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2016/01/17

Verschnaufpause

Schon wieder Sonntag. Abend. Das Wochenende ist somit auch wieder vorbei. Aber es hat wirklich gut getan. Alltag ist alles! Ich genieße es sehr, wenn wir zum Frühstücken zwei Stockwerke höher gehen dürfen, die beste Schwiegermutter der Welt einen herrlichen Frühstückstisch anrichtet und ich die perfekten Frühstückseier serviert bekomme. Ich Glückskind. Um so mehr vermisse ich es, wenn diese Frühstücksrunden ausfallen. Um so mehr brauche ich sie, wenn die Tage so anstrengend waren, wie die, der vergangenen Wochen.
Wir waren in jedem Fall ziemlich faul am Wochenende. Den Schlafanzug haben wir Samstag erst zum Abend gegen den Schneeanzug eingetauscht. Die Mini-Rration Frischluft bestand Samstag lediglich darin, Spinat für die beste Schwiegermutter der Welt zu besorgen. Und Ananas für den Miniwusel. Ansonsten haben wir den ganzen Tag damit verbracht den Weihnachtsbaum abzuleeren,



 zu spielen, basteln, bauen, lesen und nichts tun zu müssen. Ach. Und Füße haben wir uns angeschaut. Mit Lupe sogar. Oma kann fast alles.

 Der König der Super4 von Playmobil bekam Samstag dann noch eigene Ski. Inklusive Skibfahrrampe. Die Schanzen durfte ich gleich dreimal anfertigen (einmal hatten wir sie schon gebastelt). Somit bin ich jetzt zwergengeprüfte Schanzen- und Skibaumeisterin. Jawohl ja! Mama kann. Manchmal zumindest. 





Um das Abendessen musste ich mich Samstag auch nicht kümmern - die geliebte Oma kochte endlich ihre Hühnerfüße und somit gab es für uns Hühnersuppe. Vom glücklichen Huhn. Zumindest bis zum Tag X.
Und gleich danach entdeckten die Wuselzwergen einen neuen Sport für sich. Handball. Unfassbar, wie schnell sie die Regeln aufgesogen  haben. Und unglaublich, wie laut sie mitfiebern können! Das wird ein Oma-Ding. Das halten meine Ohren nicht aus! Das tut mir auch gar nicht leid.

Sonntag, also heute, verbrachten wir auch sehr gemütlich. Ausschlafen bis 8 Uhr, Frühstück an unserem Tisch,



Schnee suchen, 


Schnee finden, 


Schlitten fahren, 


Schneebälle werfen, 


Tiere finden, 



aufwärmen, blödsinn machen, lesen, Höhlen für das Gespenst bauen, malen und zu guter letzt noch einmal bei Schwiegermutter zu Abend essen. Durch und durch geliebter Sonntag.

Der einzige Wehmutstropfen - den Herrn von und zu Zwergenpapa haben wir am Wochenende eigentlich gar nicht gesehen. Schlafend, schlafend und nochmals schlafend. Manchmal ist die Nachtschicht schon ein Arsch.

Nichts desto trotz. Der Alltag ist angekommen. Ich halte ihn noch etwas fest.

Minensie

2015/12/17

Adventskalender #17

Jeden Tag öffne ich hier ein Türchen meines persönlichen Adventskalenders mit Rückblick auf das vergangene Jahr. Ein kurzer Moment des Verschnaufens. Zur Ruhe kommen. Sich besinnen.

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Türchen #17

Der Playmobil Funpark zählt glaub ich zu den Highlights diesen Jahres. Zumindest wenn man meine Wuselzwerge fragt. Kaum ein Ausflug hat sie mehr beeindruckt.
 Kaum ein Ausflug ist mehr in Erinnerung geblieben. Es war ein so toller Tag, mit so tollen Menschen und so viel Spaß!
Und der Grundstein für die Party des Jahres schlechthin *hihi*

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Minensie

2015/11/03

Wenn Ritter zu Feiern laden

Nun ist er vorbei. Der Fünfte Geburtstag von Sir Herr von und zu Wuselzwerg. Das waren berauschende Tage. Insgesamt haben wir drei Tage lang gefeiert. Direkt am Geburtstag im Kindergarten und danach zu Hause. Den Tag danach mit dem kleinsten Patenbub. Und einen weiteren Tag danach mit einem großen Frühstück für Freunde und Familie. Schön war es!

