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2016/04/05

An die Scheren, Kleber fertig, los!

Eigentlich wollte ich seit gefühlt zwei Stunden schlafen. Oder besser gesagt: sollte ich seit gefühlt zwei Stunden schlafen. Dann aber machte ich den Laptop an und suchte eine Kleinigkeit, blieb am Internet hängen , höre den so lange vermissten Honigmelonemond von Büne Huber und stelle nun fest - eigentlich möchte ich diesen Tag festhalten. Oder diesen Nachmittag. Der Vormittag war eher langweilig. Arbeit eben. Das ist nur für mich als Arbeitende spannend. Oder nervig. Oder eben Pflicht.

In der letzten Woche bin ich oft verzweifelt. Es gab beim Aufstehen Tränen, es gab beim Ankommen im Kindergarten Tränen, es gab beim Abholen Tränen. Wir hatten einen Tobsuchtsanfall deluxe als ich an einem Tag der letzten Woche meinem großen Wusel beim Abholen aus dem Kindergarten mitteilte, dass wir zum wohl spannendsten Spielplatz der Stadt gehen würden. Freunde von weit weg waren dort, Freunde von ganz nah und Freunde, von denen ich noch gar nicht wusste, dass ich sie treffen werde. Der große Wusel fand das unterm Strich keine gute Idee. Was will man auch bei Sonnenschein auf einem Abenteuerspielplatz mit Bachlauf und mega Rutschen. Immer diese Mütter. Echt mal. Ende vom Tobsuchtsanfall war die Eingangstür, die durch den wütenden Stoß des großen Wusels um Milimeter das Heizung-Kaputt-Fiasko verfehlt hatte. Unsere Eingangstür ist schwer. Und die Heizung direkt dahinter. Würde die Tür mit normalen Schwung ganz aufschwingen, wäre die Heizung schon hinüber. Ja. Da sind wir etwas panisch. Somit war es dann Zweistimmig laut. Sehr laut. Mit noch mehr Tränen. Als die Luft raus war, ging es. Richtung Busbahnhof und somit Richtung Spielplatz. Dort angekommen sah ich den großen Wusel für die nächsten Stunden kaum. Freunde und so. Ist ja nicht so, dass ich das angekündigt hätte. Aber nun denn. Es war herrlich, sich in der Sonne zu wärmen und es war wunderbar so viele liebe Menschen zu treffen. Und weil es so herrlich war, habe ich davon kein einziges Bild. Das macht aber nichts. Handy muss eben nicht immer sein.

Jedenfalls - seit diesem Tobsuchtsanfall deluxe geht es wieder mit der Nörgelei, den Tränen und dem Dauergemotze. Heute war zumindest einer dieser Tage, die wunderbar funktionierten. Beim Abholen aus dem Kindergarten kurzes Gemaule, weil ich vorgeschlagen habe, dass wir ein Eis essen gehen könnten (bitte nicht fragen, ich verstehe es selbst nicht), dann aber ein gelugener erster Eiscafè Besuch mit Bienen-Eis und Schinkentoast.





Zwei Wuselzwerge, die die Kellerasseln vor dem Eiscafè einsammelten und in Hosentaschen versteckten, Steine sammelten und tausend Fragen stellten. Harmonisch wie aus dem Bilderbuch. Das war gut! Und das tat auch gut!

Wieder daheim teilten sich die Wusel auf. Einer ins Kinderzimmer, der andere auf meinen Schoß. Vorlesen bitte. Gerne doch.Wir laßen ein Buch über die Uhr und dabei merkte ich, dass es eigentlich schon Abendessenszeit war. Mal wieder. Diese verflixte eine Stunde fehlt mir immer noch! Die Wusel sind schon längst umgestellt. Nur ich nicht. Mal wieder. Ich hatte davor einen Bastelbogen für einen Ohnezahn ausgedruckt, den ich bei Pinterest gefunden hatte. Das sah lustig aus und das wollte ich später probieren. Der Miniwusel kam mir zuvor. Er fand das Ausgedruckte. Zwischendurch kam immer wieder zu mir und ich half ihm beim Ausschneiden der wirklich schwierigen Kanten. Und dann forderte er ganz selbstverständlich den Kleber. Puh. Gleich gab es Essen und Miniwusel mit Minischnipseln und Kleber... das war eigentlich keine gute Mischung. Aber es war so friedlich!



Der große Wusel baute sehr konzentriert im Kinderzimmer an einem Lego-Duplo-Irgendwas. Da durfte ich nicht stören und wollte es nicht wagen, diesen Frieden zu unterbrechen. Also Kleber für den Miniwusel geholt und weiter gekocht. Die 10 Meter, die mich in der Küche vom Wohnzimmer trennen sind Fluch und Segen. Der Miniwusel bastelte hoch konzentriert. Hauptsächlich den Kleber an seine Finger, aber egal. Am Ende klebten tatsächlich Flügel und Stacheln am Ohnezahn. Zwar nicht da wo sie hin sollten aber es sah cool aus. Das fand sogar der große Wusel. Das Essen stand mittlerweile auf dem Tisch. Der große Wusel zeigte mir dann sein gebautes. Einen Löwen. Nein. Einen Tiger. Er war sich da selbst nicht so sicher. Es war ein Tiger, den er noch zum Löwen umbauen wollte. In jedem Fall ein sehr geniales Tier, dass er da gebaut hat. 100% Wuselarbeit. Ich liebe es!



Der Miniwusel indess war noch lange nicht fertig mit seiner Klebearbeit. Da er so überzeugt und vertieft in diese Arbeit war, wagten weder der große Wusel noch ich es nicht, ihn dabei zu stören. Manchmal ist Erziehung einfach nicht das, was gefragt ist.



Natürlich wollte der große Wusel dann auch kleben. Und natürlich druckte ich es für den großen Wusel auch noch einmal aus. Aber anstatt dass er es ausschnitt und klebte, gab er mir haargenaue Anweisungen: "Mama, hier musst du aufpassen, da ist eine Zacke, nein Mama, da nicht schneiden! Mama hier muss der Kleber hin!" Und auch wenn es sich jetzt nicht so liest - wir waren ein gutes Team. Am Ende stand der kleine Ohnezahn neben seinem Ohnezahnbruder und wie es nunmal mit dem großen Wusel so ist - ein Feature musste her. Ohnezahn ohne Blitz ist kein Ohnezahn. Also malte und schnitt der Wusel noch einen Blitz aus. Groß und blau. So toll, dass der Miniwusel das auch haben wollte. Gesagt, getan. Der Miniwusel ebenfalls für seinen Ohnezahn das Blitz-Feature gebastelt. Geschwister sind so etwas einmalig tolles! Da vergesse ich alle Streiterein die sonst dominieren! Trotz Bastel-Abendessen-Kleber-Chaos schafften es die Wuselzwerge pünktlich ins Bett. Pünktlich nach alter Zeit. Aber ich bin ja noch nicht umgestellt. Ich darf noch hinterherhinken. Glaub ich zumindest.

Jetzt sitze ich am Esszimmertisch und schaue diese zwei zuckersüßen Ohnezahn-Drachen an.



Und muss schmunzeln wenn ich den Kreis aus Kapla-Steinen sehe, den ich partu nicht anfassen oder gar wegräumen darf.



