2016/05/11

Geburtstag in Bildern 04/2016

Ich habe jetzt bestimmt in drei Anläufen versucht, den Geburtstag des Miniwusels festzuhalten. Und jedes mal Lösche ich den Text. Im Grunde gibt es nicht viel zu sagen - der Geburtstag des Miniwusels war, mit all seinen Reibungen, wunderbar! Als ich den Miniwusel abends im Bett fragte, was denn an diesem Tag besonders toll war, antwortete er und auch der große Wusel ganz ungefragt - ALLES! Somit alles Richtig gemacht. Denke ich :D

Da wir bisher immer zwei mal feiern - einmal mit den Kindergartenfreunden und einmal mit den Eltern-Freunden - kann ich da keine genaue Abfolge niederschreiben. Deswegen zeige ich die Tage vom Geburtstag bis zum Geburtstagsfrühstück einfach in Bildern.




Viel Spaß damit!
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Die Einladungen


 Aus Papierrollen haben wir ohne Anleitung Ohnezahn-Babydrachen-Einladungen gemacht. Das ging schnell und machte wirklich Spaß.

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Die Geburtstagsdekoration 


Für die Geburtstagstafel haben wir eine weiße Papiertischdecke bestempelt. Das war im Grunde nicht geplant und hat sich aus einer Laune heraus ergeben. Aber es war definitiv ein Hingucker!


 Hier werden Fähnchen für das Frühstück mit Freunden vorbereitet. Mit Masking Tape und Zahnstochern ganz kinderleicht eine vorallem praktische Partydeko!

 Auch die Papiertüten bestempelten wir nach Lust und Laune. Allerdings erst zum Freunde-Geburtstagsfrühstück.

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Kindergartenbuffet


In einer geistigen Umnachtung kam mir die Idee, für den Kindergarten Dracheneier zu backen. Dazu brauchte es 25 leere Eierschalen. Und viel Geduld. Wer Beschäftigung braucht, findet hiermit welche. 
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Der Geburtstagskuchen



Einen Abend vor der Feier entschied sich der Miniwusel um! Erst wollte er einen Drachenkuchen. Dann einen Vulkan! Herrje, was war ich froh, dass ich bis zum Geburtstagsmorgen noch gar nichts vorbereitet hattet. Geworden ist es dann ein Piñata-Vulkan-Schoko-Kuchen. Death by Choc oder so ähnlich ♥

Beim Geburtstagsfrühstück gab es ebenfalls einen Kuchen. Erdbeer-Buskuit. Den hatte ich blöderweise vergessen, rechtzeitig auf den Tisch zu stellen. Erst als alle Gäste wieder weg waren, fiel mir ein, dass ich diesen Schmackofatz noch da hatte. Blöd. Aber lecker war er :D
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Die Geschenke 
Tut mir leid, dass das Bild so schlechte Qualität hat, aber - Drachen zu fotografieren ist nahezu unmöglich. Bewegungsschärfe und so.

Es gab viele viele unglaublich tolle Geschenke. Vom Basteln bis Lesen und Hören sowie einiges für das Drachenzähmer-Herz war alles dabei. Wr haben seitdem zwei drei neue Lieblingsbücher. Das Mitmach-Buch ist eines davon. Oder "Die unglaubliche Geschichte der Riesen Birne". Der große Wusel hatte auch ein wunderschönes Bild für seinen Bruder gemalt. Da hatte ich kurz Pipi in den Augen. Ehrlich! Einfach toll ♥
Das wohl unglaublichste Geschenk war jedoch eine selbstgenähte Bettumrandung von unserem allerliebsten Tinchen. Und Egon. (auch allerliebster, selbstredend). Wie geil ist das denn bitte? 

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Let's Fetz! Die Party


 Die Spiele selbst habe ich zwar fotografiert, jedoch ist da meist zu viel Bewegungsschärfe mit drin. *hust* Jaa... ist ja gut... sie sind unscharf, noch schlechtere Bilder werde ich nicht zeigen.


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Essen - davor und danach und überhaupt

Dies war der 1. Streich...


...der 2. folgt zu gleich!

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Der Abschluss
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Es war so schön! Und nun hab ich einen weiteren großen Bub. 4 Jahre alt! Ich kann es immer noch nicht glauben!

Das nicht alles so reibungslos lief, kann man ► hier ◄ nachlesen.