Den Tag vor dem Geburtstag meisterten die Wuselzwerge und ich gemeinsam. Wir buken den Geburtstagskuchen, dekorierten und räumten auf. Gut, das aufräumen übernahm dann letztendlich vorallem die Oma, da ich definitiv nicht alles gleichzeitig alleine machen konnte. Als ich Abends ins Bett ging, schaute ich recht zufrieden auf den Geburtstagstisch und freute mich schon sehr auf die Augen des Geburtstagsritters!




Am eigentlichen Geburtstag kam es früh morgens zur Beinahkatastrophe. Rotznasen und sowas. Aber alles konnte ins Gute abgewendet werden und ich stand bereits um 5 Uhr auf um knapp 80 Pfannkuchen in die Pfanne zu hauen und einen Snack-Drachen zu fabrizieren.




Trotz der mittleren Katastrophen kam das Geburtstagsbuffet sowie das Geburtstagskind rechtzeitig im Kindergarten an und wurde dort bis auf 3 Pfannkuchen restlos verputzt. Ein voller Erfolg, wage ich zu behaupten.

Nachdem ich dann alle Gäste eingesammelt hatte, gab es daheim das eine und andere Geburtstagsständchen und selbstverständlich den Geburtstagskuchen. Der große Wuselzwerg freute sich wie Bolle! Weitere Ritter, Pferde, Königsmitglieder etc. für seine Ritterburg. Er konnte sein Glück kaum fassen. Jedes der Kinder schaffte es genau so lange still zu sitzen, bis ich den Kuchen verteilte, dann konnte ich sie jedoch nicht mehr halten. Es wurden die restlichen Geschenke ausgepackt und jeder half bei "seinem" Geschenk in besonderer Eigeninitiative mit.



Nachdem sich das Kinderknäul nicht mehr zu entwirren schien gingen wir zum Ritterturnier über. Dazu wurde vorab jeder Gast noch einmal zu Klo gebeten um dann dicken Jacken den Hof zu stürmen. Dort hatten wir einen kleinen Parkour aufgebaut. So wie im Playmobil Fun Park gab es drei Stationen, die ein jeder Ritter in Ausbildung bewältigen musste. Das Schwein Schmatz umschmeißen, Ringe auffädeln und unser neues Haustier Rosalinde abschießen. Die zwei zuckersüßen Pappfiguren hat uns der liebe Eg0n gezeichnet, der Herr von und zu Wuselpapa hatte sie dann mit Farbe zu Leben erweckt. Ich möchte an dieser Stelle noch einmal betonnen - WIR LIEBEN SIE BEIDE! ♥
 

Bevor jedoch die Ritter in Ausbildung loslegen durften bekam jeder sein eigenes Schild und seine eigenes Schwert sowie selbstverständlich die Ritterrüstung angezogen. Zum Mütze fertigk Häkeln bin ich dann letztendlich doch nicht mehr gekommen.





Zwischendurch wurde wild mit den Pappschwertern gekämpft. Die Frischluft hat den aufgedrehten Gemütern sehr gut getan. Nachdem es auch dort drohte zu chaotisch zu werden gingen wir wieder hinein. Dort verteilten sich die Kinder auf Wohnzimmer und Kinderzimmer und spielten mit allem was sie fanden. Die Zeit verging so flux, dass ich fast vergaß das Abendessen anzuschalten.

Ich hatte zwei Bleche Kartoffelecken vorbereitet sowie ein Blech Fischstäbchen. Die warteten also nur darauf, fertig zu werden während ich den Kuchen vom Tisch räumte und für das Abendessen vorbereitete. Vor lauter Spielen vergaßen wir dann tatsächlich die Schwerter zu bekleben und zu gestalten. Machte aber nichts. Die Kinder hatten, man kann es erahnen, auch so wirklich allerhand zu tun. Wenn man bedenkt, dass 5 wilde Kerle im Kinderzimmer spielten, konnte man es kaum glauben, dass man fast nichts davon mitbekam. Es gab keinen Zoff, kein Gestreite, kein Gehaue. Ein Geburtstagsgast hatte sehr viel mehr Spaß mit mir sein mitgebrachtes Geschenk zu bespielen (Kinder-Kniffel) als mit den anderen Jungs zu tollen. Aber auch das war völlig ok. Zum Abendessen setzte sich die Bande wieder an den Tisch und langte ordentlich zu. Am Ende waren tatsächlich nur noch 5 Fischstäbchen und eine Portion Kartoffelecken übrig.

18 Uhr klingelte dann ein Elternteil nach dem anderen, um die Gäste wieder abzuholen. In Windeseile packte ich noch fix das Mal-Kissen aus und ließ jeden Gast ein Tier auf dem Kissen ausmalen. Die Idee hatte ich meiner Cousine geklaut, da ich es einfach so herzig fand, dem Geburtstagsritter eine dauerhafte Geburtstagserinnerung mitzugeben. In der Vergangenheit hatten wir Kunstwerke ge- oder Geschirr bemalt.