Und dann wäre da noch die aufrichtige und echte Anerkennung für den Lego-Duplo-Löwen-Tiger. Das ist schon was. Der große Wusel bringt mich immer wieder zum Staunen. Der kleine Wusel auch. Sie sind wunderbare Kinder. Wirklich. Trotz aller Nörgelei. Sie sind so wunderbar Kinder (kein Rechtschreibfehler). Ich liebe sie für ihre Ideen. Ich wäre niemals von mir aus auf die Idee gekommen, aus einem Strohhalm einen Flieger zu basteln. Oder einen Fernseher aus Karton. Oder ein Falltor für die Ritterburg aus Pappkarton. Oder ein Fenster für das Bett. Oder ein Tolla-Schiff. Oder. Oder. Oder. Ich liebe es, wenn sie mich mit in ihre Welt nehmen. So sehr!

Heute war ein herrlicher Nachmittag!
Mal wieder.
Gerne wieder.
Immer wieder.

Minensie

2015/12/23

Adventskalender #23

Jeden Tag öffne ich hier ein Türchen meines persönlichen Adventskalenders mit Rückblick auf das vergangene Jahr. Ein kurzer Moment des Verschnaufens. Zur Ruhe kommen. Sich besinnen.

***

Türchen #23

Heute habe ich lange überlegt. Es gibt noch so einiges, dass 2015 für mich ausmacht/ausmachte. Letztendlich ist es aber nun dieser Bildausschnitt geworden. Er bedeutet mir viel. Sprache ist keine Barriere, die man überwinden muss, um in Kontakt zu treten. Nicht nur meine Kinder zeigten mir das in diesem Jahr sehr deutlich. Es sind bewegte Zeiten für und in Deutschland in diesem Jahr. Es waren bewegte Gedanken, die mich dazu brachten, das Patenamt für eine Flüchtlingsfamilie anzunehmen. Und es waren bewegende Momente und sie sind es immer noch. Bei jedem Treffen, bei jedem miteinander. Es sind diese Kinderaugen, die einen anstrahlen. Egal in welcher Sprache. Es ist diese aufrichtige Freude, einander zu haben. Ohne zu wollen. Ohne zu fordern. Es braucht nicht viel um so viel zurück zu bekommen. Feinstes, hausgemachtes Gebäck, in der Gemeinschaftsküche gebacken, Tee und Google-Übersetzer :D

 ***

Minensie

2015/08/03

Glücksmomente 18/2015

Nach einer kleinen Sammelpause, zumindest was das www angeht, zeig ich heute wieder meine Schätze der vergangenen Woche. Die kleinen und die großen Momente voller Glück.

Die Woche begann wunderbar. Ich hatte ein Wellnessticket in die Heimat und genoß diesen "freien" Tag in vollen Zügen. Zuerst mit toller Musik im Auto. Laut. Und noch Lauter. Glücksmoment #1.

Dann Zeit nur für mich, während meine Haare von 83 cm auf 73 cm gekürzt wurden. Und gefärbt. Und gesträhnt. Und ich verwöhnt. Glücksmoment #2

Yeah!

Danach gabs viel zu Lachen mit Oma. Sie trotz operierter Schulter so fröhlich zu sehen war dann Glücksmoment #3.

Und es geht weiter - den Patenbub so herzhaft Lachen zu hören, ihn so fröhlich zu sehen. So unbeschwert wie es eben nur Babys sein können - das war dann Glücksmoment #5 (Ich meine 4! Wer zählen kann!!)

Die Fahrt nach Hause trat ich also vollgepackt mit Glücksmomenten an. Und wurde daheim mit einem weiteren begrüßt. Völlig begeisterte Jungs, die allerdings nicht zuordnen konnten, was sie toll fanden. (Haaareeee!)

Dienstag hatten wir unseren letzten Musikunterricht für das Jahr 2014/2015. Deswegen genoßen wir das sehr. Den Glücksmoment an sich kann man hier nachlesen - Wuselalltag kann so schön sein ♥

Donnerstag war dann auch das letzte Mal Turnen. Nicht nur für das Jahr 2014/2015. Überhaupt. Für Eltern-Kind-Turnen wurde der kleine Wuselzwerg nun doch zu groß. Und Langweilen muss ja nicht sein. Etwas wehmütig war ich trotzdem. Und mutterglücklich zu sehen, dass der kleine Wuselzwerg so groß geworden ist. Kein tapsiger 1,5 jähriger mehr. Einer der nun wirklich überall hoch kommt. Zwar nicht immer wieder runter aber das kommt auch noch. Einer, der sich nicht abdrängen lässt, der weiß was er will, der macht was er will. Glücksmoment-Alarm.

Freitag wollte zunächst nicht so recht werden. Anstrengender Dienst, mittelmäßiger Nachmittag. Die Traurigkeit, dass wir nicht nach WeitWeg zu Anna und ihren Mäusen gefahren sind, überwog. Ging allerdings einfach nicht anders. So schwer mir da das Herz auch wurde. Abends sollte es bergauf gehen. Die Mädels feierten den bestandenen Abschluss. In der wohl (für mich) schlimmsten Disco in Bamberg. Agostea. Ich fühlte mich sofort verjüngt. Disco Fox ist ein Tanz der alles aussagt. Das mein Glas Wasser am Ende 49,50 € gekostet hat, das übersehe ich jetzt einfach. Wer weiß, wer dann tatsächlich mit meiner Karte Spaß hatte und was das am Ende kostete. Also nicht mir. Ich wurde ja abgestempelt :-p  Kann man also sehen wie man will - diesen Glücksmoment *hust*

Samstag entdeckten wir dann, dass wir die Nestschaukel doch aufhängen konnten - Glücksmoment pur für die Jungs und für mich ♥ (ich hatte sie einfach auf gut Glück gebraucht gekauft und hatte schon damit abgeschlossen, dass sie in den Holzlegen einstauben muss)

 Schaukel hin, schaukel her! Ja das Schaukeln ist nicht schwer.

Und zu guter letzt dann noch Sonntag. Nach einem völlig ungeplantem Ausflug nach Schweinfurt in den Wildpark an den Eichen kamen wir bis oben hin mit Glücksmomenten nach Bamberg zurück. Feuerwehrfest, Schwungschaukel, Elche, Eis und Planschbecken - wir hatten den absoluten Jackpot!

 Die darf man nicht füttern! (Und das ist gut so!)
 
 Ich glaub da liegt ein Elch!

 
 Das Wunschtor - Große Wünsche, kleine Wünsche - alle Wünsche sind willkommen ♥

 
 Und niemand soll an der Vorschrift rühren....

 
 Modenschau der Feuerwehr Schweinfurt / Feuerwehrsommerfest Schweinfurt
Ganz schön heiß in so nem Chemieschutzanzug



Wieder zurück gab es gleich den nächsten - Kloß mit Soße von Oma/Schwiegermama. Satt und zufrieden schleppten wir uns ins Erdgeschoss und die Kinder ins Bett. Und hibbelten dann dem wohl größten Ereignis entgegen. Und dann war es auch soweit - ein kleiner neuer Erdenbürger bereichert uns nun. Er ist so süß und zerknautscht und so klein und soooo.. hach! Jackpot mit Superzahl! Kaum zu glauben, dass es schon wieder so lange her sein soll, als ich den (angeblich nicht sichtbaren) Strich bejubelte. Und nun gibt es eine weiteren Erdenbürger. So willkommen, so geliebt!

Die neue Woche kann also kommen!

Ich lehne mich zurück und genieße. Mein Leben zum Beispiel.

Minensie
 
P.S. Nun auch mit Bildern
***

Weitere Glücksmomente gibt es eigentlich bei Frau Miez. Allerdings ist Pia im Urlaub. Und ich zu wenig online um zu wissen, wer gerade das Glück sammelt. Unter Hashtag # GlüMo bei Twitter und Instagram kann man sein Glück allerdings auch teilen.



