiel. Und auch hier KrRaWUm - Explosionen in meinem Kopf. Ich bin halt nicht sehr groß, da passt nicht so viel Unmut rein. Der muss halt einfach raus.
Zu sagen, ich könnte aufgrund dessen, was tagtäglich die Welt gerade derart aus den Angeln hebt, einfach weitermachen, wäre gelogen. Ich muss zugeben. Ich bin eine Heulsuse. Ich kann es kaum ertragen, mir Gedanken darüber zu machen, was andere täglich aushalten müssen. Es bricht mir mehrmals am Tag und noch mehr in der Nacht das Herz, wenn ich darüber nachdenke, was es bedeutet, gehen zu müssen. Ich habe so viele Erzählungen gehört. Von Früher. Vom Krieg. Vor Jahren. Weit weg. Und nun ist es so nah.
Es scheint sich so vieles gewollt zu wiederholen. Womit wir dann wieder bei der Fassungslosigkeit wären. Es ist mir unbegreiflich, wie man ein Leben gegen Geld eintauschen kann. Es will nicht in meinen Kopf, dass es tatsächlich noch frei denkende, intelligente Menschen gibt, die überzeugt sind, mehr wert zu sein als andere. Ohne etwas dafür getan zu haben. Weil sie zur richtigen Zeit am richtigen Ort geboren wurden. Als ob es ein Richtig und ein Falsch für Leben gäbe. Als ob es verachtenswert wäre, nach einem Leben zu streben, dass Sicherheit gibt. Egal in welcher Hinsicht. Wie man so engstirnig und kurzsichtig sein kann! Aus Angst. Denn mehr ist es nicht. Einfach nur Angst, der man sich nicht stellen will. Oder kann. Weil man nie gelernt hat, was Empathie bedeutet. Sie selbst vielleicht nie erfahren hat? Bemitleidenswert ist das.
Zudem lähmt mich noch ein ganz anderer Aspekt. 1989. Ich habe ein Puzzel vor mir liegen, dessen Teile ich nicht alle einwandfrei zuordnen kann. Ich suche fehlende Stücke um meine eigene Geschichte klarer sehen zu können. Ich fühle eine Verbundheit mit den Schicksalen von so vielen, die ich nicht erklären kann. Denn ich kann in meine Heimat. Jederzeit. Ich kenne meine Heimat. Ich musste nichts zurücklassen. Zumindest fühlt es sich so an.
Einem Menschen in Not muss man helfen. Das sagt (meine) die gute Kinderstube. Das macht die Menschlichkeit aus. Wer sich am Leid anderer ergötzt, auf jemanden, der schon am Boden liegt, tritt, der hat den Titel Mensch nicht verdient.
Letztendlich bin ich dankbar, so viele wunderbare Menschen zu kennen. Sie sind in der Mehrzahl. Definitiv!
Minensie
Die akutelle Woche tröpfelt so vor sich hin. Sobald die Wuselzwerge im Kindergarten sind habe ich plötzlich Zeit. Zeit zum aufräumen, zum frühstücken. Und dann hab ich immernoch Zeit. Zum Grübeln zum Beispiel. Ohja. Mein Hirn ist gerade ein Minenfeld. Ein Bild und kawum - Tränen hier. Ein Artikel und KwAUm - Fassungslosigkeit dort. Ja. Ich lebe wirklich gern hinter dem Mond. Allerdings heißt das nicht, dass ich ignoriere was um mich herum passiert. In keinster Weise. Ich schweige nicht. Aber ich bin es leid zu reden. Ich mache lieber. Patenschaften zum Beispiel. Und auch hier KrRaWUm - Explosionen in meinem Kopf. Ich bin halt nicht sehr groß, da passt nicht so viel Unmut rein. Der muss halt einfach raus.
