Meine Tage sind gezählt. In etwas mehr als 24 Stunden werde ich 99
Jahre alt sein. Das kann man bei den Wuselzwergen erfragen. Die Antwort
wird immer die gleiche sein. 99 Jahre wird die Mama. Nächstes Jahr dann
100!
Zu verdanken hab ich das dem Komplimente-Meister Herr von und zu Zwergenpapa. Aber nun gut. Mit 99 brauch ich mich da nun auch nicht mehr aufregen.
Bevor
ich 99 werde, haben meine Wuselzwerge den ersten Sehtest am vergangenen
Freitag beim Augenarzt mit bravur gemeistert. Die
Augentropfener-Tropf-Prozedur ebenso, genauso gut wie diese unendliche
Wartezeit. Keine Blindfische, die ich da großziehe! Das beruhigt mich,
maulwurfsblind wie ich nun mal bin, doch sehr. Auf das Tropfen kann ich
dann aber dennoch auch in den nächsten Jahren getrost verzichten. Die
Rescue-Tropfen waren hauptsächlich fürs Mutterherz in der Handtasche.
Damit sie helfen hätten können, hätte ich sie nehmen müssen. Das vergaß
ich allerdings in der Aufregung. Hachja.
Und weil die
Wuselzwerge in meinen Augen so sagenhaft tapfer waren, gab es natürlich
auch eine Belohnung. Im Lieblings-Holzspielzeug-Laden in der Innenstadt
durfte sich jeder der Zwerge eine Kleinigkeit aussuchen. Das war zum
einen eine Ampel (ich schreibe permanent Ampfel... hmpfl) für die
Holzeisenbahn. Und zum anderen ein kleiner Dino zum herausklöppeln aus
einem Sandstein. Auch Ausgrabungsset genannt. In jedem Fall waren da die Kinderaugen nicht nur vom Augen tropfen groß.
Vor
meinem 99 Geburtstag war ich zudem noch einmal ganz unerwartet und sehr
sehr spontan am Samstagnachmittag mit einem Buch in einem Cafè. Der
Miniwusel entschied sich kurzum doch auf dem Geburtstag des
Kindergartenkumpels zu bleiben und somit stolperte ich in die Stadt, in
einen Buchladen und von dort aus in ein schmuckes Cafè. Und las ein Buch
über das Putzen. Man hat ja sonst nichts zu tun in seiner Freizeit.
Zugegeben, ich habe schon sehr viel gelacht bei diesem Buch. Ich glaube,
da werde ich noch mehr lachen, sollte ich mehr davon lesen. Über das
Putzen eben.
Sonntag regnete anfangs ununterbrochen. Ich
ging meine kommende Woche innerlich durch und stellte fest - ich hab ja
wirklich gar keine Zeit mehr in der kommenden Woche irgendetwas
vorzubereiten. Weihnachten! 1. Advent! Oh Schreck!
Also
begann ich, das Wohnzimmer weiter zu entrümpeln und zu entstauben, ging
über in den Flur und schaffte es dann bis zum Abendessen ein
grundgereinigtes Wohnzimmer vorzufinden. Inklusiv aufgeräumter Schränke.
Ich verzweifelte immer wieder an dem Gedanken, dass ein Expedit in
Vollholz die bessere Anschaffung vor einigen Jahren gewesen wäre. Dann
würden jetzt so viele Dinge nicht heimatlos sein. Und wären beieinander.
Gerade am Bastelkrusch verzweifle ich regelmäßig. Überall ist ein
bisschen was. Und nirgends finde ich etwas. Hach.
Dafür ist
nun der Grundstein für die Vorweihnachtszeit gelegt. Die Wuselzwerge
können es kaum erwarten, bis sie endlich den Adventskranz basteln
dürfen. Oder der Weihnachtsbaum aufgestellt werden kann. Diesbezüglich
gab es schon reichlich Tränen. Das der Baum erst zu Heilig Abend stehen
soll, wird hier von niemanden akzeptiert. Puh. Tradition muss am Ende
von uns selbst begangen werden. Vielleicht eröffnen wir die
Vorweihnachtszeit nunmehr mit dem Aufstellen des Baumes. Unsere
Baum-Variante ist ja pflegeleicht. Binnen 2 Minuten steht er. Harzt
nicht, nadelt nicht. Gefällt einfach nur. Da muss ich nochmal in mich
gehen. Außerdem hätte man 24 Tage Zeit ihn weiter zu schmücken. Auch
eine Idee, wie ich finde.
Am kommenden Wochnenende ist dann auch endlich Lebkuchenzeit. Bisher waren wir ganz tapfer was das mit dem Kein Lebkuchen vor dem 1. Advent
angeht. Was nicht heißt, dass in dieser Woche nicht schon fleißig
vorgebacken wird. Stollen und Lebkuchen schmecken ja erst, wenn sie ein
bisschen "liegen". Mal sehen wie lange die erste Produktion "liegt" und
ob sie auch bei kürzerer Liegezeit schmeckt.
Bis dahin bereite ich mich auf die 99 vor. Mehr als 24 Stunden hab ich ja noch, um mich jung und dynamisch mit 98 zu fühlen.