Ritterlich geplündert - die Tafelrunde am Ende des Tages
Unterschrift mal Anders. Der Ritterbub liebt es und ich auch ♥

Jeder Gast bekam zum Abschluss noch eine kleine Wundertüte sowie sein Schild mit nach Hause und um 19 Uhr hatten wir hier tatsächlich Feierabend. Auch hier half Oma wo sie konnte und während die Tante mit dem Geburtstagsritter spielte, schafften wir innerhalb kürzesteter Zeit wieder Ordnung.



Den zweiten Geburtstagstag verpasste ich gänzlich mit Fotos festzuhalten. Zu Groß war die Freude über den Besuch meiner Cousine, dem kleinsten Patenbub und unserer geliebten Betty (andere nennen sie auch Hund).

Da sich unser Besuch am frühen Abend wieder verabschiedete hatte ich ausreichend Zeit für das bevorstehende Frühstück vorzubereiten. Allerdings wurde ich von einer Müdigkeit erschlagen, sodass ich mich nicht halten konnte und Punkt 20 Uhr tief und fest schlief. Dafür stand ich dann um 2 Uhr Nachts auf, klebte und malte die letzten Schilde für die kommenden Gäste und bereitete das Frühstücksbuffet vor. Gerolltes Brot in allen Varianten. Um 9 Uhr war ich mit allem soweit fertig, dass ich nur noch auftischen musste. Um 9:30 Uhr wurde das Buffet eröffnet. Mit Weißwürstchen, Datteln im Speckmantel, Antipasti, harten 5 Minuten-Eiern und Obstnaschteller.

 Gerolltes Brot - Häppchen wie wir sie lieben


Das tolle an so einem Frühstück ist ja... man hat alle Zeit der Welt. Man kann gehen wenn die Zwerge nölig werden, kann aber auch bleiben bis es Abendessen gibt. Man sitzt einfach unendlich gemütlich zusammen und genießt den Tag. Die Kinder hatten auch hier wieder jede Menge Spaß am Ritterparkour und verschönerten uns den Hof kräftig mit tollen Kreidegemälden.



Am Ende des Tages waren wir alle vorallem eins - satt und zufrieden. Der große Wuselzwerg versinkt nun täglich in seiner Spielwelt. Die Löwenritter-Burg wird es nach wie vor nicht geben. Dazu fehlt einfach der Platz. Aber das ganze tolle Zubehör tröstet ihn darüber hinweg. Außerdem hat der Herr von und zu Wuselzwergenpapa eine ziemlich coole Alternatividee zur Playmobil Burg. Stabiler als die Pappkartonburg und definitiv zeitlos. Allerdings müssen wir das im Detail vorallem mit der Oma, die derzeit im Urlaub ist, besprechen. Schließlich ist sie ein tragender Teil, wenn es um derartige Umsetzungen geht. Ich bin gespannt. Und bis dahin weiterhin schwer verliebt in meinen nun fünfjährigen Wuselbub ♥


Ich werde die einzelnen Rezepte verlinken. Das ist einfacher. Und die Details zu den Vorbereitungen werde ich seperat zeigen. Da kam unterm Strich doch einiges zusammen.

Minensie



Minensie

2015/10/10

Die Ritter der Tafelrunde

Es ist unglaublich. In weniger als 20 Tagen soll ich hier tatsächlich einen 5 jährigen Wuselzwerg sitzen haben. Verzeihung... einen Von und Zu Sir Wuselzwerg natürlich!

Der berufliche Werdegang des Großen schwankte in den letzten Monaten zwischen Pirat, Ritter und Drachenzähmer. Seit wir im Playmobil Fun Park waren ist es jedoch beschlossene Sache. Der Wuselzwerg wird Ritter. Pardon. IST Ritter! Denn bei den festlichen Ritterspielen des Fun Parks wurde der Wuselzwerg ganz feierlich zum Ritter geschlagen. Vom König höchst persönlich. Das haben wir schwarz auf vergilbtem weiß. Der Wuselzwerg könnte nicht stolzer sein.

 Ritter - mit Leib und Seele. Und nun sogar mit Urkunde.
 