Zu sagen, ich könnte aufgrund dessen, was tagtäglich die Welt gerade derart aus den Angeln hebt, einfach weitermachen, wäre gelogen. Ich muss zugeben. Ich bin eine Heulsuse. Ich kann es kaum ertragen, mir Gedanken darüber zu machen, was andere täglich aushalten müssen. Es bricht mir mehrmals am Tag und noch mehr in der Nacht das Herz, wenn ich darüber nachdenke, was es bedeutet, gehen zu müssen. Ich habe so viele Erzählungen gehört. Von Früher. Vom Krieg. Vor Jahren. Weit weg. Und nun ist es so nah.
Es scheint sich so vieles gewollt zu wiederholen. Womit wir dann wieder bei der Fassungslosigkeit wären. Es ist mir unbegreiflich, wie man ein Leben gegen Geld eintauschen kann. Es will nicht in meinen Kopf, dass es tatsächlich noch frei denkende, intelligente Menschen gibt, die überzeugt sind, mehr wert zu sein als andere. Ohne etwas dafür getan zu haben. Weil sie zur richtigen Zeit am richtigen Ort geboren wurden. Als ob es ein Richtig und ein Falsch für Leben gäbe. Als ob es verachtenswert wäre, nach einem Leben zu streben, dass Sicherheit gibt. Egal in welcher Hinsicht. Wie man so engstirnig und kurzsichtig sein kann! Aus Angst. Denn mehr ist es nicht. Einfach nur Angst, der man sich nicht stellen will. Oder kann. Weil man nie gelernt hat, was Empathie bedeutet. Sie selbst vielleicht nie erfahren hat? Bemitleidenswert ist das.
Zudem lähmt mich noch ein ganz anderer Aspekt. 1989. Ich habe ein Puzzel vor mir liegen, dessen Teile ich nicht alle einwandfrei zuordnen kann. Ich suche fehlende Stücke um meine eigene Geschichte klarer sehen zu können. Ich fühle eine Verbundheit mit den Schicksalen von so vielen, die ich nicht erklären kann. Denn ich kann in meine Heimat. Jederzeit. Ich kenne meine Heimat. Ich musste nichts zurücklassen. Zumindest fühlt es sich so an.
Einem Menschen in Not muss man helfen. Das sagt (meine) die gute Kinderstube. Das macht die Menschlichkeit aus. Wer sich am Leid anderer ergötzt, auf jemanden, der schon am Boden liegt, tritt, der hat den Titel Mensch nicht verdient.
Letztendlich bin ich dankbar, so viele wunderbare Menschen zu kennen. Sie sind in der Mehrzahl. Definitiv!
Minensie
2015/08/20
Liebe Neurodermitis - Brief III
Hallo. Oder auch nicht.
Mittlerweile ist viel Zeit vergangen. Mehr als ein Jahr um genau zu sein. Es ist Ende 2012. Du bist leider immer noch ein Teil unseres Alltags. Kein beherrschender mehr, aber immer wieder präsent. Jedoch haben wir einen guten Weg gefunden, mit dir umzugehen. Dich zu aktzeptieren. Die Geburt des kleinen Brüderchen hat dir ein bisschen Futter gegeben. Vielleicht war es aber auch der Wetterwechsel. Es fiel so zusammen, dass man es nicht genau beurteilen kann. Die Kopfverbände sind sehr selten geworden. Jetzt zum Wechsel von Herbst auf Winter haben wir sie erst wieder gebraucht. Du fühlst dich nicht mehr so wohl. Zumindest zeigst du dich nicht mehr so oft. Allerdings vermissen wir dich auch kein bisschen. Das Sonnenscheinbaby ist mittlerweile ein echter Sonnenscheinbub mit Flausen im Kopf geworden. Grundsätzlich vorsichtiger als viele seiner Altersgenossen aber ich hab endlich keine Angst mehr, ihm die Welt zu zeigen. Im Sommer ist der Sonnenscheinbub erstmals, ohne von mir gebremst zu werden, mit nackigen Füßen durchs Gras. Unglaublich, was eine Macht du hattest. Ich habe vor kurzem alle restlichen "Salben-Leichen" entsorgt. Und musste schlucken. Nur ein kleiner Bruchteil von dem, was wir seit du da bist, versucht haben. So viele Versuche, so viele Niederlagen. Und am Ende ein Sieg auf ganzer Linie. Denn dich ohne Kortison klein zu kriegen bedeutet ernsthaft kräftezerrende Arbeit, die sich aber jede Sekunde lohnt!