Yeah!
Minensie
2015/11/24
2015/11/19
Endlich ein Spielzeugkatalog zum anfassen!
Der eine oder die andere hat es vielleicht bereits gelesen und sich ebenfalls mitreißen lassen. Pia stellte vor einigen Wochen die Spielzeugkiste vor. Und sie lieferte auch gleich einen Gutschein für einen Probemonat mit.
Da ich nun schon wirklich, wirklich lange um dieses Spielzeugkiste schleiche, nutzte ich die Gelegenheit und löste den Probemonat ein. Der bisherige Grund, warum ich sie einfach nicht bestellte, war der, dass ich absolut kein Internet-Kauf-Mensch bin. Mit Probemonat kriegt man mich dann aber doch irgendwie. Wenn mir gerade einfällt, dass mein Handy auch Internet kann (das vergess ich leider immer wieder). Und so bestellte ich die Spielzeugkiste mit 3 Spielzeugen für einen kostenlosen Monat über Handy. Das war gleich in zweierlei Hinsicht praktisch. Weil mein Handy nämlich auch Email kann (man staune) und ich es dann auch tatsächlich schaffe, wenigstens diesen einen Emailposteingang regelmäßig zu kontrollieren.
Wie die Spielzeugkiste funktioniert, hat Pia ja wunderbar beschrieben. In ganz knappen Sätzen kann man es so zusammenfassen:
Außerdem muss man ganz deutlich sagen: Das Team von MeineSpielzeugkiste ist einfach unglaublich nett. Da macht es doppelt Spaß, dieses Konzept auszuprobieren.
Die Spielzeugkiste kam bei uns zu einem ungünstigen Zeitpunkt, sodass wir sie zunächst eine Woche stehen lassen mussten. Rittergeburtstage sind schon spannend genug, als dass die kleinen Köpfe dann noch so ein Konzept wie das der Spielzeugkiste begreifen würden. Mein Fehler, ich bin halt kein Koordinationstalent. Deswegen feierten wir erst einmal ausgiebig.
Während der kleine Wuselzwerg dann in den folgenden Tagen doch kränklich dass heimische Wohnzimmer hütete, packte ich die Spielzeugkiste aus. Und sofort wurden alle Bestandteile beschlagnahmt. In unserem Fall waren das
Der Rückziehflieger wurde von der ersten Sekunde an nicht mehr losgelassen. Im Normalfall würde ich so ein Spielzeug nicht kaufen. Zu Teuer, nur KrimsKrams. Dachte ich zumindest. Allerdings muss ich zugeben... das ist ein ziemlich cooles Spielzeug. Kein KrimsKrams. Robust. Und die Flügel mit einem biegbaren, gummiartigen Material verarbeitet, sodass nichts abbrechen kann. Ripslinger flog so Tagelang durch jeden Winkel dieser Wohnung. Oder rollte den langen Gang entlang. Fliegen kann der Flieger freilich nicht. Aber er lässt sich dank der Rückziehfunktion rasend schnell über den Boden schieben.
Somit ist dieses Flugzeug ein ideales Geschenk wie ich finde. Zumindest für Planes-Fans. Das Teil war hier jedenfalls das meist geliebteste Geliehene.
Ebenfalls im Karton enthalten war ein Bausteine-Satz von Hero. Keine gewöhnlichen zum einfach aufeinander Stapeln. Sondern so ganz besondere. Geschwungen und mit "Zinken" zum ineinander verankern.Kann man verstehen was ich meine? Wohl eher nicht. Muss man gesehen haben. In jedem Fall ist das genial! Ich bin so begeistert von diesen Bausteinen, dass ich überhaupt nicht verstehen kann, wie man da ne Altersempfehlung von 1,5 Jahren vermerken kann. Ich finde... die Dinger sind auch noch mit 99 der Knaller! Ich zeig euch mal was ich meine. Denn man kann mit nur einem Aufbau zich Varianten ermöglichen. Durch die Zinken sind die Bausteine, richtig verbaut, nämlich noch beweglich. Genial! Ich sags euch!
Ich könnte damit stundenlang spielen. *räusper* Dass es für die Wuselzwerge gedacht ist, ist zweitrangig! Einfach toll. Und ein Mega-Geschenk für die Kleinen! Mit 1,5 Jahren kann man das nämlich auch schon gut bespielen, dass muss ich einräumen, Da es nicht sofort auseinanderfällt, Zinken sei dank. Altersangabe passt somit :D
Zu guter Letzt hatten wir ein Wurfspiel in der Kiste. Zugegeben, ein zeitlich etwas fehlinvestitiertes Spielzeug. Eigentlich ist das ein Gartenspiel. Aber es geht auch im heimischen Wohnzimmer.
Ziel des Spieles, Ringe über die Stange zu werfen. Wer die meisten Punkte hat, gewinnt natürlich!
