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2016/09/20

So 'ne Schulwoche

We proudly present - Schul-Kindergarten-Zu-Bett-Geh-Chaos verdrängt von Kinderbastelei aka Lernuhr


Seit einer Woche begleiten der Herr von und zu und ich nunmehr einen Schulbub. Ich komme nicht umhin festzustellen - so ganz ist das noch nicht bei mir angekommen. Ich richte jeden Morgen Brotzeitboxen, denke sogar daran, nun auch wieder Trinken einzupacken. Ich räume Hefte ein und wieder aus, lasse mir Gelerntes zeigen, übe mich in Geduld und lächle meistens still vor mich hin. Ein Schulbub. Ganz ernsthaft.
Einer, dem der Schulranzen noch zu schwer ist, der Ausmalen als Hausaufgabe als äußerst seltsam empfindet, der plötzlich Kleinigkeiten nicht mehr können mag, der gerne sofort und gleich "richtig" lernen will, was auch immer das übersetzt heißen soll und der mich, dass will ich nicht verschweigen, durchaus in den Wahnsinn treibt, mit all dem drum herum.
Ein Schulbub. Jetzt echt.

Für mich bedeutet das ziemlich viel Umstellung. Plötzlich habe ich ein Kind zum Mittagessen zu Hause. Sprich, ich habe plötzlich Mittag. Zu Hause. Ein Umstand, dem ich nach drei Wochen Fremdbekochung, zwei Wochen Ferien-irgendwas-Modus und meiner grundsätzlichen Zerstreutheit, immer noch nicht so ganz im Fokus habe. Dann wäre da noch die Tatsache, dass sich meine "kinderfreie" Zeit drastisch verkürzt. Ich habe ja jetzt ein Kind zum Mittagessen zu Hause. Somit müssen alle dringlichen Dinge bereits bis 11 Uhr erledigt sein. Das heißt im Klartext: Keine großartigen Frühstücksgelage mehr, wenn ich nicht völlig aus der Zeit kommen möchte. Außerdem bedeutet es frühes Aufstehen. Für mich die größte und somit auch schlimmste Umstellung. Ich war in den letzten 5 Jahren darauf bedacht meinen Kindern zu vermitteln, dass vor 7 Uhr keine gute Aufstehzeit ist. Ihnen das jetzt zu erklären, dass vor 7 Uhr das neue Pünktlich ist, kratzt ziemlich an meiner Glaubwürdigkeit, wie ich vermute. Hachja.
Nicht zu letzt bedeutet es: Geduld auf Vorrat buchen. So leicht mich manche Dinge ungeheuer schnell auf die Palme bringen, so leicht fällt es mir, den Gang heraus zu nehmen, mich zurück zu lehnen und durchzuatmen, wenn mein müder, aufgedrehter und evtl. auch überreizter Schulbub einen Wutheulanfall nach dem anderen bekommt. Weil er auf gar keinen Fall noch einmal den Luftballon umranden kann. Oder weil da partu kein Kreis mehr in die Zeile passt. Oder weil halt. Irgendetwas findet sich immer um lautstark dagegen zu sein. Dennoch scheint mein Geduldsvorrat damit aufgebraucht, denn es macht mich leider viel zu schnell wahnsinnig, wenn plötzlich Dinge nicht mehr gemacht werden können, die zuvor einwandfrei klappten. Wie z. B. Schuhe anziehen. Oder Teller in die Küche tragen. Daran arbeite ich also noch, auch genau in diesen Situationen den Gang heraus zu nehmen und mich lächelnd zurück zu lehnen. Aber auch das werde ich lernen. Ganz bestimmt.

Doch weit größer ist die Umstellung für den Miniwusel. Das muss ich nun auch sehr deutlich festhalten. Ohne den großen Bruder in den Kindergarten zu gehen, dass ist schon anders. Das führt nahezu täglich zu Wuttränen bei der morgendlichen Übergabe, Bauchzwicken ob des Gefühls des alleine-zurück-lassens und grundsätzlicher Überreiztheit am Abend. Durchatmen hilft da wunderbar. Wenn man dran denkt. Ich für meinen Teil vergesse das manchmal. Öfter. Puh.

Nach einer Woche Schule kann ich sagen: Wie ist das spannend mit so einem Schulbub am Frühstückstisch. Wie ist es herrlich mit einem Kindergartenkind an der Hand. Das Loslassen fällt mir leichter, solange eine kleine Hand die meine noch halten will.

Liebe Schulzeit, wir kriegen dich auch noch organisiert!