2015/07/13

Glücksmomente 17/2015

Die vergangene Woche war rasant. Deswegen jedoch nicht weniger erfüllt mit tollen Momenten. Als der große Wuselzwerg einen Zwillingsbruder seines verlorenen Kuschelhundes vom Onkel und der Tante geschenkt bekam, war so einer. Wir hätten ihm  nie einen "Ersatz" geschenkt. Aus Gründen. Wenn es jedoch Onkel und Tante so überraschend tun, sind wir natürlich machtlos. Im positiven Sinne. Das Mutterherz hat einen riesen Sprung gemacht, den Wuselzwerg so glücklich zu sehen. Wie groß die Freude des Wuselzwerges ist, kann man gar nicht in Worte fassen. Der Hundeplatz ist nicht mehr leer. Und somit auch nicht mehr das kleine Herzlein. Auch wenn der Wuselzwerg es nach wie vor bedauerlich findet, dass SEIN Hund nicht mehr da ist, mit dem Zwillingsbruder lässt es sich in jedem Fall ebenso kuscheln.



Ein weiterer toller Moment - Immer und immer wieder die kleinen "Alleinzeiten" mit einem der Wuselzwerge. So wie Freitag. Nachdem im Musikgarten beinahe ein Solokonzert stattfand gabs auf dem Heimweg weltbestes Eis. Wuselzwergi mitten drin. ♥



 Dann wäre da noch die Tatsache, dass meine Wuselzwerge mittlerweile einfach ein zum verlieben tolles Alter haben. Samstags haben wir uns mit Freunden in einem Biergarten getroffen und ich habe es so genossen, den beiden Wuslern beim spielen zuzusehen. Da wird keine Mama mehr gebraucht. Da wird erlebt. Und das da Dreck kleben bleibt ist sowieso klar. Ich liebe es so sehr!

Der letzte Glücksmoment gilt dem Sonntag. Nach Umwegen landeten wir auf einem fast vergessenem Spielplatz. Wunderschön und völlig unverständlich warum so Menschen-/Kinderleer. Dafür konnten es dann die Mäuse völlig genießen. Matschen, Klettern, Springen, Rutschen, Schaukeln, backen! Herrlich. Mit dreckverschmierten Wuselzwergen trat ich viel zu spät den Heimweg an. Viel zu spät für all jene, die gut takten können. Ich kann das nicht. 20 Uhr ist eine Richtlinie. +2 Stunden realistisch.Wir haben es in jedem Fall sehr genossen. Mit Melonen- und Schokoladeneis, Pommes und gebratenen Nudeln. Gesund kann jeder. Und wir können noch mehr. Absolut zufriedene und glückliche Mäuse hab ich da ins Bett gebracht. Glücksmoment on the top!

 Pumpen! Mama du musst pumpen!
 Selbstgepflückt schmeckt am besten ♥


EDIT: Ich hab doch tatsächlich etwas vergessen! Oh Himmel, was für ein Tag heute! Glücksmoment schlecht hin unter der Woche war der - bis zum Ende in einem Cafè zu sitzen und von den Kellnern mit Rausschmeißern vor die Tür gesetzt zu werden. OK. Nicht ganz so krass... aber wir wurden deutlich gebeten, nach Hause zu gehen weil Schluss. Hey! Wenn das mal nicht cool ist. Das hatte ich zuletzt... lange vor den Kindern *hust* Und außerdem:
Sahnetorte oder Marzipan?! 
Meine liebe Anna, das wird wohl so ein Running Gag werden (den man nur versteht wenn man auf so abgefahrenen Vorträgen über Hormone geht, wie Anne und ich es Mittwoch taten). Heute ist mir allerdings mehr nach Kloß mit Soß. Hmmmm.

***

Mehr Glück gibts wie immer bei Frau Miez und unter dem Hashtag #GlüMo bei Twitter und Instagram - wer sein Glück teilen möchte kann es dort gern tun. 

2015/06/24

Glücksmomente 16/2015

Wie in der Pienzparade schon erwähnt, war die vergangene Woche einfach nur rasant. So schnell konnte ich gar nicht bis drei zählen, war schon wieder Sonntag. Aber sie war auch eine durch und durch sehr positive Woche.

Montags packte ich die Kinderkoffer aus. Das gab ein Kinderaugenleuchten. Ich liebe es. Seither wird täglich gepackt und auf den Trunkis gefahren. Eine wahre Freude, bei den Zwergen die Vorfreude wachsen zu sehen. Und keine Sekunde, in der ich es bereue, sie erst jetzt gekauft zu haben ♥

 Trunki gesattelt - bald geht's los!

Außerdem löste sich anfang der Woche mein Ärgernis der vergangenen Wochen in Luft aus - es kam endlich das langersehnte Endgerät. Eigentlich ein Glücksmoment oder? Aber man staune. Ich hatte bis Ende der Woche nicht einmal Zeit mir das ganze genauer anzuschauen. Sachen gibts.

Mittwoch gab es einiges zu Lachen - es gab Melonen-Pizza bei Nadine. Und ja. Obst macht Lustig. *kicher* Und wenn es was zum Lachen gibt, sind Glücksmomente nicht weit. Den Zuckermäusen beim Spielen zu zusehen erdet mich immer wieder. Weitere Glücksmomente an diesem Tag - das den Kindern mein absoluter Chaoskuchen schmeckte. Ich hatte einen Probekuchen gebacken, bei dem ich jede Sekunde des Tuns verfluchte. Vom Teig bis zum Abschluss. Vorallem das verfluchte "Topping" aus Wackelpudding. Aber es schmeckte! Immerhin.

Chaoskuchen  - das grüne Grauen!

Außerdem gab es das erste Mal Salat aus unserem Hochbeet. Was für ein Highlight!

Es grünt so grün, dass Salate im Herzen der Stadt erblühn
 
Donnerstag schenkte  mir Herr G. von der Erziehungsberatung einen Glücksmoment. Indem er sagte - bisher offensichtlich alles richtig gemacht. Das tat gut. Nach so vielen Zweifeln. Und der Herr von und zu Wuselzwergenpapa schenkte mir einen zweiten - Lob so unerwartet tat ebenfalls gut.
Danach ging es auf einen Geburtstag. Dort gab es einiges zum Abstauben. Sobald wir es geschafft haben, es abzustauben, zeig ich es auch. Es war ein durch und durch toller Nachmittag. Der große Wuselzwerg heftete sich an sechs Ü10-jährige und hatte den größten Spaß. Ihm dabei zuzusehen ließ mein Mutterherz höher schlagen. Er kann das wirklich gut. Sich integrieren und einfach dabei zu sein. Wenn ihm was gefällt, lässt er sich von nichts und niemanden abwimmeln. Egal ob die Jungs doppelt so groß sind wie er oder mehr als doppelt so alt. Außerdem war es einfach nur schön zu sehen, wie stolz meine Jungs sind, ihre Oma zu haben. Die heizte den Jungs, meinen wie den Ü10-jährigen, beim Fussballspielen nämlich mächtig ein. Kein Ball ging an ihr vorbei ins Tor. Und das Oma einfach die beste Spielerin auf dem Platz war, dass bekundeten die Jungs immer wieder.

Freitag durfte ich den Jungs beim Bauernhof entdecken zuschauen. Wir waren mit dem Kindergarten in einer Abtei, die ökologische Landwirtschaft betreibt. Die Ordensschwester erklärte den Kindern die "Grundregeln" und dann galt es auch schon, den Hof und die Natur zu entdecken. Von schlauen Schafen bishin zu zahmen Hühnern.