Seit du nicht mehr unseren Alltag beherrschst, merke ich erst, was du uns alles im ersten Jahr genommen hast. So viel Kuschelzeit, die nicht stattfinden konnte, so viel Entdecken, dass warten musste. Ja, der Groll kommt nach wie vor durch.
Doch neben all dem bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass ich dir dankbar sein muss. Ja. Auch wenn ich dich alles hoch und runter heißen möchte, so muss ich dir schlichtweg sagen:
Dafür, dass du den glauben an uns als Eltern so gestärkt hast. Dafür, dass du uns so sehr an unseren Sonnenschein hast glauben lassen. Dafür, Geduld gelernt zu haben. Stellung zu beziehen, wenn es die Götter in Weiß besser wissen. Und dennoch hinhören zu können, um das wichtige und richtige aus den Weisheiten der Kittel-Götter herauszufiltern. Ich muss dir dankbar sein für diese intensive Zeit. In der wir lernen mussten zu hinterfragen. Hinzuschauen. Und noch näher zusammen zu rücken.
Vorallem muss ich dafür dankbar sein, zu wissen, dass wir es stets gut getroffen haben. Es hätte immer und immer noch sehr viel schlimmer sein können.
Ohne dich kennengelernt zu haben, wäre jede Kinderkrankheit schon die Katastrophe gewesen. Hohes Fieber macht mich nicht mehr nervös. Superinfizierte Hautstellen auch nicht mehr. Ich muss dir also auch für diese innere Gelassenheit danken. Ohne deine Ausdauer hätte ich mir diese nie aneignen können.
Wir waren mittlerweile sogar ein zweites Mal in Kuba. Das hast du völlig verpasst. Sowas aber auch. Aber ich kann dir versichern, es war wundervoll. Die Flüge diesmal nicht so sehr, wie die ersten, aber man muss eben abstrichen machen, wenn man dich dafür vergessen kann.
Kurzum - es war nicht schön mit dir, aber wichtig. Wir haben viel gelernt und nun darfst du dich selbst beschäftigen. Wir spielen jetzt in einer anderen Liga. Mit Dreck und diesen Dingen.
Bye Bye
Minensie
Mittlerweile ist viel Zeit vergangen. Mehr als ein Jahr um genau zu sein. Es ist Ende 2012. Du bist leider immer noch ein Teil unseres Alltags. Kein beherrschender mehr, aber immer wieder präsent. Jedoch haben wir einen guten Weg gefunden, mit dir umzugehen. Dich zu aktzeptieren. Die Geburt des kleinen Brüderchen hat dir ein bisschen Futter gegeben. Vielleicht war es aber auch der Wetterwechsel. Es fiel so zusammen, dass man es nicht genau beurteilen kann. Die Kopfverbände sind sehr selten geworden. Jetzt zum Wechsel von Herbst auf Winter haben wir sie erst wieder gebraucht. Du fühlst dich nicht mehr so wohl. Zumindest zeigst du dich nicht mehr so oft. Allerdings vermissen wir dich auch kein bisschen. Das Sonnenscheinbaby ist mittlerweile ein echter Sonnenscheinbub mit Flausen im Kopf geworden. Grundsätzlich vorsichtiger als viele seiner Altersgenossen aber ich hab endlich keine Angst mehr, ihm die Welt zu zeigen. Im Sommer ist der Sonnenscheinbub erstmals, ohne von mir gebremst zu werden, mit nackigen Füßen durchs Gras. Unglaublich, was eine Macht du hattest. Ich habe vor kurzem alle restlichen "Salben-Leichen" entsorgt. Und musste schlucken. Nur ein kleiner Bruchteil von dem, was wir seit du da bist, versucht haben. So viele Versuche, so viele Niederlagen. Und am Ende ein Sieg auf ganzer Linie. Denn dich ohne Kortison klein zu kriegen bedeutet ernsthaft kräftezerrende Arbeit, die sich aber jede Sekunde lohnt!