Minensie

2016/08/02

Vom Groß werden - unser Wochenende in Bildern

Unser letztes Wochenende war ein ganz besonderes. Vorallem war es besonders schön. Wir wohnten erstmals der Jahresabschlusstradition des Kindergartens bei. Der Zeltübernachtung im Kindergartenhof/-garten. Anders als die anderen Veranstaltungen im Kindergarten wird diese vom Elternbeirat organisiert und betreut. Das heißt - Eltern und Kinder haben einen Tag (und eine Nacht) lang den Kindergarten ganz für sich. Ohne Erzieher. Die dürfen sich ausruhen. Es ist das letzte große Event für den Elternbeirat, für die Kindergartenkinder und somit auch für das Kindergartenjahr. Ganz viele erste Male kommen da beim letzten Mal zusammen.

2016/07/07

Schule in Sicht zum Zweiten

Heute ist es soweit. Die groß angekündigte Übernachtung der Vorschulkinder im Kindergarten steht an. Inklusive Deutschland-Fußballspiel auf Leinwand.
Geplant ist: Die Kinder bringen am Nachmittag ihre Schlafsachen, Kuscheltiere und Waschsachen mit, richten sich am Abend in der Turnhalle des Kindergartens gemütlich ein und gehen danach noch ein Eis essen, bevor es dann zurück zur Fußball-Leinwand geht. Die erste Halbzeit ist fest eingeplant. Da der große Wusel am Samstag bis 0:30 Uhr durchhielt, Nachbesprechung ist mindestens genauso wichtig wie das Spiel selbst, sind die Erzieher gespannt, wie lange es tatsächlich gehen wird. Morgen Vormittag dürfen dann die Vorschulkinder gerne abgeholt werden. Ich bin aufgeregt. Und sentimental.



Mit jedem Schritt und mit jedem Tag wird es mir bewusster. Ich habe in ein paar Wochen ein Schulkind vor mir. Gerade noch im Bauch und nun schon in der Schule? Ich kann es kaum fassen. Ich habe so viel über diesen zweiten großen Sprung gelesen und dachte bis vor kurzem noch wir sind weit davon entfernt. Und nun ist es doch schon gefühlt übermorgen soweit.



Grundsätzlich dreht sich gerade sehr viel um die bevorstehende Einschulung. Im Kindergarten ist nahezu täglich irgend etwas mit Schule auf dem Tagesplan. Schulhausrallye, bei der die Vorschulkinder das Schulhaus spielerisch erkunden können um sich dann in ein paar Wochen gut zurecht zu finden. Gemeinsames Turnen mit den Erstklässlern, gemeinsame Ausflüge mit den Erstklässlern, Besuch der Erstklässler im Kindergarten, Schulwegtraining und noch vieles weiteres. Heute dann also das wohl größte Ereignis. Die Übernachtung im Kindergarten. Als ich vor 3 Jahren das erste mal davon hörte, dachte ich mir... herrje, was interessiert mich das jetzt? Mein Kind kommt gerade in den Kindergarten. Vorschule ist noch eine Trillionen Lichtjahre entfernt! Und nun. Einmal gehustet und zack - Schule steht vor der Tür.



Den ersten Elternabend absolvierte ich Dienstags schon. Ich habe nach wie vor mit mir zu hadern, ob es, langfristig gesehen, die richtige Entscheidung ist. Ich hatte mich in dem einen oder anderenPost dazu geäußert.


Kurzfristig ist Fakt - ich kann dieses Vorschulkind nicht mehr aufhalten. Will es auch nicht. Er will es zu sehr. Das es an diesem ersten Elternabend so viel zu Lachen gab, entspannte mich ungemein. Und wie mir sehr viele mitteilten, hätten wir den Sechser im Lotto mit diesem Schuljahr. Kleine Klasse und die beste Lehrkraft. Man hört ja so manche Schauermärchen. Der große Wusel belagert mich nun jedenfalls nahezu täglich mit der Frage nach der Schultüte. Er will sie selber basteln. Mit mir. Damit ich nichts falsch mache. Und bevor ich ohne ihn bastle, lieber eine kaufen die er aussucht. Er will auf keinen Fall die Katze im Sack. Das wird also noch ein spannendes Thema werden, wie ich fürchte. Ich hätte ja gerne eine Sechskantschultüte, nicht aus Wellpappe, sondern festen Karton mit Holzspitze. So eine hatte ich. Mit Märchenfolie. Und sie war traumhaft! Der große Wusel will Polizei. Und ich suche und suche nach dem Passendem. Wenn jemand Ideen und Vorschläge hat - immer her damit!



Ich muss jetzt noch einmal tief Luft holen. Und leckersten und supersaftigen Schokokuchen essen, den der Miniwusel gestern für seine (Kuschel)Katze zum Geburtstag gebacken hatte (zu 80% selbstständig, auch er wird groß! Ich wein' gleich!)


Nur noch ein paar Stunden und das obere Bett im Kinderzimmer bleibt erstmals über Nacht leer, während die Mehrzahl dieser Familie daheim ist.

Da der Herr von und zu Zwergenpapa auf Arbeit sein wird, werden der Miniwusel und ich uns die Zeit mit noch mehr Kuchen, Eis, Fußball und Kuscheln vertreiben. Schnüff! Und das nicht nur wegen der Erkältung, die ich gerade mit Gedankenkraft vertreibe!