Wenn ihr noch Fragen habt - die dürft ihr jederzeit gerne stellen!

Habt eine schöne Zeit!

Minensie

2016/05/05

#wmdedgt 05/16

Eigentlich steht der Geburtstagseintrag ganz oben an, aber ich muss gestehen - das krieg ich gerade zeitlich einfach nicht unter. Doch glücklicherweise ist heute der 05. des Monats und somit heißt es wieder: Was machst du eigentlich den ganzen Tag? Und das krieg ich so ganz fix und mit weniger Aufwand hin.

Wenn ich unter den heutigen Tag ein Resümee setzen soll, dann nur so viel: Liebe Zeit, du kannst mich manchmal kreuzweise.

Seit einigen Tagen komm ich überhaupt nicht mehr hinterher. Und jetzt ist plötzlich schon der 5. Mai. Geburtstag der Schwiegermutter, Geburtstag meines Vaters in 10.000 km Entfernung und Vatertag für den Herrn von und zu Wuselpapa. Natürlich hatte ich den Geburtstagskuchen noch nicht fertig gemacht. Und natürlich hatte ich die Geschenke noch nicht vorbereitet. Selbstverständlich gab es auch nichts großartiges für den Herrn von und zu Wuselpapa. Wer kann denn auch schon ahnen, dass gleich heute der 05. Mai sei. Keine Eier im Haus, kein Öl - dafür Mango und ein bisschen Frischkäse. Daraus wird sich doch was machen lassen. Ehm ja. Ein bisschen wurde es dann glücklicherweise auch. Zwischen Abwaschbergen und Wuselzwergen kam der wohl fruchtigste Resteverwertungskuchen seit Immer heraus. Mangorosen a la Sally sei Dank, sah das auch noch ganz hübsch aus. Auch wenn die Mangorosen das einzige an diesem Kuchen sind, die etwas mit Sallys Version zu tun haben.


 Der eine schrie, weil er nicht alleine bauen wollte, der andere, weil ihm ein Stift fehlte. Der Herd schrie, weil die aufgekochte Marmelade wieder fest wurde und überhaupt schrie so ziemlich alles in mir. 




Erst da Begriff ich, warum ich am Vatertag frei hatte, am Muttertag allerdings nicht. Selbstverständlich muss ich am Vatertag daheim sein, damit der Herr von und zu Wuselpapa all das erledigen kann, was er sonst nicht schafft. Irgendwann muss das ja gemacht werden. Wenn man schon mal zusammen frei hat! Ole! Schön war's trotzdem. Weniger produktiv aber schön. Liebe Zeit... du weißt es ja!

Zwischen Geschenke verpacken, Kuchen verzieren, Kinder auseinanderhalten und Nerven behalten schlich sich die Blogger-Aktion #meetthebloggerde ein. Die macht so Spaß, die musste ich irgendwie unter bringen. Heutiges Thema: Logo. Na logo! Ich mag das der Tages-/Nachtgedanken und somit: Yay! Auch das irgendwie untergebracht. Ich mag den Königsritter im Logo sehr. Sonst wäre er ja nicht dabei :D

Nach Kuchen Essen, Sekt trinken und Miniwusel vorm Kälte tot durch Gartenschlauch retten, ging es direkt weiter mit Essen. Pizzabrötchen! Die schmecken nicht nur zum Kindergeburtstag! Derweil füllte der große Wusel seinen Wunschzettel und der Miniwusel wärmte sich nahezu Ganzkörper beim Herrn von und zu Wuselpapa. Jacken sind schon eine coole Sache.



 Natürlich schaffen wir es an so einem Tag nicht rechtzeitig ins Bett. Oder den Cuba-Opa anzurufen. Beides nahezu unmöglich. Und keiner weiß, woran es eigentlich liegt. Gut. Eine neue Telefonnummer im Haus meines Vaters erschwert das anrufen ungemein. Hauptsächlich deswegen, weil ich diese neue Nummer nicht kenne. Die Wuselzwerge hingegen finden früh zu Bett gehen, wenn alles noch auf Feiern abgestimmt ist, grundsätzlich öde. Versteh ich ja. Nervt mich trotzdem ein bisschen. Morgen heißt es wieder früh raus, da wird nicht gefragt.
So habe ich also diesen 05. Mai verbracht. Sekt trinkend, Kuchen essend, malend, lachend und immer wieder ermahnend. Die Wusel können aber auch, wenn sie denn wollen!
Ich hoffe, ich schaffe dann morgen den Rest vom Geburtstagseintrag. Ich werde auch ganz bestimmt nichts mehr ankündigen. Den Fehler begehe ich immer wieder. Ich hoffe Facebook verzeiht es mir.