Seit du nicht mehr unseren Alltag beherrschst, merke ich erst, was du uns alles im ersten Jahr genommen hast. So viel Kuschelzeit, die nicht stattfinden konnte, so viel Entdecken, dass warten musste. Ja, der Groll kommt nach wie vor durch.
Doch neben all dem bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass ich dir dankbar sein muss. Ja. Auch wenn ich dich alles hoch und runter heißen möchte, so muss ich dir schlichtweg sagen:
Danke
Dafür, dass du den glauben an uns als Eltern so gestärkt hast. Dafür, dass du uns so sehr an unseren Sonnenschein hast glauben lassen. Dafür, Geduld gelernt zu haben. Stellung zu beziehen, wenn es die Götter in Weiß besser wissen. Und dennoch hinhören zu können, um das wichtige und richtige aus den Weisheiten der Kittel-Götter herauszufiltern. Ich muss dir dankbar sein für diese intensive Zeit. In der wir lernen mussten zu hinterfragen. Hinzuschauen. Und noch näher zusammen zu rücken.
Vorallem muss ich dafür dankbar sein, zu wissen, dass wir es stets gut getroffen haben. Es hätte immer und immer noch sehr viel schlimmer sein können.
Ohne dich kennengelernt zu haben, wäre jede Kinderkrankheit schon die Katastrophe gewesen. Hohes Fieber macht mich nicht mehr nervös. Superinfizierte Hautstellen auch nicht mehr. Ich muss dir also auch für diese innere Gelassenheit danken. Ohne deine Ausdauer hätte ich mir diese nie aneignen können.
Wir waren mittlerweile sogar ein zweites Mal in Kuba. Das hast du völlig verpasst. Sowas aber auch. Aber ich kann dir versichern, es war wundervoll. Die Flüge diesmal nicht so sehr, wie die ersten, aber man muss eben abstrichen machen, wenn man dich dafür vergessen kann.
Unglaublich das diese perfekte Babybuu-Haut je tief entzündet gewesen sein soll
Kurzum - es war nicht schön mit dir, aber wichtig. Wir haben viel gelernt und nun darfst du dich selbst beschäftigen. Wir spielen jetzt in einer anderen Liga. Mit Dreck und diesen Dingen.
Bye Bye
Minensie
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Hier gehts zu
2015/08/19
Kindergartenferien - eine Zwischenbilanz
Eine durch und durch sonnige, heiße und sehr spannende Woche liegt hinter uns. Kaum ein Tag, an dem wir nicht Abkühlung im Schwimmbad oder im Erba-Park suchten.
... um zu guter Letzt zu zweit die Zeit, die der große Wuselzwerg auf einem Geburtstag verbrachte, mit einem abenteuerlichen (Kinder)Cafè besuch zu überbrücken.
Die Tage rasen nur so. Zwischenrein grillten wir auch, allerdings hab ich davon irgendwie gar keine Bilder. Und auch wenn wir wirklich eine tolle Zeit haben - die Jungs freuen sich schon auf den Kindergarten. Das neue Freundebuch herumreichen zu können. Von Tigerrutschen zu erzählen. Und Booten, die schlagseite haben. Die Welt ist ein Spielplatz ♥
Minensie
Außerdem schleckten wir leckeres Eis...
... bauten großartige Höhlen, während wir auf die Pizzabestellung warteten ...
... schrieben dem Weihnachtsmann schon mal einen Wunschzettel ...
Planschten wieder im Erba (und im Schwimmbad) ...
...und nutzten den ersten Regentag der Ferien für den Indoorspielplatz...
... in dem Eltern ganz fixe ihre Kinder suchen können....
Außerdem bauten die Männer des Hauses eine Rennstrecke, da der Spielteppich gerade bei der Reinigung eine Auszeit hat....
.... und wir frühstückten sogar mal alle zusammen ♥ .... (Alltagsglück)
... um zu guter Letzt zu zweit die Zeit, die der große Wuselzwerg auf einem Geburtstag verbrachte, mit einem abenteuerlichen (Kinder)Cafè besuch zu überbrücken.