 Glückliche Hühner sind verschmuste Hühner


Ein kleines Spiel zum Ende. Tauziehen kommt nicht nur bei den Kleinen gut an.

Und leckerem Schnittlauch-Butter-Brot. Das waren ganz grandios schöne Stunden. Die Jungs fielen am Abend überglücklich und hundemüde in ihre Betten.
Ich legte dann für den folgenden Glücksmoment eine Nachtschicht ein und werkelte an einer Torte. Bis zum Frühdienstbeginn. Puh.

Allerdings hatte sich das gelohnt. Am Nachmittag feierten wir wieder einen Geburtstag und es hatte alles geklappt, so wie ich es wollte. Das freute mich. Nicht nur äußerlich ein Highlight zu setzen, sondern auch das Innere eines Kuchen zur Überraschung werden lassen - gefällt mir. Um nicht zu sagen - macht mich glücklich.

Einmal Lego zum Naschen

Und einmal Tetris bitte


Sonntag erlebte ich dann wieder einmal, was ein gutes Team ausmacht. Mit den Kollegen gemütlich Frühstücken und Spaß am Arbeiten zu haben - das sind nicht nur Glücksmomente, das ist, was Arbeit ausmachen sollte. Immer. Beste Kollegen überhaupt. Schon immer. Besser hätte der Start in den Urlaub nicht verlaufen können ♥

Jetzt steck ich schon mitten in der neuen Woche und kann nur soviel verraten - das geht weiter so penetrant glücklich zu hier. *gnihih*

Und nicht zu vergessen. Nur noch 4 mal schlafen (sollte ich heute je ins Bett kommen) und wir sind erstmal weg von hier. Das wird ein Spaß!

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Viel Spaß beim Sammeln eurer Glücksmomente!

Minensie


2015/06/01

Glücksmomente 13/2015

In der letzten Woche haben wir fleißig Glücksmomente gesammelt. 

Pfingstmontag verbrachten wir spontaner weise auf der Giechburg.  Gemeinsam mit dem Herrn von und zu Zwergenpapa!  Wir bestaunten die Wasserspeier, stiegen hunderte Treppen den Bergfried hoch und wieder runter und stapften letztendlich im Regen umher. Eigentlich wollten wir Brotzeit machen.  Ich war fleißig und hatte einige Brote geschmiert,  Gurken geschnitten,  Obst zurecht gemacht.  Nur um dann Sauerbraten in der Wirtschaft zu essen. Tja. So sind wir eben. Immer anders als man denkt. 
Brotzeit gab es dann eben Abends daheim am Essenstisch. Aus den Brotzeitdosen heraus gegessen.  War auch toll!

Die folgenden Tage plätscherten so dahin. Nichts aufregendes passierte, die Wuselzwerge waren kuschelig wie selten (Glücksmoment! Ganz langer!)  und wir besuchten zwischendurch ganz spontan die Oma auf dem Lande. Spaß für jeden zum mitnehmen. 

Samstag genossen wir erst Frühstück bei (Schwieger) Oma und Opa, dann Apfelrosen bei den Lucks. Größter Glücksmoment? Als der Patenbub mir einen dicken feuchten klebrigen Schmatzer zum Abschied gab ♥ Mutterherz und so *gnihi*

Den Abschluss der Woche machten die Namensvetter meiner Wuselzwerge perfekt.  Es ist immer wieder ein Erlebnis zwei Geschwisterpaare mit den gleichen Namen zu erleben.  Und dann sind die jeweiligen Namensvetter sich auch noch so ähnlich!  Es gab zumindest einiges zum Schmunzeln,  komplett aufgesessene Fast Food Nudeln mit Tomatensoße und ziemlich müde aber zufriedene Jungs. Und yeah! Wir waren die ersten die die heilige Zu Bett geh Zeit der anderen Jungs für nichtig erklärten! Zumindest für diesen einen Abend. Draußen am lauen Abend im Hof ists halt doch schön :-D
Ich freu mich schon auf das nächste Wiedersehen :-D

Und weil ich so heldenhaft bin (oder verwirrt), gibt es heute keinen Laptop für mich.  Somit auch keine Bilder und mit Links in der Bloggerapp tu ich mir auch schwer. *seufz*

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Minensie

2015/05/10

Glücksmomente 10/2015

Was für eine wahnsinns Woche!

Zwischen all der Rennerei gab es tatsächlich den einen oder anderen Glücksmoment. Zum Beispiel der, in dem man die Kinder (nicht nur die eigenen) beobachtet. Wie sie einen schnöden grauen Innenhof mit Kreide in ein farbenfrohes Rennlabyrinth verwandeln. Wie sie völlig vertieft im Spiel in ihren jeweiligen Rollen aufgehen. Wie sie sich über Regen freuen. Und über einen Regenbogen. Und Mais am Spieß. Es war ein so wunderbarer Nachmittag, der mir da mit meiner liebgewonnenen Zwillingsmama bescherrt wurde. Und er hat meine Kraftreserven ordentlich befüllt. Danke dafür. Den Rest der Woche hätte ich definitiv nicht so durchgestanden, hätte ich an diesem Nachmittag nicht so viel zum Lachen, Nicken, Lächeln und Muttermotzen gehabt. Hab ich schon erwähnt, dass es einen unglaublich schönen Regenbogen gab?

Und dann war da das Wochenende. Mit einer Taufe und Tauffeier, die schöner nicht hätte sein können. Mit so viel Ruhe, Gelassenheit und Liebe. Mit so viel ehrlichen Worten. Mit so viel lieben Menschen. Der absolute Glücksmoment? Zu sehen, wie gut Menschen zusammen passen, die nicht zwingend durch Blut miteinander verbunden sind. Oder weil sie es müssen. Nach allem, was ich mir in der vergangenen Woche wieder einmal unnötig an Stress und Rennerei aufgehalst habe, wurde mir Samstag Abend, als meine zwei Wuselzwerge zwischen Twister und Memory-Spielen, Geschenke auspacken und Betty anhimmeln, sich völlig vergaßen und einfach nur waren, bewusst, das es logischerweise nur auf genau diese Momente ankommt. Diese, in denen man mit sich selbst im reinen ist, nicht mit sich hadert, sich nicht verurteilt. Kinder sind ein so wunderbarer Spiegel.

Weitere Glücksmomente? Ehrlich geliebt zu werden und das auch zu spüren. Und einen Wuselzwerg, der sich nachts auf meinem Oberkörper einrollte um dort friedlich 10 Stunden durchzuschlafen. Bequem ist anders. Aber nichts ist so schön ♥

Das wars auch schon. Keine Bilder. Kein SchnickSchnack. Davon hatte ich die letzten 7 Tage genug.

Nichts desto trotz muss ich wohl eine weitere Wochen-Post-Aktion für mich starten. Eine, in der ich mich über all das, was nicht rosarot und glücklich macht, auslassen kann. Wenn ich die Glücksmomente durchgehe, bringen sie mich zwar zum Lächeln, aber es ist einfach nur die halbe Wahrheit. Nur. Wie nennen? Ich bin grad noch viel zu verliebt in mein Patenkind, als das ich die Bäh-Momente der vergangenen Woche betiteln könnte. Mal sehen.

Weitere Glücksmomente wie immer bei Frau Miez, sowie unter dem Hashtag #GlüMo bei Twitter und Instagramm.