Minensie








2016/05/17

Unser Pfingstwochenende 2016 und viele Bilder

Wir sind zurück. Ein paar Tage weg vom Alltag. Bei Lieblingsmenschen im wunderschönen Saalfeld. Neben meiner Wahlheimat Bamberg ist Saalfeld bzw. Rudolstadt schlichtweg immer im Herzen - Heimat eben. Es folgt ein langer Text. Und viele Bilder. Wer bis zum Schluss durchhält bekommt Konfetti von mir!

***

Wir fuhren gemütlich am Samstag Mittag los. Diesmal mit weniger Gepäck und nur halb so vollem Auto. Dennoch immer wieder erstaunlich, was man alles für ein paar Tage und Nächte benötigt. Wir fuhren bei Sonnenschein los und wurde gebeten, bitte möglichst Sonne mitzubringen. Denn in Thüringen regnete es wie aus Eimern. Sonne passte gerade so noch ins Handgepäck und als wir ankamen schien auch tatsächlich Klara (aka Sonne) vom Himmel. Wir aßen leckeren Begrüßungspfannkuchen, tranken einen schnellen Kaffee und machten uns gleich weiter zum Spielplatz. Nach 2 Stunden Autofahrt mussten die Jungs toben und rennen. Und spielen. Ganz klar.

Es wurde durch Gebüsche gekrabbelt, Rutschen gerutscht, Apfelchips genascht und mal wieder Kaffee gertrunken. Der Wind war eisig, aber es blieb trocken. Die Wuselzwerge hatten Spaß und ich zückte kaum das Handy zum fotografieren. Es gab so viel zu erzählen, da durfte das Handy getrost in der Tasche bleiben.

Völlig durchgefroren kamen wir wieder in Saalfeld an, kuschelten uns aufs Sofa, laßen, spielten und lachten und aßen schließlich zu Abend.

Mein jüngster Patenbub bestand dabei auf sein Ritual. Bevor sich nicht jeder an den Händen hielt und "Piep, piep, piep. Wir haben uns alle lieb. Und wünschen guten Appetit!" sagte durfte nicht gegessen werden. Wieder was gelernt. Sehr sehr süß. Das Essen schmeckte auch gleich doppelt so gut. Da möchte ich etwas darauf verwetten!

Am Abend laß ich den Wuselzwergen eine neue Geschichte vor. "Der Zauberer Kotzmotz" von Brigitte Werner. Das gefiel mir so gut, dass ich bereit und gewillt war sehr, sehr lange zu lesen. Es dauerte auch ziemlich lange, bis die Wuselbuben schliefen. Was jedoch völlig in Ordnung war. Neben den Betten saßen wir nämlich allesamt noch am Tisch, tranken Wein, redete und lachten. Auch das geht. Kinder sind herrlich unkomplizierte Wesen.

Wir lachten und redeten, wie schon erwähnt, lange und viel. Und naschten Osterhasen. Hielten für einen langen Moment die Zeit an und waren ganz im Urlaubsgefühl. Außerdem durfte ich meinem Lieblingsmensch endlich das kleine Geschenkchen überreichen. Ich brachte ihr einen Morsezeichenschmuck von PUNKTSTRICH mit. Sie leistet gerade so viel, sie ist so unglaublich stark, meine "große" Schwester. Eine kleine Anerkennung dessen, was sie gerade alles wuppt. Und ich ihr dabei nicht so nah sein kann, wie ich es gerne hätte. Nun hat sie es Strich für Punkt. Der Lieblingsmensch ♥
Das Leben kann so schön sein.

Der Pfingstsonntag startete mit Regenwolken. Wir überlegten hin und her, wie wir den Tag gestalten würden. Ob nun gleich am Vormittag zum Erlebniswald "Feenweltchen" gingen oder doch erst am Nachmittag. Schließlich entschieden wir, dass wir zuerst die Haare der Jungs schneiden würden und fuhren nach Rudolstadt zu meiner Tante. Dort hat mein Lieblingsmensch sein Haar-Atelier, da ging es am besten. Außerdem freute ich mich sehr, mein Tantchen wieder zu sehen.

Dort angekommen ging es also an die Scheren. Da waren wir alle sehr gespannt. Es wurde einiges gekürzt beim Wuselzwerg und ein Grundschnitt vorbereitet. Schnipp Schnapp, Haare ab.


Der große Wusel bekam eine wirklich coole Frisur rasiert. Begeisterung pur. So ein fescher Bub!

Auch ich bekam noch die Haare etwas gekürzt und hübsch gemacht. Es ist herrlich, so verwöhnt zu werden! Leider hab ich nicht von allem Fotos. Ich zeig euch die Frisuren in den nächsten Tagen noch einmal in voller Pracht. Versprochen!