Da wir ja um die Jahreszeit nicht ganz so tolles Gartenwetter hatten, spielten wir das Spiel nur Innen. Dafür, dass ich es für ganz andere Zwecke gedacht hatte, hatten die Jungs erstaunlich viel Spaß daran. Sie fanden ausreichend Möglichkeiten und Varianten, wie sie das Spiel im Wohnzimmer problemlos umsetzten konnten. Ringe auf den Boden und Ball hineinrollen lassen, war zum Beispiel eine davon. Klappt wunderbar und ist der absolute Knaller hier. Ursprünglich wählte ich das Spiel, da es Ringe hat. Und ich brauchte dringend Ringe für das Ritterturnier. Am Ende fand ich andere, passender. Aber seis drum. Das Spiel ist jedenfalls sehr spaßig. Draußen macht das bestimmt noch mehr Spaß!
Und weil es so ein Volltreffer war, mich endlich für die Spielzeugkiste entschieden zu haben, ist die nächste Kiste auch schon vorbereitet. Ich finde es grandios, neues Spielzeug zu bespielen, dass man sich in einer riesen großen Auswahl im Vorfeld ganz in Ruhe aussuchen kann. Gerade bei den Brett- und Tischspielen bin ich so dankbar! Unsere Bücherrei hat nämlich gar nicht mal so oft tatsächlich Auswahl an Spielen.
Wir werden das in jedem Fall weiter nutzen. Wann bekommt man denn sonst die Gelegenheit, ohne Reue einfach mal das auszuprobieren, was dem Kind im ersten Moment so gut im Katalog gefällt, um dann festzustellen - ist kacke, braucht man nie wieder. Stört und nimmt Platz weg. Oder eben - absolut genial! Muss unbedingt gänzlich hier einziehen! Oder die Tatsache - nett, es gespielt zu haben, aber immer brauchen wir es dann doch nicht.
Wir sind der Idee in jedem Fall verfallen. Mit ganzem Herzen! Es gibt eh schon genug auf dieser Welt, sich das Kinderzimmer nicht unnötig zuzustellen, sondern für Abwechslung im Kinderzimmer zu sorgen - das macht mir beim dran denken Spaß!
Wenn uns jemand sucht - wir sind dann mal Neues bespielen.
Minensie
Da ich nun schon wirklich, wirklich lange um dieses Spielzeugkiste schleiche, nutzte ich die Gelegenheit und löste den Probemonat ein. Der bisherige Grund, warum ich sie einfach nicht bestellte, war der, dass ich absolut kein Internet-Kauf-Mensch bin. Mit Probemonat kriegt man mich dann aber doch irgendwie. Wenn mir gerade einfällt, dass mein Handy auch Internet kann (das vergess ich leider immer wieder). Und so bestellte ich die Spielzeugkiste mit 3 Spielzeugen für einen kostenlosen Monat über Handy. Das war gleich in zweierlei Hinsicht praktisch. Weil mein Handy nämlich auch Email kann (man staune) und ich es dann auch tatsächlich schaffe, wenigstens diesen einen Emailposteingang regelmäßig zu kontrollieren.
Wie die Spielzeugkiste funktioniert, hat Pia ja wunderbar beschrieben. In ganz knappen Sätzen kann man es so zusammenfassen:
1. Man wählt 1-3 Spielzeuge aus
2. Man wählt die Abo-Art für 4,99 € bis maximal 34,99 € aus
3. Man erhält Spielzeug so lange man möchte frei Haus, professionell gereinigt und bei Schaden oder Verlust versichert.
Außerdem muss man ganz deutlich sagen: Das Team von MeineSpielzeugkiste ist einfach unglaublich nett. Da macht es doppelt Spaß, dieses Konzept auszuprobieren.
***
Die Spielzeugkiste kam bei uns zu einem ungünstigen Zeitpunkt, sodass wir sie zunächst eine Woche stehen lassen mussten. Rittergeburtstage sind schon spannend genug, als dass die kleinen Köpfe dann noch so ein Konzept wie das der Spielzeugkiste begreifen würden. Mein Fehler, ich bin halt kein Koordinationstalent. Deswegen feierten wir erst einmal ausgiebig.
Während der kleine Wuselzwerg dann in den folgenden Tagen doch kränklich dass heimische Wohnzimmer hütete, packte ich die Spielzeugkiste aus. Und sofort wurden alle Bestandteile beschlagnahmt. In unserem Fall waren das
Ein Rückziehflieger von Planes (Ripslinger)
Bausteine von Hero
Ein Wurfspiel Namens Danzig
***
Der Rückziehflieger wurde von der ersten Sekunde an nicht mehr losgelassen. Im Normalfall würde ich so ein Spielzeug nicht kaufen. Zu Teuer, nur KrimsKrams. Dachte ich zumindest. Allerdings muss ich zugeben... das ist ein ziemlich cooles Spielzeug. Kein KrimsKrams. Robust. Und die Flügel mit einem biegbaren, gummiartigen Material verarbeitet, sodass nichts abbrechen kann. Ripslinger flog so Tagelang durch jeden Winkel dieser Wohnung. Oder rollte den langen Gang entlang. Fliegen kann der Flieger freilich nicht. Aber er lässt sich dank der Rückziehfunktion rasend schnell über den Boden schieben.