Minensie

2015/05/03

Glücksmomente 09/2015

Was für ein verregneter Sonntag. Wenn das nicht ein runder Abschluss für diese Glückswoche ist ♥

Die Woche begann mit ganz vielen Geburtstagsglücksmomenten. Der kleine Wuselzwerg ist einfach der helle Wahnsinn wenn er sich freut. Das der Geburtstag ein voller Erfolg war, kann man ja hier nachlesen. Es waren so viele Glücksmomente dabei, da kann ich keinen einzelnen herauspicken.



Ein weiterer Glücksmoment war der, als dann unser verspätetes Geburtstagsgeschenk Mitte der Woche ankam. Der Bub wünschte sich von Herzen das Grauen aller Eltern - einen elektronischen Hund, der Gassi geht. Eva, Anna, Emily oder Duffy - der Name wechselt gerade noch täglich - hat sich mittlerweile gut eingelebt und bescherrt uns nahezu täglich Glücksmomente. Zumindest wenn man den kleinen Wuselzwerg mit dem Hündchen sieht. Es ist einfach eine uns nicht verständliche Liebe, die wir aber akzeptieren und unterstützen.




Gegen Ende der Woche bescherrte uns die erst heißersehnte, dann doch abgelehnte Dino-Expo einige tolle Glücksmomente. Zum einen waren wir statt auf der überteuerten Expo im städtischen Naturkundemuseum und haben den Kindern unseren kleinen Schatz zu Schulzeiten gezeigt und zum anderen entdeckte der Herr von und zu weiße Haare bei mir. Jaja. Nicht nur eins. Gleich mehrere. Er war seelig und freute sich wie ein kleines Kind darüber. Demnach werde ich wohl in kürze nicht ergrauen sondern gleich in schneeweißes Haar übergehen. Ole!

Am späten Nachmittag fuhren wir dann noch zum Grillen aufs Lande. Familie hatte sich bei der Familie angekündigt und da sagen wir natürlich nicht nein. Außerdem sollte es Feuer geben. Und Fleisch. Wenn das nicht weitere Glücksmomente für den Herrn von und zu bedeuteten. Die Wuselzwerge weihten derweil den Sandkasten bei Oma ein. Der hatte eine weitere Reise vom Schwabeländle bis nach Franken hinter sich und wurde gebührend gefeiert. Das "Lagerfeuer" in der Wäschetrommel machte die Abendrunde perfekt. Mit einem verliebten Herrn von und zu und zwei absolut geschafften Kindern kamen wir nach 21 Uhr zu Hause an. Der kleine Wuselzwerg schlief bereits beim umziehen ein, wachte nur kurz zum hinlegen auf und schlief bis zum nächsten Morgen seelig. Der große Wuselzwerg brauchte noch ein paar Minuten. Er musste noch ein bisschen was erzählen und seine Freude mit uns teilen, aber auch er schlief dann zufrieden und erschöpft bis zum großen Glockenläuten.

 Fleisch!

 Ich bin nicht müde!



Samstags bescherrte ich mir selbst einen Glücksmoment. Ich pflanzte endlich die Erdbeeren ein und freute mich über das Wachsen und Gedeihem im Hochbeet. Die erste Bohne hat sich nun auch an die Erdoberfläche gewagt - somit wäre nun alles im grünen Keimlingsbereich.
Achja! Wir hatten ein tolles Fernseherlebnis. Die Wuselzwerge und ich schauten zusammen "Drachen zähmen leicht gemacht" an. Sie fragten die ganze Woche schon und wir wollten es noch einmal probieren. Wir hatten es vor einigen Monaten bereits probiert, aber nach dem ersten Drachen bei der Einleitung sofort ausmachen müssen. Zuviel Spannung. Diesmal klammerten sich die zwei fest an mich und fragten permanent ob die Drachen böse seien und ich war bis zum Kuscheln mit OhneZahn schwer damit beschäftigt zu erklären warum die Drachen angreifen und die Wikinger usw. Wir schauten ihn komplett und beide waren letztendlich hin und weg. Es war schön, die beiden bei dieser Premiere begleiten zu dürfen. Zu sehen, dass sie mir ausreichend vertrauten, wenn ich ihnen sagte, es passiere niemanden dabei etwas (ein riesen Vorteil ist es ja grundsätzlich alles vorher schon einmal angeschaut zu haben, bevor es die Kinder anschauen - so können wir das einfach besser abschätzen was geht und was nicht geht). Und sie wollten es so unbedingt. Diesen Film endlich gesehen haben um mit den anderen Kindergartenkindern mithalten zu können, wenn sie von OhneZahn reden und von Hicks. Jetzt können sie es. Wir reden seit Samstag nahezu ununterbrochen von diesem Film. Den beiden fällt alle naselang eine andere Frage dazu ein. Sie verarbeiten das Stück für Stück und mir scheint, in keinster Weise negativ. Glück gehabt.

Endlich Erdbeeren!


Bohne! Die erste Bohne keimt!

Und heute sorgte der Regen für weitere Glücksmomente. Kinder die im Regen spielen sind wunderbar anzusehen. Sie dann wieder ins Trockene zu kriegen ist zwar eine andere Geschichte, aber die Zeit des Spielens draußen war in jedem Fall ein Glücksmoment. Für den Beobachter, für die Kinder.
Etwas wehmütig bastelten wir zudem Kirschblüten aus der Tollabox. Das machte mega Spaß! Das klappte sogar mit Klein Wuselzwerg. Jetzt blühen sie in der Küche und warten trocken zu werden - so wie die Wuselzwerge heute Nachmittag :D



Eine tolle Woche war's. Und die kommende hält einiges an Spannung bereit!

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2015/04/27

Glücksmomente 08/2015

Wie schnell so eine Woche vergeht. Es erstaunt mich immer wieder. Die vergangene Woche war bei weitem nicht so ein Klogriff, wie die Woche zuvor. Es gab einige stille Glücksmomente und einige sehr laute, grandiose!

Die Woche begann mit Alltagsglück. Beide Wuselzwerge für den KiGa anziehen und richten und auch dort hinbringen, ohne die Zeit im Nacken zu haben. Wunderbar. Es machte mich wirklich glücklich, das Können des kleinen Wuselzwerges zu bestaunen, wie er es mittlerweile problemlos schafft, eine Strumpfhose anzuziehen (bitte nicht fragen - Jahreszeiten und Wetter sind dem kleinen Wuselzwerg genauso egal wie Tages- und Nachtzeiten. Wenn er etwas machen möchte, dann macht er es, egal was andere davon halten...). Ebenso war es einfach schön nach 8 Tagen am Morgen Zeit zu haben, um mit dem großen Wuselzwerg eine schnelle Runde "Mensch-Ärger-Dich-Nicht" zu spielen. Zeit und schnell scheinen zwar nicht zu passen, tut es in diesem Fall dennoch.


Nachmittags bepflanzten wir unser zukünftiges "Hochbeet". Das war für mich im ersten Moment gar nicht mal so viel Glücksmoment, im Nachhinein aber doch sehr.



Ein weiterer stiller Glücksmoment war jener, als ich meine Mutter mit jener alten Bekannten zusammenbrachte, die ich selbst erst die Woche davor nach gut und gerne 15 Jahren wieder bewusst getroffen habe. Es war ein tränenreicher, gefühlvoller und wirklich schöner Vormittag. In diesen Momenten ist eines so klar - nichts ist wichtiger als das Hier und Jetzt. Das Leben ist schön. Sehr sogar.

Mittwoch gab es wieder wunderschönes Alltagsglück. Am Vormittag einen Shoppingrausch wie ich ihn seit Jahren nicht mehr hatte und am Nachmittag Tratschen und Ratschen während die Kinder spielen. Kurzurlaub für die Seele. Ich bin eben nichts mehr gewohnt. Die 8 Tage haben mich wirklich geschlaucht, da hat es bis Mittwoch immernoch nicht gereicht, um mich und mein Seelenheil vollständig zu regenieren. Aber Mittwoch gab mir dann das letzte Quentchen, dass ich noch brauchte, um mich erholt zu fühlen.