Die Tage rasen nur so. Zwischenrein grillten wir auch, allerdings hab ich davon irgendwie gar keine Bilder. Und auch wenn wir wirklich eine tolle Zeit haben - die Jungs freuen sich schon auf den Kindergarten. Das neue Freundebuch herumreichen zu können. Von Tigerrutschen zu erzählen. Und Booten, die schlagseite haben. Die Welt ist ein Spielplatz ♥
Minensie
2015/08/12
Weihnachtsvorbereitungen
Jawohl. Kein Tippfehler. Ich habe mich nicht verschrieben. Sie haben vollkommen richtig gelesen!
Mal ganz davon abgesehen, dass hier auch bei 41 Grad noch "Jingle Bells" gesungen wird - nein... meine Wuselzwerge sind nun wirklich schon im absoluten Vorweihnachtsrausch. Das der große Wuselzwerg schon seit Monaten ankündigt, was er sich zu Weihnachten wünscht und nahezu täglich fragt, ob der Weihnachtsmann wirklich alles sieht oder ob der nicht gerade Urlaub hat und ein Auge zudrückt, ist nichts neues. Gestern jedoch setzte der große Wuselzwerg dem Ganzen die Krone auf. Er hat einen Wunschzettel gemalt/geschrieben (oder schreiben lassen, das weiß ich leider gar nicht so genau) und bestand auf ein sofortiges einstecken in einen Briefumschlag. Absender:
Mal ganz davon abgesehen, dass hier auch bei 41 Grad noch "Jingle Bells" gesungen wird - nein... meine Wuselzwerge sind nun wirklich schon im absoluten Vorweihnachtsrausch. Das der große Wuselzwerg schon seit Monaten ankündigt, was er sich zu Weihnachten wünscht und nahezu täglich fragt, ob der Weihnachtsmann wirklich alles sieht oder ob der nicht gerade Urlaub hat und ein Auge zudrückt, ist nichts neues. Gestern jedoch setzte der große Wuselzwerg dem Ganzen die Krone auf. Er hat einen Wunschzettel gemalt/geschrieben (oder schreiben lassen, das weiß ich leider gar nicht so genau) und bestand auf ein sofortiges einstecken in einen Briefumschlag. Absender:
"Von Neo hinter der Kirche neben dem Kindergarten"
Ich hatte absolut keine Chance einen Blick auf den Wunschzettel zu werfen, da das Kuvert sofort zugeklebt wurde. Und verziert. Und das Kind in absolute Vorfreude ausbrach.
"Wie oft muss ich noch schlafen?"
"Mama, ich hab wirklich noch Platz für neue Spielsachen! Ehrlich!"
"Holt den Wunschzettel jetzt ein Engelchen oder ein Vogel, Mama? Damit ich weiß ob ich Kekse oder Körner rauslegen muss!"
"Mama, hat der Weihnachtsmann im Sommer eigentlich auch so einen langen dicken Bart?"
Ich könnte noch einige Fragen hinzufügen. Ich zerfließe vor Hitze, sehne mich nach Eisbechern und Poolwasser und werde mit Fragen zur kalten Jahreszeit gelöchert. Und Zwischenrein kommt ein "Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, wie grüüühüüün sind deine Blätter!"
Ich neige gerade dazu, den Kopf auf die Tischplatte zu kloppen. Ehrlich. Es macht mich verrückt. Weihnachts- und Winterlieder bei 36 ° Grad. Fehlt nur noch, dass der große Wuselzwerg Plätzchen backen will. Schlitten fahren will er ja schon seit Juli. Und Schneemannbauen.
Ich. Werd. Noch. Irre.
Mein Herz schreit: "KEIN LEBKUCHEN VOR DEM 1.ADVENT"
Mein Kind krächzt: "Oh du Fröhliche!"
Meine Nerven sagen: "Scheiß drauf, dann ist das schon mal abgehakt!"
Und ich singe: "Stille Nacht, heilige Nacht, alles Ruht! Nur ich bin wach!"
Somit wünsche ich angenehme Träume
Minensie
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