Nach dem Ausflug zur Tante ging es nach Hause. Bestes Gulasch ever essen. Lecker! Unglaublich lecker! Der Lieblingsmensch kann eben kochen. Sowas von!

Mittags regnete es richtig stark. Genau die richtige Stimmung für Mittags-Extrem-Couching. Wir hörten Hörbuch, kuschelten und ließen die Zeit Zeit sein. Wunderbar!


Als wir allesamt ausgeruht und ausgeschlafen waren, entschieden wir, einfach in Richtung Feenweltchen loszufahren und bei anhaltendem Regen könne man ja jederzeit wieder nach Hause. Oder in die Grotten. Es war trotz des schlechtem Wetters so viel los! Unglaublich. Und ich habe so viele Fotos gemacht - ich hoffe ihr könnt erahnen wie viel Spaß wir hatten!

 Glückauf in den Feengrotten.
 Die Feen sind über all. Hier ein bisschen Feenstaub, dort ein kleiner Fußabdruck
 Es gibt viel zu entdecken hier im Feenwäldchen des Feenweltchens

Überall gibt es Schätze zu entdecken. Bei den Feen im Feenhaus darf man sogar welche mitnehmen.
 Mein Lieblingsbaum - der Gießkannenbaum. Er ist so zauberhaft. So wunderschön!
 Und dann sind da noch überall diese liebevollen Schilder. Hier kann man etwas über die Pflanzen erfahren. Wie lauter kleine Geheimnisse.
"Heimstatt guter Hausgeister, hat den Beinamen "Bauernapotheke"
 ~ 
Holunder"
 "Steht für Bescheidenheit, Dreifaltigkeit und Demut, fördert Weltoffenheit"
~
Walderdbeere
 "Symbolik für Geheimnisvolles und Unheimliches"
~
Farne
 Außerdem gibt es überall immer wieder kleine und große Überraschungen. Der Lautsprecher-Trichter hier hat es mir zum Beispiel besonders angetan. Er wirkt so, als würde er schlichtweg hier hin gehören. Er passt sich diesem Feenwald an und erzählt zauberhafte Geschichten.
 Und überall Gießkannen, um das Wunder des Lebens zu pflegen.
 "Liebes- und Wahrheitsbaum. Symbol für Aufrichtikeit" 
~
Linde
 Ob unten oder hoch oben - überall findet man etwas zauberhaftes. Wie diese geschnitzte Fee aus Holz, die in einem Baum hoch über uns schaukelt.
 "Gilt als Vermittler zwischen der Realität und der Anderswelt" 
~
Eiche
 Liebevoll bemalte Fühlkästen. Wer mutig ist, kann spannendes entdecken.
 Und überall gibt es kleine Ecken und Orte, an denen sich auch die kleinsten austoben können. Und nicht nur staunen und schauen müssen.
 Oh wie ich mich freue, wenn wir im Sommer wieder kommen und man überall am Wegesrand Erdbeeren naschen kann ♥
 Auch unfertiges hat seinen Zauber.
 Und hier die wohl schönsten Müllkörbchen der Welt.
 Selber Töne und Klänge herbeirufen hat seinen ganz eigenen Zauber.

 Etwas abgelegen vom Pfad kommt man zu einem Insektenhotel. Da gibt es allerhand zu staunen.
 Im "Dunklen" Teil des Waldes, bei den Waldschraten und Kobolden kann man lustige Spiegelbilder sehen.


 Und auch in diesem Jahr spuckt der Walddrache Qualm und Rauch. Eine tolle Spielhöhle.
 Neu ist in diesem Jahr das Trollhaus. Ein Kletterhaus mit vielen bunten Lichtern, verstecken und allerhand zu entdecken. Für den allerkleinsten Patenbub noch nichts, was man alleine entdecken kann, aber dafür hat man ja Eltern, die einen begleiten und auch diese Welten zeigen.
 Dieser kleiner Kobol ist aus einem Stück geschnitzt. Schon beim letzten Mal musste ich ihn mir lange und sehr gründlich anschauen. Auch in diesem Jahr grinst er mich frech an, so wie ich es in Erinnerung hatte.
 Und dann heißt es Abschied nehmen. Hinauf in dieses schrullige Haus, mit Farben und Lichtern und über eine Rutsche zum Ausgang. 

Ich bin diesmal auch gerutscht. Ich bin ja ein echter Schießer. Die anderen haben Rutschvideos gemacht, das werd ich beim nächsten Mal auch machen. Nur um mich völlig zum Affen zu machen. Denn das ist echt witzig!

Als wir wieder zum Auto liefen, begann es zu regnen. Über 2 Stunden hatte er sich Zeit gelassen. Danke dafür!

Wieder zu Hause wurde gelesen, gespielt und schließlich gegessen. Piep, piep, piep!