Somit ist dieses Flugzeug ein ideales Geschenk wie ich finde. Zumindest für Planes-Fans. Das Teil war hier jedenfalls das meist geliebteste Geliehene.
***
Ebenfalls im Karton enthalten war ein Bausteine-Satz von Hero. Keine gewöhnlichen zum einfach aufeinander Stapeln. Sondern so ganz besondere. Geschwungen und mit "Zinken" zum ineinander verankern.Kann man verstehen was ich meine? Wohl eher nicht. Muss man gesehen haben. In jedem Fall ist das genial! Ich bin so begeistert von diesen Bausteinen, dass ich überhaupt nicht verstehen kann, wie man da ne Altersempfehlung von 1,5 Jahren vermerken kann. Ich finde... die Dinger sind auch noch mit 99 der Knaller! Ich zeig euch mal was ich meine. Denn man kann mit nur einem Aufbau zich Varianten ermöglichen. Durch die Zinken sind die Bausteine, richtig verbaut, nämlich noch beweglich. Genial! Ich sags euch!
Ausgangslage
1. Mal verschoben
2. Mal verschoben
3. Mal verschoben
Ich könnte damit stundenlang spielen. *räusper* Dass es für die Wuselzwerge gedacht ist, ist zweitrangig! Einfach toll. Und ein Mega-Geschenk für die Kleinen! Mit 1,5 Jahren kann man das nämlich auch schon gut bespielen, dass muss ich einräumen, Da es nicht sofort auseinanderfällt, Zinken sei dank. Altersangabe passt somit :D
***
Zu guter Letzt hatten wir ein Wurfspiel in der Kiste. Zugegeben, ein zeitlich etwas fehlinvestitiertes Spielzeug. Eigentlich ist das ein Gartenspiel. Aber es geht auch im heimischen Wohnzimmer.
Ziel des Spieles, Ringe über die Stange zu werfen. Wer die meisten Punkte hat, gewinnt natürlich!
Da wir ja um die Jahreszeit nicht ganz so tolles Gartenwetter hatten, spielten wir das Spiel nur Innen. Dafür, dass ich es für ganz andere Zwecke gedacht hatte, hatten die Jungs erstaunlich viel Spaß daran. Sie fanden ausreichend Möglichkeiten und Varianten, wie sie das Spiel im Wohnzimmer problemlos umsetzten konnten. Ringe auf den Boden und Ball hineinrollen lassen, war zum Beispiel eine davon. Klappt wunderbar und ist der absolute Knaller hier. Ursprünglich wählte ich das Spiel, da es Ringe hat. Und ich brauchte dringend Ringe für das Ritterturnier. Am Ende fand ich andere, passender. Aber seis drum. Das Spiel ist jedenfalls sehr spaßig. Draußen macht das bestimmt noch mehr Spaß!
***
Und weil es so ein Volltreffer war, mich endlich für die Spielzeugkiste entschieden zu haben, ist die nächste Kiste auch schon vorbereitet. Ich finde es grandios, neues Spielzeug zu bespielen, dass man sich in einer riesen großen Auswahl im Vorfeld ganz in Ruhe aussuchen kann. Gerade bei den Brett- und Tischspielen bin ich so dankbar! Unsere Bücherrei hat nämlich gar nicht mal so oft tatsächlich Auswahl an Spielen.
Wir werden das in jedem Fall weiter nutzen. Wann bekommt man denn sonst die Gelegenheit, ohne Reue einfach mal das auszuprobieren, was dem Kind im ersten Moment so gut im Katalog gefällt, um dann festzustellen - ist kacke, braucht man nie wieder. Stört und nimmt Platz weg. Oder eben - absolut genial! Muss unbedingt gänzlich hier einziehen! Oder die Tatsache - nett, es gespielt zu haben, aber immer brauchen wir es dann doch nicht.
Wir sind der Idee in jedem Fall verfallen. Mit ganzem Herzen! Es gibt eh schon genug auf dieser Welt, sich das Kinderzimmer nicht unnötig zuzustellen, sondern für Abwechslung im Kinderzimmer zu sorgen - das macht mir beim dran denken Spaß!
Wenn uns jemand sucht - wir sind dann mal Neues bespielen.
Minensie
2015/11/18
Weiter geht's.
Man kann es ja kaum glauben, aber da geht tatsächlich einfach jeden Tag die Sonne auf. Egal was die Welt gerade erschüttert. Es wird Tag, dann Nacht, dann wieder Tag usw.
Zudem muss ich für mich gerade feststellen, ich habe wohl das Fernsehprogramm abgeschafft. Ich kann wirklich nicht sagen, wann das letzte Mal der Fernseher lief. Mit regulärem Programm. Das Fernsehgerät selbst wird jeden Abend eingeschalten. Um die 10 Minuten "Kleiner Roter Traktor" abspielen zu lassen die bei uns statt des Sandmannes kommen, aber darüber hinaus, schafft es das Fernsehgerät nicht, an zu bleiben. Auch das ist gut so. Grundsätzlich.