Minensie

2016/05/02

Kommunikation ist alles - oder: als ich einmal einen neuen Laptop wollte...

Einer meiner ersten Tweets bei Twitter war folgender:

Und das kam so:

Anfang des Jahres verabschiedete sich mein Laptop. Er sagte mir bereits seit 1,5 Jahren, dass ihm mein Getippe zu viel wird, aber ich habe das getrost ignoriert. Darin bin ich gut. Einfach weiter machen. Das war auch alles ok, bis ich meine Abschlussarbeit tippte und mir der Laptop zeigte, was Adrenalin pur bedeutet. Ohne Vorwarnung in nicht kalkulierbaren Abständen einfach auszugehen, ohne Dateien oder Medien gespeichert zu haben... Jap. Das trieb mir Schweiß auf die Stirn.

Nachdem ich die Abschlussarbeit also doch irgendwie zu Papier in gedruckter Form gebracht hatte, teilte ich meinem Herrn von und zu völlig entnervt mit:

"Der Laptop wird zu heiß!"

Daraufhin warf mir der Mann einen dieser heldenhaften Blicke zu, der mir mitteilte:

"Okay Babe, lass mich das regeln!" 

Verliebtes Anschmachten meinerseits. Das kann ich. Auch nach 12 Jahren noch.

Der Mann verschwand also in den Tiefen der Angebotsvielfalt und kam nach einigen Stunden mit tiefen Augenrinnen aus der Hölle zurück. Mit siegessicheren Glanz in den Augen. Und mein Herz hüpfte.

"Ich hab' bei einen Trockner bestellt!" teilte er mir voller Stolz mit.

Yay! ...  Aber warte, wie war das? Ein Trockner? Wer hat den etwas von einem Trockner gesagt?

"Super! Und wie viel Zoll?" fragte ich, ein bisschen zaghaft aber immer noch euphorisch. Er hatte sich bestimmt nur versprochen.

"7 kg Trommel, keine Zoll. Ich habe einen Trockner bestellt." erklärte er mir. Immern och sehr stolz.

Ich glaube mir entglitt ein bisschen der eine oder andere Gesichtszug.

"Trockner?! Als ich sagte, der Laptop wird zu heiß, meinte ich eigentlich, dass ich einen neuen Laptop bräuchte. Keinen Trockner. Der wird ja noch heißer!" 

Ich schaute ihn an. Verwirrt, verständnislos. Perplex. Trockner! Wir haben eine Pupskammer als Bad, wo soll denn da ein Trockner hin?! Hatte ich mich falsch ausgedrückt? Wo lag der Fehler? Ein bisschen war mir zum Weinen.

Völlig unbeeindruckt fuhr der Herr von und zu fort:
"Ich hatte mich bei notebooksbillger umgeschaut und bin da bei einem sagenhaften Angebot hängen geblieben. Der Trockner ist dort so günstig wie sonst nirgends. Und wir brauchen einen Trockner." 

Ich wusste nicht ob ich lachen oder weinen sollte. Entschied mich letztlich für weitere entgleiste Gesichtszüge. Er war auf der Zielgeraden. Notebooks kam zumindest in der Internetadresse vor. Und BAM! Ein Trockner. Ich resignierte. Er meint es ja nur gut, redete ich mir ein, setzte mich an den Laptop und wollte im sozialen Netzwerk jaulen. Der Laptop genehmigte mir zwei Sätze, dann ging er aus. Mal wieder. Pienz!

Es dauerte noch einige Wochen bis ich einen neuen Laptop auf dem Tisch stehen hatte. Der Trockner wurde in der Zwischenzeit einmal getauscht. Der Herr von und zu verteufelt nun das Internet-Kaufen und ich habe auf ewig einen Running Gag. Denn am Ende bleibt nur Lachen.

Warum ich das ausgerechnet jetzt kommuniziere? Unsere Waschmaschine ist kaputt. Vielleicht erkennt der eine oder andere die Tragik hinter dieser Information. Ich habe Angst. Ein bisschen zumindest.

Minensie