Als es am Abend wieder aufhörte zu regnen, beschloß der Lieblingsmensch: Feuer - jetzt! Also wurde die Feuerschale angeschmissen, die Kinder währenddessen in den Schlaf gelesen/gesungen und die Großen ließen es sich bei kaltem Wind und gutem Wein im Garten gut gehen. Ich wäre beinahe mit den Kindern eingeschlafen, wurde dann glücklicherweise jedoch noch einmal wach und schlich mich zu den anderen in den Garten. Dort wurde ich mit aller Hundliebe empfangen. Betty legte sich zu meinen Füßen und ließ es sich dort gut gehen. Perfekter Fußwärmer. Perfekter Abend. Wir quasselten und legten Holz nach und redete noch mehr. Es war fast 02:30 Uhr als wir schließlich, völlig eingeräuchert, auch zu Bett gingen. Das würde am nächsten Tag übel werden, aber dafür war es dieser Abend schlichtweg wert. Das wir "Großen" alle so beisammen saßen, am Abend, hatten wir lange nicht! Ich glaube, das letzte mal in Mallorca.


Der nächste Tag begann für uns relativ spät. Die Wuselzwerge schliefen bis nach 8 Uhr und somit gab es keinen Grund zum nörgeln. Der jüngste Patenbub war etwas früher wach aber nun gut, dass hatten wir gar nicht mitbekommen.

Nach dem Frühstück machten wir uns für das Feuerwehrfest startklar. Wie so oft hatten wir nämlich ganz ungeplant das große Glück, dass es ein Fest nach dem anderen gab. Diesmal das der Feuerwehr Saalfeld. Mit kostenlosen Nudeln mit Feuerwehrsoße für die Kinder, vielen verschiedenen Hüpfburgen und ganz vielen anderen tollen Stationen wie z. B. das Kisten-Rutschen, Ball-Wasser-Spritzen oder Strohpyramindenklettern! Es war wirklich toll gemacht. Es gab überall etwas zu entdecken, die Wuselzwerge wussten oftmals gar nicht, was sie als nächsten probieren wollten und blieben immer wieder an den Hüpfburgen hängen.






 Meine Wuselzwerge sind von ganz alleine auf verdeckte Fotos bedacht. Von mir gab es zumindest nicht die Anweisung, Kapuzen hoch zu machen *lach*

Es war ein riesen Spaß und sie konnten sich richtig richtig austoben, bevor es dann am Nachmittag wieder hieß - 2 Stunden stillsitzen im Auto. Wir blieben bis etwa 14 Uhr, tranken beim Lieblingsmenschen noch einen letzten Kaffee, räumten das Auto ein und brachten uns allmählich in Aufbruchsstimmung. Der Miniwusel fand das alles andere als gut. Er wollte bleiben. Bei seiner Betty, bei seinem Jacob und überhaupt! Wir wären auch gerne länger geblieben aber wenn die Arbeit ruft, dann muss man wohl folgen.

Es waren so wundervolle Tage. Mit so wundervollen Menschen. Manchmal wäre Zeit anhalten wirklich toll.

Der Alltag hat uns bereits wieder. Die Wuselzwerge sind im Kindergarten und der Herr von und zu Zwergenpapa schnaubt hinter mir, dass ich endlich fertig werde, damit er aufräumen kann.
Sagen wir also Hallo! zu 7 Grad und bewölkt. Hallo Alltag :D

Edit: Jetzt hätte ich fast das Konfetti vergessen! Für alle die bis hierher durchgehalten haben - KoNfEttI

Minensie


2016/04/21

Ganz ohne Filter.

Es ist 1:38 Uhr und ich sitze mit der einen Po-Hälfte auf der abgerutschten Bergspitze des Wäscheberges. Und ich könnte heulen. Nein. Nicht weinen. Heulen! Rotz und Wasser!


 Es ist 1:38 Uhr und der Haushalt ist nicht im geringsten gemacht. Und das, obwohl ich quasi Vorzeigekinder beim Thema einschlafen und durchschlafen habe. Meine Sofadecke hat ein Loch, die Regal passen nicht zusammen und ich habe immernoch keinen Schreibtisch, an dem ich mich wohl fühle.


 Ich kann das einfach  nicht. Haushalt tipptopp, Kinder tipptopp, innere Ausgeglichenheit ganz schwubidu und gesellschaftlich auch vorne mit dabei - das ist, so ziehe ich nach knapp 5,5 Jahren Mutterdasein Bilanz, einfach nicht mein Ding. Zeitmanagement ist nicht mein Freund. Chaos ein Dauergast. Was ich mir nur dachte, wie das mal alles zu wuppen sei. Wie blauäugig ich doch war und was für eine Ehrfurcht ich mittlerweile für das Schaffen meiner alleinerziehenden Mutter entwickelt habe. Wie sie das nur gewuppt hat. Mit drei Kindern. Und ich heule weiter.