Wir nehmen also den Tag, wenn es hell wird, singen, spielen, lesen, lachen und ja, streiten, nahezu unverändert und gehen zu Bett, wenn es bereits lange dunkel ist. Freuen uns auf die Vorweihnachtszeit, freuen uns aufs Plätzchen backen. Freuen uns aufs Basteln und freuen uns das wir uns haben. Ebenso nahezu unverändert. Es geht einfach weiter. Und es fühlt sich nicht schlecht an. Ganz im Gegenteil. Es ist heilsam, Kinder so unbeschwert zu sehen. Es stärkt mich. Und dafür danke ich meinen Kindern. Dafür lohnt es sich, nicht in Panik zu verfallen. Dafür lohnt es sich, an das Gute zu glauben, das Gute zu leben und nicht Wut überhand nehmen zu lassen.
Und weil Lachen so heilsam sind - hier ein paar "Outtakes" vom Wochenende:
Der Wind weht ordentlich. Die Holzsammlerinen aus der kleinen Hexe hätten am Wochenende ihre Körbe mehr als voll bekommen. Für uns war es daher Zeit zum Drachensteigen lassen. Doch statt freudestrahlender Kinder haben wir nur zwei Panikbälle in Gelb und Grün/Weiß/Schwarz gestreift, die rufen:
Soviel zum Zauber des Herbstes. Das üben wir nochmal.
Und dann noch etwas zum Thema Privatsphäre von Müttern:
Beim Duschen. Wuselzwerg fragt unglaublich viel, durchaus nerviges, weil Null-Distanz zwischen Kind und Dusche und Mutter die darunter steht. Unter anderem fragt er: "Mama? Warum hast du eigentlich Haare an deinem Beutel?" - Danke auch. Gespräch beendet. Badezimmer-Verbot auf Lebenszeit! Bitte! Ich mach auch gern die angepriesene Umschulung. Entfernter Verwandter... oder so. Hmpf!
Montag vorbei, Dienstag vorbei. Heute ist schon Mittwoch. Es geht einfach weiter. Jeden Tag. Das ist gut so, denn das tut gut. So!
Nun weiter mit Alltag. Wäsche zum Beispiel. Die löst sich leider genauso wenig in Luft auf wie so manches humanitäre Problem. Wobei ich gerne doppelt so viel Wäsche in Kauf nehmen würde, wenn dafür die eine oder andere humanitäre Lösung bei rum kommen würde. Ehrlich!
Minensie
Zudem muss ich für mich gerade feststellen, ich habe wohl das Fernsehprogramm abgeschafft. Ich kann wirklich nicht sagen, wann das letzte Mal der Fernseher lief. Mit regulärem Programm. Das Fernsehgerät selbst wird jeden Abend eingeschalten. Um die 10 Minuten "Kleiner Roter Traktor" abspielen zu lassen die bei uns statt des Sandmannes kommen, aber darüber hinaus, schafft es das Fernsehgerät nicht, an zu bleiben. Auch das ist gut so. Grundsätzlich.
Wir nehmen also den Tag, wenn es hell wird, singen, spielen, lesen, lachen und ja, streiten, nahezu unverändert und gehen zu Bett, wenn es bereits lange dunkel ist. Freuen uns auf die Vorweihnachtszeit, freuen uns aufs Plätzchen backen. Freuen uns aufs Basteln und freuen uns das wir uns haben. Ebenso nahezu unverändert. Es geht einfach weiter. Und es fühlt sich nicht schlecht an. Ganz im Gegenteil. Es ist heilsam, Kinder so unbeschwert zu sehen. Es stärkt mich. Und dafür danke ich meinen Kindern. Dafür lohnt es sich, nicht in Panik zu verfallen. Dafür lohnt es sich, an das Gute zu glauben, das Gute zu leben und nicht Wut überhand nehmen zu lassen.
Und weil Lachen so heilsam sind - hier ein paar "Outtakes" vom Wochenende:
Der Wind weht ordentlich. Die Holzsammlerinen aus der kleinen Hexe hätten am Wochenende ihre Körbe mehr als voll bekommen. Für uns war es daher Zeit zum Drachensteigen lassen. Doch statt freudestrahlender Kinder haben wir nur zwei Panikbälle in Gelb und Grün/Weiß/Schwarz gestreift, die rufen:
"NEIN! PACK DEN DRACHEN EIN! DER WIND WEHT! DER DRACHE FLIEGT! NEEEEEEIN! PACK DEN DRACHEN EIN!"
Soviel zum Zauber des Herbstes. Das üben wir nochmal.
Und dann noch etwas zum Thema Privatsphäre von Müttern:
Beim Duschen. Wuselzwerg fragt unglaublich viel, durchaus nerviges, weil Null-Distanz zwischen Kind und Dusche und Mutter die darunter steht. Unter anderem fragt er: "Mama? Warum hast du eigentlich Haare an deinem Beutel?" - Danke auch. Gespräch beendet. Badezimmer-Verbot auf Lebenszeit! Bitte! Ich mach auch gern die angepriesene Umschulung. Entfernter Verwandter... oder so. Hmpf!
Montag vorbei, Dienstag vorbei. Heute ist schon Mittwoch. Es geht einfach weiter. Jeden Tag. Das ist gut so, denn das tut gut. So!