Am Freitag genoss ich noch einmal in allen Zügen meinen kleinen 2 Jahre alten Wuselzwerg. Wir trödelten zum Bus, um in den Musikgarten zu fahren, trödelten auf dem Heimweg und bestaunten jeden Käfer. Schauten der Strömung am Alten Rathaus zu und trafen Freunde, mit denen das trödeln gleich noch einmal mehr Spaß machte. Es war ein wunderbar trödeliger, sonniger, schöner Freitagnachmittag. Mit meinem noch 2 jährigen Bub.

Samstag wurde es dann etwas hektisch. Aber positiv. Wir packten Reisetasche und Auto, frühstückten mit den Schwiegereltern und machten uns dann letztendlich auf den Weg nach Leipzig. Unser erstes Wochenende nur als Paar, nicht als Eltern, seit 4,5 Jahren. Da darf man schon mal nervös sein. Die Autofahrt war ungewohnt ruhig. Keine Maus, von der geplappert wird, kein Benjamin der trötet.



In Leipzig angekommen machten wir einen kurzen Lageplan, stellten fest, dass wir noch ausreichend Zeit für die Stadt hatten und fuhren ins Zentrum. Spazierten zur Oper, machten doofe Selfies (die natürlich wundertoll sind) und aßen dann beim Lieblingsitaliener zu Abend bevor es zum eigentlichen Highlight des Tages ging. Das Konzert von Janus. Das erste seit 7 Jahren. Punkt 19 Uhr fanden wir uns vor der Kuppelhalle ein, der Herr von und zu ärgerte mich noch etwas, da er meinte, ach ge, wir hätten ja noch soooo viel Zeit (Einlass war um 18:30 Uhr wohlgemerkt) und siehe da, ein bisschen Platznot war dann doch. Dafür liefen wir alten Bekannten direkt in die Arme, suchten uns ein gemütliches Plätzchen und warteten gespannt auf den Beginn des Aufstandes der alten Männer. Ich hatte Janus zuletzt in Frankfurt gesehen. Bei einem Akustikkonzert. Die Erinnerung daran ist pure Gänsehaut. Die Vorfreude auf diesen Abend somit kaum zu Beschreiben. Und wir wurden nicht enttäuscht. 2,5 Stunden bekamen wir wahre Kunst in From von Musik geboten. Sie spielten alles. Von Saitenspiel über Vater bis hin zu Anita. Es war fantastisch. Es war unglaublich. Sie können es einfach immer noch. Auch die Neubesetzungen waren fantastisch. Jede Sekunde des Wartens hat sich gelohnt. Wie immer. Muss ich erwähnen, dass die Ungs das mir liebste an Musik sind? hüstel
Völlig berauscht und überglücklich verließen wir die Kuppelhalle. Und fielen hundemüde ins Hotelbett. Besonders gut ließ es sich darin nicht schlafen, aber hey, wir schliefen ohne halb wachem Ohr. Die Wuselzwerge waren bei Oma und Opa in den aller besten Händen. Wir schliefen, wenn auch nicht sehr beqeuem, aber dennoch erholt.


Um unseren Kurztrip nach Leipzig abzurunden, frühstückten wir sonntags im Lieblingscafè. Sehr ausgiebig, sehr gemütlich. Wir waren das letzte mal vor 3,5 Jahren dort, mit dem großen Wuselzwerg, als er noch ein Mini war. Und wir haben es sehr vermisst. Im übrigen war das Frühstück im Lieblingscafè das Weihnachtsgeschenk vom Herrn von und zu. Das Janus-Konzert war quasi ein Geschenk an mich selbst :D



Pappsatt und wirklich grunderholt fuhren wir nach Hause. Und den Zwergen hinterher. Denn die waren so sehr beschäftigt, sodass sie gar nicht daheim waren, als wir endlich wieder daheim ankamen. Sie spielten mit Wasserspritzpistolen fangen, fütterten quasi fremde Hunde mit ihrem Eis und erklärten zur Begrüßung: Wir wollen nicht heim! Hallo auch ihr süßen. Wir haben euch auch vermisst.

Das Wochenende war ein so durch und durch tolles. Da gab es nicht nur einen Glücksmoment, es bestand von Samstag bis Sonntag aus einem durchgehenden. ♥

Ach! Und es grünt und keim bereits ♥ Ich bin ganz aufgeregt ♥


Mehr Glück gibts wie immer bei Frau Pia Miez. Und unter #GlüMo bei Twitter und Instagram.

Viel Spaß beim glücklich sein!

Minensie




2015/04/20

Glücksmomente 07/2015

Ich muss gestehen, die Glücksmomente der vergangenen Woche fallen mir schwer. Auf meinem Tages-Abreiß-Kalender ist immernoch der 16.04.2015 - das steht quasi für alles. Aber gerade weil die Woche wirklich derart bescheiden war, muss ich kramen und wühlen. Heute ohne Bilder, da Handy nicht zur Hand, ich müde und die Wuselzwerge gerade im Hintergrund schnaufend (Blöd wenn der Popel nicht raus will, noch blöder wenn Wuselzwerg sich des schneuzen verweigert. Ach was. Nicht blöd. NERVIG!!)

Montag besuchten wir eine alte Bekannte, die ich seit (lasst mich kurz rechnen) 20 Jahren kenne, in den letzten 15 Jahren jedoch größtenteils aus den Augen verloren habe. Es hat mich unglaublich gefreut, dass es mit dem Wiedersehen geklappt hat. Auch wenn wir uns nicht nahe stehen wie sehr enge, sehr gute alte Freunde, so verbindet uns dennoch etwas. Und wenn es das cubanische Blut ist. Ich habe mich zumindest gleich sehr wohl bei ihr gefühlt, wir haben anfangs noch etwas befangen Small-Talk gehalten aber es lockerte sich erstaunlich schnell - ich war damals immerhin höchstens 13 als ich sie regelmäßig sah. Das sie ein Kind mit Down Syndrom hat, verunsicherte sie anfangs. Meine zwei reagierten aber genau so, wie es eben Kinder nur tun.
"Hm. Das klingt aber komisch - ich kann das nicht so. Wollen wir schaukeln?" ♥

Dienstag bekam der kleine Wuselzwerg seinen TÜV zum 3. Lebensjahr. Alles dran, alles drin. Perfekt so wie er ist. Wusste ich ja schon vorher. Mein Baby so selbstständig, eigensinnig und präsent zu sehen, war wahrlich ein großer Glücksmoment. Er ist nun schwarz auf weiß kein Baby mehr. Ein Kleinkind, ein großes Kind. Mein Wuselzwerg eben ♥

Mittwoch bescherrte mir die Arbeit einen tollen Glücksmoment. Ausgerechnet die Arbeit, die mir die anderen Tage doch so ziemlich vermieste. Aber bei "echtem Kaffee" in der Sonne und keinen "Muckefuck" muss man einfach nur lachen und gute Laune haben. Zumindest bis Dienstende und der danach folgenden Erkenntnis, dass so manches Bekleidungsgeschäft EC-Karten vernichtet, wenn man sie dort im EC-Ladegerät stecken lässt obwohl ganz klar ist, dass vergessliche Person wieder kommen wird, weil Kleidung zum Abändern abgeholt werden muss. Hachja....