 Social Media ist Fluch und Segen. Tagtäglich verliebe ich mich auf Instagram in wunderschöne "Interior"  und "Familienglück" Bilder in pastell und Gingham. Tagtäglich huscht da ein Lächeln über meine Lippen und ich freue mich, wie schön es andere haben. Und dann hebe ich meinen Blick, lasse ihn nur ganz knapp über all die Unordnung, das Vollgestopfte und unbesiegbare Chaos hier schweifen und seufze innerlich tief. Nein. Hier ist es definitiv nicht so schön und pastellig. Filter machen die Welt zwar schöner, aber mein Chaos verschwindet dadurch nicht. Und diese 78qm werden dadurch einfach nicht übersichtlicher oder geräumiger.


Ich versuche seit Jahren mich damit abzufinden, dass ich niemals so eine akribische Hausfrau sein werde. Ich mag es, wenn es fast bis zum Platzen vollgestopft ist, nur um es dann in einem Anflug von Wahn picobello aufzuräumen. Schon immer. Ich staple gerne hohe Türme aus Altpapier, Briefen, Zeitschriften, Unterlagen und freue mich um so mehr, wenn ich sie dann in einer durch-zechten Nacht bezwungen habe. Jedes mal sage ich mir ,Diesmal nicht! Diesmal räumst du es gleich auf und wartest nicht wieder bis zum nächsten Nervenzusammenbruch!' und tue es dann doch. Ich warte so lange, bis ich fast nicht mehr atmen kann vor lauter Druck. Damit kann ich grundsätzlich umgehen. Der Haken an der Sache: Ich habe mittlerweile zwei Kinder und gelte als Erwachsen. Durchzechte Nächte sind kräftezehrender denn je und ich büße sie über Wochen. Ich habe neben meinem sichtbaren Chaos zwei wundervolle Kinder, denen ich wesentlich mehr Zeit schenke, als ich es je für den Haushalt aufbringen wollen würde. Lieber basteln wir auf einen ungeordneten Tisch voller Kram oder schieben Zeug am Boden zur Seite um dort Vulkanberge oder Raumschiffe zu bauen. Das ist zu 80% auch wirklich in Ordnung, diese Unordnung. 

Und dann kommt der Rappel, die Wut auf sich selbst, das Unverständnis, wie es andere offenkundig besser hinbekommen und letztlich ist da dann auch Neid auf so ein Pastell-Leben. Was um so aberwitziger erscheint, weil mir vollkommen klar ist, dass ich andere Leben nur als Ausschnitt miterlebe. Immer und immer wieder nur Momentaufnahmen. Ich weiß das. Und trotzdem falle ich unter dieser Erkenntnis in mir zusammen. 

Ich bin Mutter zweier wundervoller Kinder. Ich bin nicht gut. Ich bin nicht schlecht. Diese Wertung und dieses kategorisieren mag ich nicht. Ich bin Mutter. Punkt. Ich sehe meine Kinder gerne Lachen. Ich sehe meine Kinder gerne wachsen. Die Welt entdecken. Ich sehe aber auch mehr. Gefährliches, Dinge, die sich nicht gehören und Dinge die mir nicht gefallen. Ich habe keine Patentlösung für jedes Problem. Ich kenne keine Strategie, um nicht zu schimpfen. Ich kenne Jesper Juul nur vom Namen, habe jedoch noch nie eine Zeile von ihm gelesen. Genauso wenig wie ich sonst irgendwelche Kinder-Ratgeber kenne. Die einzigen Ratgeber, die ich gelesen habe waren Baby-Ratgeber. Über das Schlafverhalten von Babys, über Schübe. Danach habe ich aufgehört mich als Mutter weiterzubilden. Seitdem mache ich das aus dem Bauch heraus. Und das ist nicht immer gut. Das ist ebenso ein Fakt. Aus dem Bauch heraus Laut zu werden fühlt sich vom Verstand her falsch an. Ist es auch. Der Bauch gewinnt dennoch. Immer wieder mal. Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass man zum Elterndasein eigentlich eine Grundausbildung in Psychologie und Verhaltensforschung hätte absolvieren sollen. Ich dachte sehr lange, Bauchgefühl reicht völlig aus. Aber mein Bauchgefühl macht mich im Erziehungsstil nicht rundum glücklich. Außerdem kommt es mir so vor, als hätte ich immer wieder mal eine Magenverstimmung. Sodass ich das eine oder andere Bauchgefühl überhaupt nicht zuordnen kann. Am Ende ist dann einfach alles falsch. Womit wir wieder beim Rappel wären. Wut auf mich selbst, das Unverständnis, wie es andere offenkundig besser hinbekommen und letztlich der Neid. Auf dieses Funktionieren bei anderen. Ich bin nicht gut darin, Dinge falsch zu machen. Dabei mache ich vieles Falsch. Sehr vieles sogar. Das macht mich nicht nur äußerlich klein. Das macht mir vor allem das Herz so schwer. 