Seither dreht sich alles um das graue, kalte Mittelalter. Zum Geburtstag muss es natürlich eine Feier mit ritterlichem Anlitz sein. Festspiele möchte er haben, genauso wie im Fun Park. Der Kuchen soll bitte auch genauso aussehen wie der Turnierplatz dort (nur gut, dass ich ein paar Fotos gemacht habe!). Im Grunde also durchaus dankbare Wünsche, da es mit der Umsetzung gar nicht so viel Zauberei braucht.
Auch bei den Geschenken ist der Wuselzwerg genau wie eh und je. Er wünscht sich 3 Schilde, 3 Lanzen und Pferde für seine Playmobil-Ritter. Die große Playmobil Ritterburg konnten wir ihm ausreden. Dazu fehlt uns leider wirklich der Platz. Stattdessen hat der Herr von und zu Zwergenpapa eine Festung aus Karton gebaut. Eine ziemliche coole, die den Ansprüchen des Wuselzwerges absolut genügen. Das dazugehörige Gefängnis durfte ich bauen. Ebenfalls aus Karton. Das man das Gefängnistor hochschieben kann, ja doch, da bin ich als eigentlich talentfrei geltendes Wesen doch recht stolz. Nur bei Pferden und einem Heuwagen, in dem man jemanden verstecken kann - da müssen der Herr von und zu Zwergenpapa und ich passen. So viel Muse haben wir dann doch nicht zum basteln. Deswegen müssen vorallem wir uns in Geduld üben. 20 Tage noch dürfen wir uns jeden Tag ganz genau erklären lassen, was noch alles fehlt und wie man den Heuwagen doch bauen könnte. Aber wir schaffen das mit konsequentem Überhören. Tschaka!

Mein Plan für die nächsten Tage sieht also wie folgt aus - Irgendwas mit Ritter für das Kindergartenbuffet überlegen, den Turnierplatzkuchen für den Nachmittag wenigstens im Kopf schon mal vorgestalten, Ritterdeko, Ritterspiele ausklabüstern, mit ganz viel Muse ENDLICH die eigene Piñata basteln, Ritterrüstungen basteln, Einladungskarten basteln und wer weiß, vielleicht sogar tatsächlich ziemliche coole Mitgebsel gestalten. So rein theoretisch müsste ich sofort damit anfangen, damit es in irgendeiner Weise realistisch ist, dass alles abzuarbeiten. Praktischerweise muss ich nämlich in der Geburtstagswoche die Schulbank drücken. Somit keine freien Vormittage im direkten Vorfeld umd großartig noch was vorzubereiten. Rein theoretisch müsste ich somit bis zum 26.10.2015 bis auf den Kuchen bzw. das Essen alles fertig haben. Plus zwei bis drei andere Geburtstagskuchen im Vorfeld. *hust* Nunja. Schön darüber gesprochen zu haben. Wollen ist ja nicht (hin)kriegen.

Yeah!

Zu guter letzt ein paar Eindrücke aus dem Alltag eines Ritters:

***

 Es ist ein wieder einer dieser Tage an denen nichts zu passieren scheint. Ein guter Tag um all die lästigen Dinge des Alltags zu erledigen. Kanonen putzen, den Burgdrachen ein paar Heuballen zum Abfeuern zuwerfen - ihr wisst schon...

Doch plötzlich unterbricht ein Ruf das Alltagstreiben...

"Stürmt die Burg! Langfinger muss hier irgendwo sein!" - der bärtige Käpt'n Humpelbein scheint sich auf seinem Schiff zu langweilen. Vor einigen Wochen haben die Löwenritter seine rechte Hand bzw. seinen rechten Langfinger gefangen genommen, als er gerade versuchte den köngiglichen Schatz zu rauben.

"Bewacht die Tore! Langfinger darf auch keinen Fall entkommen!"

"Schaut mal! Ein fliegender Esel!"* kichert Langfinger, als sich das Gefängnistor wie von Geisterhand öffnet. 

"So nicht mein Freund!" Der junge Drache Fang nutzt die Falltür des Gefängnises. Sein Plan - Langfinger im Sturzflug schnappen. Er vergisst leider immer wieder, dass er nicht fliegen kann und plumps - landet er auf Langfinger der gerade im Begriff ist zu entwischen. So einen Sturzflug meinte Fang zwar nicht, aber erwischt ist erwischt.

Gerade noch mal gut gegangen! Langfinger flucht in seinem Verließ, Käpt'n Humpelbein zetert neben ihm. Und der Burgdrache? Der sitzt ganz bequem auf dem königlichen Schatz und wartet auf den nächsten Heuballen.


* Dieser Satz kommt genau so in einer Ausgabe der PlaymobilZeitschrift vor. Ich bekomme ihn bei jedem Spiel an den Kopf geknallt, deswegen musste der Satz jetzt einfach sein.


***
Habt ein schönes Wochenende!

Minensie