Donnerstag. Oh Donnerstag! Der Tag an dem die Woche still stand. Ich grüble. Geburtstag mit Schwiegervater-Opa war schön. Insgesamt. Währendessen. Davor und danach ausgelassen.

Freitag wurde getratscht. Musikgarten für die Zwerge ist am Ende doch immer Gruppentherapie für Mütter. Nach der langen Pause war das schlichtweg toll.

Samstag wird gekonnt übersprungen und es geht direkt zu Sonntag über. Ich picke mir da den Moment heraus, in dem der große Wuselzwerg völlig begeistert von der Umsetzung seines Eiswunsches war. Zwei Kugeln in der Waffel. Auf dem Kopf mit einer runden Waffel als Tellter. Hab leider kein Foto gemacht weil. Kinder. Zwei. Mama. Allein. Hach! Aber das war schön. Definitiv. Und die Tatsache das sich Freunde ganz spontann in das Abenteuer Wuselzwerge und Fahrrad und Stadt gestürzt haben. Ich bin wirklich froh darum, dass sich auch die kinderlosen Herzchen nicht abschrecken lassen.

Nun denn. Es gab also doch ein paar Glücksmomente. Wer suchet, der findet. Oder so ähnlich. Jetzt hoffe ich nur, dass ich mal wieder auf Kurs komme und nicht weiter wie durch Watte durch den Tag stolpere. Aber es gibt großartige Aussichten für diese Woche. Leipzig ist nicht mehr weit!

Mehr Glück gibts bei Frau Miez. Und Istagramm und Twitter mit #GlüMo

Minensie

2015/04/08

Glückswoche mit Verspätung

Den Glücksmoment-Montag hab ich irgendwie verschwitzt. Ich überlegte noch, was es in der vergangene Woche für Momente gab, die uns pure Freude bereiteten, schlief dann aber darüber ein. Und wie immer fiel mir Anfangs gar nicht so recht ein, was denn eigentlich in der vergangene Woche für Glück versteckt war. Deswegen musste ich diesmal mein Handy zur Hilfe nehmen. Beziehungsweise den Fotospeicher des Handys. Der verriet ziemlich genau, was es alles wunderbares gab. Und weil ich so seelig lächeln muss, wenn ich die Bilder sehe, muss ich das nun auch hier festhalten.

Montags bauten wir, der große Wuselzwerg und ich, aus den Resten der Tolla-Box ein absolut tolles Piratenschiff. Verzeihung: die Jolly Roger! (Peter Pan ist hier der neue Held!) Als ich die Segel montierte, jauchzte der große Wuselzwerg und grinste den gesamten Nachmittag und Abend seelig. Das Schiff ist seitdem sein ganzer Stolz. Es wurde mittlerweile auch noch etwas gepimpt. Mit Piratenaufklebern versteht sich. Und es darf nirgends fehlen. Das macht mich wiederum ein bisschen stolz. Ich bin kein guter Baumeister, aber dem großen Wuselzwerg wohl allemal gut genug ♥


Weiter haben wir in der vergangenen Woche ganz unspektakuläre Vulkan-Eier gefärbt. Neben "normalen" Färben von Eiern, und bepinseln. Ich hatte mir einiges erwartet von Vulkan-Eiern. Aber außer furchtbar stinken gabs da kaum Spektakel. Die Anleitung dazu findet ihr u. a. hier.

Die Zwerge waren dennoch absolut glücklich, mit so viel Farbe panschen zu dürfen. Das viel Farbe am Ende aber fast immer ein Schwarz/Grau/Dunkelblau bedeutet... dahinter ist zumindest der kleine Wuselzwerg noch nicht gekommen...





Außerdem waren wir in der letzten Woche seit gefühlten Ewigkeiten wieder bei Familie des Wuselpapas. Es ist immer ein schönes Gefühl dort zu sein. Mit dem Geburtstag des Cousins verbinden wir alle die ersten Wochen der Schwangerschaft mit dem großen Wuselzwerg. Wir weihten am Morgen vor dem Geburtstag des Cousins die Schwiegereltern ein und erteilten ihnen die Lizenz zu Oma und Opa - alle anderen erfuhren es erst zwei Wochen später. 5 Jahre ist das nun her. Das lässt mich immer wieder schmunzeln.
Beim Feiern entdeckte der kleine Wuselzwerg auch recht bald eine neue Freundin für den Abend. Immer wieder faszinierend, wie einnehmend der kleine Wuselzwerg sein kann. Auf so sympathische und durchweg niedliche Art und Weise. Die Freundin durfte nichts mehr ohne ihn unternehmen. Da war er schon sehr darauf bedacht. Und die kleine Freundin erklärte dem Wuselzwerg auch wirklich mit einer Engelsgeduld alles, was er wissen wollte. Warum man die Stifte spitzte, warum das Gelb und nicht Grün war, warum sie nicht wieder mit ihm raus wollte usw.


Die Großen währenddessen entdeckten ein altes Spiel wieder. Vielmehr entdeckte es der große Wuselzwerg und fixte damit alle anderen an. Kennt jemand die Murmellabyrinthe noch? Ich jetzt wieder. Der große Wuselzwerg hatte das größte Vergnügen bei diesem Spiel. Er ist aktuell sowieso sehr Spielbegeistert. Kaum etwas, das ihn nicht fasziniert, sobald es Würfel, Spielefiguren, Bretter oder ähnliches hat. Die Großen hatten in jedem Fall auch ihren Spaß. Nur war keiner so stolz wie der große Wuselzwerg. Da seine Oma nämlich auch das schwere Labyrinth schaffte!




Am heiligsten aller Fleischfreien Kirchentage wagten wir dann den Bruch. Karfreitagsgrillen geht ja eigentlich überhaupt nicht. Aber. Wir wären nicht wir, wenn wir nicht gegen den Strom schwimmen würden. Also grillten wir. es war mein einziger freier Tag und auch der einzige Tag, an dem die lieben Freunde Zeit hatten. Somit gab es eben Fleisch. In rauen Mengen. Auf den Grill. Aber auch Gemüse, Grillkäse, Faltenbrot und Salate. Es war ein wirklich durch und durch toller Nachmittag/Abend. Mein bald-Patenkind kam (inklusive Eltern) kurzfristig vorbei. Selbstverständlich ist das bei 120 km Entfernung nicht. Es wurde geplaudert, gelacht und gescherzt und es war einfach richtig. Das war ein kleiner Kurzurlaub für meine Seele. Ich liebe es, umgeben von lieben Menschen zu sein. Ich liebe gutes Essen, ich liebe gute Atmosphäre. Das ist echtes Seelenfutter. Die Kinder spielten bis nach 20 Uhr draußen und drinnen. Und wieder draußen. Es gab kaum Tränen, es gab viele Lachnummern. Und es war einfach schön.

 Weltbestes Faltenbrot mit selbstgemachter Kräuterbutter ♥
Samstag gab es dann ein ganz spontanes Frühstück bei meiner Mama. Tante, Onkel, Cousine und Hund waren ebenfalls zu Besuch und so beschlossen wir, wenigstens für einen kurzen Moment "Hallo" zu sagen, da wir Freitags ja selbst mit Gästen versorgt waren. Es war herrlich hektisch chaotisch, so wie es bei uns eben immer zu geht. Es bringt mich zur Verzweiflung, aber im tiefsten Inneren liebe ich es.

Sonntag wurde dann ausgiebig gefrühstückt. Damit wir gestärkt zur Ostereier Suche aufbrechen konnten.
 