Folglich bin ich auch nicht gut darin, mich um mich selbst zu kümmern. Ich gehe nicht aufs Klo, wenn ich dringend müsste, solange anderes erledigt werden muss. Ich trinke viel zu wenig, schon immer, weil es mir einfach nicht wichtig ist, meinen Körper mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen. Ich esse sehr vieles Ungesundes. Genau aus dem gleichen Grund. Dabei ist es mir bei meiner Familie das höchste Gut für genau das zu sorgen. Qualitativ hochwertige Nahrungsmittel. Es kümmert mich nicht, ob meine Haare gut sitzen, ob ich geschminkt bin, ob die Kleidung, die ich trage, anderen gefällt. Es stört mich nicht, wenn ich anderen nicht gefallen könnte. Aber es stört mich, dass ich mir selbst nicht so viel wert bin, um mir zu gefallen. Denn ich bin ein Genussmensch in jeder Hinsicht. Ich erfreue mich an allem, was schön ist. Ob Essen, ob Materielles, ob Gesten, ob Zwischenmenschliches. Nur kann ich mich selbst einfach nicht genießen. Ich bin mir dessen bewusst, dass das ziemlich kläglich ist. Ich gebe aber auch nicht die Hoffnung auf, mich irgendwann ich mich selbst zu verlieben. Oder wenigstens ein bisschen zu verguggen. Schließlich muss ich mit mir die meiste Zeit meines Lebens verbringen. Einengender Gedanke. Irgendwie.

Gesellschaftlich hab ich mich aktuell beim Spagat verrenkt. Arbeit und Familie sind große Herausforderungen für mich. Ich gebe ungern weniger als 100% und fühle mich durch die Arbeit, oder durch die Familie - je nachdem von welcher Seite man es betrachtet - dazu gezwungen unter 100% zu gehen. Ich kann es niemandem recht machen. Dem Arbeitgeber nicht, der gerne mehr Flexibilität hätte, der Familie nicht, die gerne mehr Familienzeit hätte. Ich schaffe es nicht, eine Routine zwischen Arbeit und Familie hineinzubringen. Und ich habe absolut keine Ahnung, wie das andere machen. Ich arbeite gerade mal popelige 65 Stunden im Monat und bin völlig überfordert, dass alles unter einen Hut zu bekommen. Womit wir wieder beim Rappel wären... 

Hallo Welt, du bist ganz schön verdreht. 

Und wenn ich mich dann Nachts aus geheult habe. Mir der Kopf pocht, die Augen brennen. Dann tapsen am nächsten Morgen zwei Paar kleine nackte Füße über das Linoleum und huschen über den Teppich zu mir aufs Sofa, geben mir ein Schmollmund und eine Zuckerschnute einen dicken, nassen Kuss, bevorzugt auf die Brille, und schauen mich vier neugierige Augen, noch etwas verschlafen, an und flüstern zwei kleine piepsige Stimmen: "Mama? Ich hab dich soooo lieb!"

Ausgeheult mit pochendem Kopf komme ich letztlich immer wieder zu dem Entschluss: Ich liebe nicht mich, aber ich liebe mein Leben. Wenn es drei von vier Personen in diesem Haushalt schaffen, über all dem hier zu stehen, dann ist das alles nur in meinem Kopf.



Minensie

2016/04/11

Schlaflos - ein paar Nachtgedanken aus dem Alltag.

Ich habe keine genaue Erklärung, aber jedes mal, wenn ich eigentlich wirklich pünktlich ins Bett gehen sollte, liege ich wach. Der Wecker klingelt in weniger als 5 Stunden (es ist 0:58 Uhr) und mein Tag war alles andere als langweilig oder nicht fordernd. Dennoch. Ich liege da, wälze tausend Gedanken und komme einfach nicht zur Ruhe. Deswegen nun ein Schlaflos-Eintrag meinerseits.

Meine Gedanken kreisen zum einen um das bevorstehende Projekt "Garten". Bei meiner Mutter gibt es eine kleine Fläche, die ich ganz frei nach meinen Vorstellungen bepflanzen darf. Das durfte ich schon im vergangenen Jahr, allerdings habe ich es da irgendwie verpasst. Dieses Jahr möchte ich es aber endlich anpacken.


Und so haben wir, das heißt die Wuselzwerge und ich, in den vergangen zwei Tagen ein bisschen mit Gärtnerwerkzeug gespielt und Unkraut in die Schranken gewiesen. Das war nicht nur zuckersüß, die Wuselzwerge in ihren Superhelden-Konstümen Unkraut zupfen zu sehen, es war auch durch und durch entspannend. Nach einem arbeitsreichen Vormittag und Eis zum Feierabend war das tatsächlich genau die Art von Entspannung, die mir gefiel.