Nun weiter mit Alltag. Wäsche zum Beispiel. Die löst sich leider genauso wenig in Luft auf wie so manches humanitäre Problem. Wobei ich gerne doppelt so viel Wäsche in Kauf nehmen würde, wenn dafür die eine oder andere humanitäre Lösung bei rum kommen würde. Ehrlich!
Minensie
2015/11/15
In Trauer.
Ich bin verwirrt. Nach dem schockähnlichem Zustand, der mich gestern begleitete, macht sich immer mehr Verwirrung in mir breit. Es ist schrecklich was in Paris passierte. Es ist gegen die Menschlichkeit, keine Frage. Aber wieso verdammt noch eins, ist es erst immer dann schlimm, wenn es zum Greifen nah ist? Es sind in den letzten Jahren so viele unschuldige Menschen durch Terror getötet wurden. So viele! Und kein einziger Tote hat so viel Bestürzung ausgelöst. Ähnlich den Flüchtlingsopfern, von denen tagtäglich so viele ertrinken, deren Leichen im Meer herumtreiben. Das wurde hingenommen. Und dann wird ein Bild besonders "gepusht" und die Welt ist bestürzt. Ich bin völlig verwirrt.
Jeder Mensch, der Opfer dieser und jeder anderen Gewalt wurde, ist es wert, dass man schockiert, entsetzt und betroffen ist. Jeder einzelne. Ob eine Wüste dazwischen ist oder das Meer. Oder nur eine Landesgrenze.
Ich verstehe, dass es einem mehr Angst einjagt, Attentäter in greifbarer Nähe zu wissen. Aber lebe ich wirklich in einem Paralleluniversum oder was ist mit der Welt los, dass sie es scheinbar erst "jetzt" sieht? Diese kranken Seelen sind schon immer mitten unter uns. Auch Deutschland hat seinen Terror. Das was der NSU betrieben hat (und sicherlich weiterhin betreibt) unterscheidet sich für mich nicht im wesentlichen. Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder Glaubens, ihrer Hautfarbe oder gar Geschlechtes zu verfolgen, zu foltern und/oder zu töten ist nirgends rechtens. Und schon gar nicht richtig.
Ich begreife so vieles nicht. Ich habe keine Ahnung von allen politischen Zusammenhängen. Kenne die Gründe für Kriege nicht im Detail. Kenne keine Lösungen. Doch mit dem Schritt zur Seite vom Geschehen macht es mich fassungslos, dass sich alles wiederholt. So vieles offensichtlich ist und sich dennoch keiner direkt bedroht fühlt, solange man an den Schwächeren seinen Unmut auslassen kann und nicht selbst zur potentiellen Zielscheibe wird.
In Facebook färben sich Profilbilder in die Farben der französischen Flagge. Und ich begreife es nicht. Ich habe wirklich tiefes Mitgefühl mit all den Opfern und Hinterbliebenen. Ich bin erschüttert. Aber das bin ich ebenso wenn ich von Beirut lese, oder Bagdad,Niederlande (Schweden sollte da stehen, mein Fehler), Madrid, London oder wo nicht sonst noch überall Anschläge verübt wurden und immer wieder verübt werden. Müssten sich die Profilbilder nicht in die Farben der Welt färben? Sind wir nicht alle - wir? Sollten wir nicht alle, die tatsächlich Freiheit und Demokratie wollen, dafür zusammenstehen, dass der Terror endet. Es kann doch nicht sein, dass, angesichts der Weltbevölkerung, die handvoll kranken Seelen so eine zerstörerische Kraft haben.
Ich. Verstehe. Es. Einfach. Nicht!
Und natürlich. Das ganze macht mir eine scheiß Angst! Ich wünsche meinen Kindern ein unbeschwertes aufwachsen. Ein Leben in Freiheit, ohne Angst. Schließlich kenne ich es nicht anders. Die Zeit, die ich in der DDR verbrachte, war nur so ein Mikrobruchteil meines Lebens, dass sie keinerlei Einfluss auf mein Freiheitsbedürfnis hatte (oder doch? Auch hier bin ich verwirrt.).
Ich bin Paris. Allerdings nicht nur. Ich bin vorallem eines. Zutiefst betroffen. Diese Welt fordert mich seit Jahren enorm. An guten Tagen kann ich damit umgehen, an schlechten Tagen lässt es mich vor Fassungslosigkeit stundenlang heulen. Wie ein kleines Kind, dass das geliebte Kuscheltier verloren hat. Weil ich an solchen schlechten Tagen zeitweise den Glauben verliere. An das Gute im Menschen. An den Frieden. Aber. Die Angst wird mein Leben nicht beherrschen. Das lasse ich nicht zu. Und ich hoffe inständig, dass ich mich immer wieder daran erinnern werde, wenn es noch schlechtere Tage geben sollte.
Heute ist Volkstrauertag. Ich trauere um all die Opfer der vergangenen Kriege, die diesen nicht wollten. Ich trauere um alle Opfer bestehender Kriege, die diese immernoch nicht wollen. Ich trauere um die Menschheit, dass sie trotz des sogenannten Fortschrittes einfach keinen Schritt voran gekommen ist. Menschlich gesehen.