Nachdem ungefärbte Eier den Auftakt in den Sonntag aufgaben, konnten es die Wuselzwerge kaum erwarten, bis endlich der letzte Schluck Kaffee ausgetrunken war um ENDLICH nachzuschauen, ob man den Osterhasen vielleicht doch noch sehen könnte.

Es wurde gesucht....


.... und gefunden


Die Zwei waren überglücklich. Über die selbstgefärbten Eier freuten sie sich fast am meisten. Das am Ende noch ein Mini-Bausatz Lego Ninjago für den großen Wuselzwerg sowie drei kleine Cars Autos für den kleinen Wuselzwerg raussprangen, setzte dem ganzen die Krone auf. Sie waren wirklich über und über glücklich. Über die eigentliche Bedeutung von Ostern hatten sie ausreichend im Kindergarten gehört, und auch wir redeten am Frühstückstisch noch einmal darüber, zündeten eine Osterkerze an und freuten uns dann dennoch an den "Geschenke-Brauch". Wir hätten natürlich auch die Playmobil Polizeistation schenken können, die seit Weihnachten ihr Dasein auf dem Schrank fristet. Aber. Da ist Ostern dann doch der falsche Anlass, für derart große Geschenke.Und das die "Mini-Geschenke" mehr als genug sind, haben die Zwerge uns ja gezeigt Es war wundervoll sie so glücklich zu sehen.

Ach. Und zu guter letzt haben wir am letzten Tag der Woche entgültig die Sandkastensaison eingeläutet. Zwar wurde schon Karfreitag ordenlich gebuddelt, aber so wirklich eingeweiht wurde der Sandkasten dann doch erst Sonntag. Bei schönstem Sonnenschein.



Es war somit durch und durch eine Woche voller Glücksmomente. Das hat es auch gebraucht. Die jetzigeWoche war bisher, bis auf schöne Ausnahmen, eher ein reinfall :-p

Minensie

2015/03/30

Glücksmomente 06/2015

Immer wieder Montags - Zeit für die Glücksmomente a la Mama Miez

Die vergangene Woche war ziemlich voll. Voller Termine, voller Pläne, voller Lachen - voller Glücksmomente.

Der Herr von und zu Zwergenpapa hat seit einer Woche Urlaub. Das nutzten wir für Zweisam-Momente die schon längst überfällig  waren. Zuerst gingen wir ausgiebig und in aller Ruhe Frühstücken. Nur wir Zwei. Zeit zum Reden, Zeit zum Lachen. Das war wirklich wunderbar.



Weitere Zweisam-Glücksmomente - gemeinsam in die Waschanlage zu fahren. Dabei Zeit haben zu scherzen. Unglaublich, aber das sind wirklich so kostbare Momente. Mit der Nachtschicht bleibt kaum Zeit zum reden, da in allen Zeiten die Kinder wach sind und demnach ihr Recht der Aufmerksamkeit einfordern. Mit Haushalt, Arbeit und allem was dazu gehört (vorallem meiner Dauermüdigkeit am Abend) reicht es höchstens für die wichtigsten Dinge, die man besprechen MUSS, weil Alltag. Ihr versteht? Es war in jedem Fall sehr toll, ohne Hetze so gewöhnliche Dinge erledigen zu können.


Ein weiterer toller Glücksmoment - mit dem großen Wuselzwerg Allein-Zeit verbracht zu haben. Ich genieße die Nachmittag in der Musikschule sehr. Der große Wuselzwerg kann nach Herzenslust mit mir Brettspiele ausprobieren (nach dem Unterricht selbst redend) und wir genießen das gemeinsame nach Hause laufen für gewöhnlich sehr. 2- 3 Stunden in denen es nur um den großen Wuselzwerg geht. Immer wieder schön.

Freitag gab es ein ganz besonderes Highlight für mich. Da der Herr von und zu Wuselpapa ja Urlaub hat, konnte ich mir am Abend "frei nehmen" und so ging ich mit meiner Mutter zur Lesung von Patricia Kelly "Der Klang meines Lebens". Ja genau. Die Patricia von der Kelly Family. In einem 2500 Seelen Dorf in einer urigen Gastwirtschaft las Patricia aus ihrer Autobiografie vor. Und sang. Sehr beeindruckend. Für mich, der vor über 20 Jahren zum weltgrößten Kelly Family gehörte, noch bevor diese den großen Durchbruch hatten und noch als Straßenmusiker unterwegs waren, war das wie eine Zeitreise. Es war berührend, so tief in ihr Leben Einsicht zu bekommen. Es war wunderbar, die Liebe in ihrer Stimme wahrzunehmen. Und sie ist einfach unglaublich echt. Trotz Teilstromausfall, ließ sie es sich nicht nehmen, den Vortrag fertig zu lesen, sang ohne Verstärker und ohne Bühnenbeleuchtung. Vorher gab es noch ein Selfie für die eigene Erinnerung, im Halbdunkeln mit dem Publikum im Hintergrund. Wir hatten jede Menge Spaß! Es war natürlich auch wunderbar diesen Abend mit meiner Mama zu verbringen. Gerade weil Patricia den eigenen, frühen Verlust ihrer Mutter sehr emotional vortrug, rückte da irgendwie etwas zusammen. Zum Schluss gab es Erinnerungsfotos und selbstverständlich auch ein Autogramm. Mit dem schönsten Verschreiber, den ich bezüglich meines Namens bisher erlebt habe - ein besonderes Autogramm eben.



Da ich Samstag früh arbeiten musste, entschied der kleine Wuselzwerg, die fehlende Mamazeit am Abend in der Nacht nachzuholen. Er kuschelte von 4  Uhr bis 5:30 Uhr sehr intensiv mit mir und ließ sich kaum stören, als ich dann zur Arbeit los musste. ♥
Während die Sonne aufgeht in den Tag zu radeln war der zweite Glücksmoment an diesem Tag. Es ist einfach immer wieder wunderschön.
Nach getaner Arbeit ging es ruckizucki ab nach Hause, den großen Wuselzwerg einpacken und zur Konzerthalle um Peter Pan als Musical zu sehen. Ebenfalls ein wundervoller Glücksmomente-Nachmittag. Der große Wuselzwerg war mittendrin, er verlor sich völlig in der Aufführung. Ich hatte zunächst Zweifel, ob er das wirklich gut verkraften würde, da es eben kein Puppenspiel war sondern echte Menschen und ja, er hatte einige Momente, in denen er sich unschlüssig war, was er davon halten soll. Aber wir redeten darüber und er liebte diese Aufführung. Wir kauften danach die CD und seitdem läuft sie in Dauerschleife. Ein durch und durch wunderschöner Erinnerungs-Glücksmoment.
Achja. Wir waren auch ganz heimlich vor dem Abendessen noch ein Eis essen. Aber psssst!



Sonntag genossen wir dann in aller Ruhe. Der kleine Wuselzwerg war seelig, mich endlich für sich zu haben, um vorzulesen, zu spielen, zu singen und zu malen. Es gab ein ausgiebiges Frühstück mit allem, was die Wuselzwerge sich wünschten und es gab zur Abwechslung auch kaum Gezanke. Am Nachmittag zerriß ein spontaner Termin die Gemütlichkeit, aber auch das war am Ende wichtig und gut und es gab danach mega faule Bestell-Pizza vom Italiener um die Ecke. Erfolgreicher Wochenabschluss, wie ich finde.

Weitere Glücksmomente findet ihr (derzeit nicht) bei Mama Miez (erst wenn das Internet im Miezhaus geht, wird es da wieder Glücksmomente zu lesen geben). Bei Twitter und Instagram unter dem Hashtag #GlüMo ebenso. Viel Spaß!

Minensie