 Um so erstaunter war ich, als der große Wuselzwerg in einer unermüdlichen Eifrigkeit mit mir den Boden bearbeitet. Denn schließlich war er es, der am lautesten protestierte, dass er nicht dort hin wolle, dass er keinen Garten wolle, dass er lieber spielen wolle. Innen. Mit Kapla-Bausteinen (diesen Holzstäben, die es zu Ostern gab). Bei fast 20 Grad Außentemperatur! Mit einem Karton Kapla im Schlepptau ließ sich der große Wuselzwerg dann aber doch überreden. Nur um am Ende gar keine Zeit dafür zu haben. Ach.
Und weil es so schön war, waren wir gleich am nächsten Tag (also heute) wieder im "Garten" und haben ein weiteres Stück geschafft. Diesmal mit weniger Protest beim Aufbruch als am Tag zuvor. Dafür jedoch auch mit weniger Arbeitseifer als am Tag zuvor. Man kann nicht alles haben.

Die zweite Baustelle in meinem Kopf - der Geburtstag des Miniwusels. Die Einladungen müssten fertig gemacht werden. Die Rohlinge haben wir immerhin schon vorbereitet.


Inklusive Teppich-Massaker kurz vor dem Schlafengehen. Der Miniwusel schaffte es, eine große Menge schwarze Tempera-Farbe auszukippen. Auf den Teppich natürlich.


 DAS war tatsächlich eine Aktion. Da haben der Herr von und zu Wuselpapa und ich ziemlich geschwitzt. Allerdings war ich an dem Massaker zu Hauptanteilen selbst schuld, deswegen hieß es, ohne Murren und knurren beten und schrubben, dass der Fleck wieder aus dem Teppich geht. Ging er dank Nass-Sauger auch tatsächlich nahezu rückstandslos. Was für ein Glück!


Jetzt müssen an die Rohlinge jedoch noch allerhand Kleingedöns. Bestenfalls vom Miniwusel mitgebastelt. Es sind ja schließlich seine Einladungen. Und er freut sich schon sehr darauf. Sagt er zumindest. Glaube ich ihm nur bedingt, da seine "Arbeitsmotivation" eher gering scheint, aber nun gut. Neben den Einladungen muss ja auch noch ein bisschen was drum herum geplant werden. Ich bin auch noch gar keinen Meter weiter mit meinen Überlegungen. Ich sollte tatsächlich wieder mehr aufschreiben. Mein Kopf platzt aus allen Nähten vor lauter Gedanken und Gedankensprüngen und Gedankenfetzen.

Nächste Baustelle: Thema Einschlung. Leidig. Nervig. Aber hoffentlich bald ausgestanden. Die Tendenzen haben sich innerhalb von einer Woche zweimal komplett gedreht. Das finde ich anstrengend. Ich finde mich anstrengend. Das ganze Thema strengt mich an! Hmpf. Letztlich bleibt nur abwarten und Teetrinken. Oder, wie ich bereits bei Facebook schrieb, Kaffee.

 Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende. Ich weiß, ich weiß.

Außerdem ist mir aufgefallen - in ein paar Tagen geht es zur #denkst16 nach Nürnberg. Meine erste Familienbloggerkonferenz. Ach iwo. Meine erste Konferenz überhaupt. Da wären Visitenkarten irgendwie nett. Vielleicht sogar Pflicht?
Auch wenn ich keine persönliche Postkarte bekommen habe, fühle ich mich da eingeladen. Jawohl ja! Ich freu mich derweil einfach an der Postkarte für die liebe Nadine. Und freu mich noch mehr auf den Tag, den wir mehr oder weniger (hoffentlich mehr als weniger!) gemeinsam dort verbringen werden! Mein einziger freier Samstag im Monat April! Und ich finde, er ist da bestens angelegt. Ein bisschen aufgeregt bin ich ja schon. Warum weiß ich nicht. Aber Aufregung soll ja gut sein. Für die Durchblutung. Oder sowas.

Und dann wäre da noch etwas, worüber ich eher zufällig gestolpert bin. Was, wenn man mit so einer Plattform wie diesem Blog, dem einen oder anderen helfen könnte. Das wäre ja irgendwie ziemlich cool. Und so grübelte ich nun den gesamten Abend darüber, wie ich das anstellen könnte und bin mindestens genauso angespannt wie neugierig, ob die Grübelei am Ende zu etwas führt.

Neben all dem spuken mir die eine oder andere "Geschichte" im Kopf herum, die ich hier gerne noch erzählen möchte. Damit ich später etwas zu Lachen haben. An nicht ganz so lustigen Tagen zum Beispiel. Dazu müsste ich aber soetwas wie Selbstdisziplin an den Tag legen. Um Zeitfenster effektiver zu nutzen. Das bilde ich mir zumindest ein. Was wiederum zu einer ziemlichen drängelei in meinem Kopf führt. Entschleunigung ist zum Kotzen, wenn man gerade die Vorspultaste gedrückt hat.

Schlafen wäre jetzt toll. Echt jetzt! Sonst muss mich jemand auf arbeit aktivieren. Statt ich andere. Ehm.

Schlaf-Los - wo bist du?

Minensie