Ich trauere. Aufrichtig.
Minensie
Jeder Mensch, der Opfer dieser und jeder anderen Gewalt wurde, ist es wert, dass man schockiert, entsetzt und betroffen ist. Jeder einzelne. Ob eine Wüste dazwischen ist oder das Meer. Oder nur eine Landesgrenze.
Ich verstehe, dass es einem mehr Angst einjagt, Attentäter in greifbarer Nähe zu wissen. Aber lebe ich wirklich in einem Paralleluniversum oder was ist mit der Welt los, dass sie es scheinbar erst "jetzt" sieht? Diese kranken Seelen sind schon immer mitten unter uns. Auch Deutschland hat seinen Terror. Das was der NSU betrieben hat (und sicherlich weiterhin betreibt) unterscheidet sich für mich nicht im wesentlichen. Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder Glaubens, ihrer Hautfarbe oder gar Geschlechtes zu verfolgen, zu foltern und/oder zu töten ist nirgends rechtens. Und schon gar nicht richtig.
Ich begreife so vieles nicht. Ich habe keine Ahnung von allen politischen Zusammenhängen. Kenne die Gründe für Kriege nicht im Detail. Kenne keine Lösungen. Doch mit dem Schritt zur Seite vom Geschehen macht es mich fassungslos, dass sich alles wiederholt. So vieles offensichtlich ist und sich dennoch keiner direkt bedroht fühlt, solange man an den Schwächeren seinen Unmut auslassen kann und nicht selbst zur potentiellen Zielscheibe wird.
In Facebook färben sich Profilbilder in die Farben der französischen Flagge. Und ich begreife es nicht. Ich habe wirklich tiefes Mitgefühl mit all den Opfern und Hinterbliebenen. Ich bin erschüttert. Aber das bin ich ebenso wenn ich von Beirut lese, oder Bagdad,
Ich. Verstehe. Es. Einfach. Nicht!
Und natürlich. Das ganze macht mir eine scheiß Angst! Ich wünsche meinen Kindern ein unbeschwertes aufwachsen. Ein Leben in Freiheit, ohne Angst. Schließlich kenne ich es nicht anders. Die Zeit, die ich in der DDR verbrachte, war nur so ein Mikrobruchteil meines Lebens, dass sie keinerlei Einfluss auf mein Freiheitsbedürfnis hatte (oder doch? Auch hier bin ich verwirrt.).
Ich bin Paris. Allerdings nicht nur. Ich bin vorallem eines. Zutiefst betroffen. Diese Welt fordert mich seit Jahren enorm. An guten Tagen kann ich damit umgehen, an schlechten Tagen lässt es mich vor Fassungslosigkeit stundenlang heulen. Wie ein kleines Kind, dass das geliebte Kuscheltier verloren hat. Weil ich an solchen schlechten Tagen zeitweise den Glauben verliere. An das Gute im Menschen. An den Frieden. Aber. Die Angst wird mein Leben nicht beherrschen. Das lasse ich nicht zu. Und ich hoffe inständig, dass ich mich immer wieder daran erinnern werde, wenn es noch schlechtere Tage geben sollte.
Heute ist Volkstrauertag. Ich trauere um all die Opfer der vergangenen Kriege, die diesen nicht wollten. Ich trauere um alle Opfer bestehender Kriege, die diese immernoch nicht wollen. Ich trauere um die Menschheit, dass sie trotz des sogenannten Fortschrittes einfach keinen Schritt voran gekommen ist. Menschlich gesehen.
Ich trauere. Aufrichtig.
Minensie
2015/11/13
Die Neue an meiner Seite
Ich hab ne Neue! Das ist an sich absolut unspektakulär, aber. Ich bin verliebt. Und das ist mir tatsächlich einen Mädchen-GlimBim-Blogeintrag wert.
Seit 4 Jahren begleitete mich diese kleine Schwarze.
Sie war perfekt. Geldbeutel, Schlüssel, Handy, Stift und eine Packung Taschentücher fanden darin Platz. Gerne auch ein oder zwei Matchboxautos. Oder kleinere Schleichtiere. In jedem Fall ausreichen Platz.
Und ich wurde wirklich oft dafür belächelt. Ich bin aber auch keine Handtaschenliebhaberin. Ich mag es kompakt und ohne viel Schnickschnack. Praktisch muss es sein. Gefallen muss es mir natürlich auch. Mehr aber auch nicht. Meine Wickeltasche war dagegen ein absoluter Koffer. Da hat aber auch tatsächlich alles reingepasst, was man für eine Reise brauchte. Für Kind und mich versteht sich.
Jetzt waren jedoch die Tage der kleinen Schwarzen gezählt. Ich mag zwar gebraucht aussehende Sachen, aber wenn sie ganz offensichtlich kaputt sind, finde auch ich das nicht mehr ganz so schön.
Deswegen machte ich mich neulich ganz spontan auf Taschensuche. Ich hatte noch 10 Minuten bis zum Frühstücksdate - deswegen dachte ich mir, ich nutz die Zeit. Und während ich so stöberte, blieb ich am Desigual-Regal hängen. Sprichwörtlich. Ich konnte mich an den Farben nicht sattsehen und dann hängte ich mir eine nach der anderen um. Ich trage nicht gerne in der Hand, deswegen musste sie zum umhängen sein. Aber eben nicht so groß. Und nicht so viel Schnickschnack. Deswegen jedoch nicht weniger einzigartig! Ich hatte bereits eine erkoren als mir beim vorbeilaufen noch eine weitere auffiel. Kleiner. Schlichter. Ich probierte sie um und KaWUm - verliebt! Absolut! Was für ein Schmuckstück!
Also zur Kasse, bezahlt, umgehangen und wieder verliebt. Ich freue mich so, wenn ich sie sehe. Wenn ich sie trage. Das ist wirklich ungewöhnlich. Ich hab es gar nicht mit Erscheinungsbildern, Mode, Trends oder eben Handtaschen. Aber die hier, die macht meinen Alltag besonders. Und es passt nun auch mindestens ein Buch hinein.
Lustigerweise wurde ich bereits zweimal von mir völlig fremden Menschen auf diese Tasche angesprochen. Nach nicht mal einer Woche Tragezeit. Letzte Person räusperte sich an der Kasse neben mir und meinte: "Ich muss das jetzt einfach sagen - die Tasche ist wirklich sehr hübsch, die sie da um haben!" Hach. Da hatte ich einen kurzen Anflug von Herzflattern vor Freude.
Und bevor ich es vergesse: Sie gefällt sogar meinen Herrn von und zu! Und ja, DAS ist besonders! Dem gefällt nämlich eigentlich gar nichts was vom Farbton Schwarz abweicht. Hellschwarz vielleicht noch. Aber dann hörts wirklich auf.
So. Nun aber genug vom Mädchenkram. Ich muss meine Neue ausführen. ♥
Minensie
Seit 4 Jahren begleitete mich diese kleine Schwarze.
Sie war perfekt. Geldbeutel, Schlüssel, Handy, Stift und eine Packung Taschentücher fanden darin Platz. Gerne auch ein oder zwei Matchboxautos. Oder kleinere Schleichtiere. In jedem Fall ausreichen Platz.
Und ich wurde wirklich oft dafür belächelt. Ich bin aber auch keine Handtaschenliebhaberin. Ich mag es kompakt und ohne viel Schnickschnack. Praktisch muss es sein. Gefallen muss es mir natürlich auch. Mehr aber auch nicht. Meine Wickeltasche war dagegen ein absoluter Koffer. Da hat aber auch tatsächlich alles reingepasst, was man für eine Reise brauchte. Für Kind und mich versteht sich.
Jetzt waren jedoch die Tage der kleinen Schwarzen gezählt. Ich mag zwar gebraucht aussehende Sachen, aber wenn sie ganz offensichtlich kaputt sind, finde auch ich das nicht mehr ganz so schön.
Deswegen machte ich mich neulich ganz spontan auf Taschensuche. Ich hatte noch 10 Minuten bis zum Frühstücksdate - deswegen dachte ich mir, ich nutz die Zeit. Und während ich so stöberte, blieb ich am Desigual-Regal hängen. Sprichwörtlich. Ich konnte mich an den Farben nicht sattsehen und dann hängte ich mir eine nach der anderen um. Ich trage nicht gerne in der Hand, deswegen musste sie zum umhängen sein. Aber eben nicht so groß. Und nicht so viel Schnickschnack. Deswegen jedoch nicht weniger einzigartig! Ich hatte bereits eine erkoren als mir beim vorbeilaufen noch eine weitere auffiel. Kleiner. Schlichter. Ich probierte sie um und KaWUm - verliebt! Absolut! Was für ein Schmuckstück!
Also zur Kasse, bezahlt, umgehangen und wieder verliebt. Ich freue mich so, wenn ich sie sehe. Wenn ich sie trage. Das ist wirklich ungewöhnlich. Ich hab es gar nicht mit Erscheinungsbildern, Mode, Trends oder eben Handtaschen. Aber die hier, die macht meinen Alltag besonders. Und es passt nun auch mindestens ein Buch hinein.
Lustigerweise wurde ich bereits zweimal von mir völlig fremden Menschen auf diese Tasche angesprochen. Nach nicht mal einer Woche Tragezeit. Letzte Person räusperte sich an der Kasse neben mir und meinte: "Ich muss das jetzt einfach sagen - die Tasche ist wirklich sehr hübsch, die sie da um haben!" Hach. Da hatte ich einen kurzen Anflug von Herzflattern vor Freude.
Und bevor ich es vergesse: Sie gefällt sogar meinen Herrn von und zu! Und ja, DAS ist besonders! Dem gefällt nämlich eigentlich gar nichts was vom Farbton Schwarz abweicht. Hellschwarz vielleicht noch. Aber dann hörts wirklich auf.
So. Nun aber genug vom Mädchenkram. Ich muss meine Neue ausführen. ♥
Minensie
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