2014/11/08

Schatz, ich hab das Internet gelöscht...

....oder so ähnlich könnte man es nennen...

Einen frisch bespielten Laptop mit einem AntiVir zu verseuchen, tja, dass schaffe ich spielend leicht *hust*

Aber jetzt ist ja alles Gut. Nach nur 12 Wochen hats der Herr von und zu gerichtet. Ein Küsschen dafür. Ich bin völlig überwältigt wie Groß hier alles ist! So komplett und lesbar. Ich bin wahrlich etwas überfordert. Sogar das Social Network der Social Networks macht mir in seinem vollem Unfang nach 12 Wochen Abstinenz etwas Angst.

Doch selbstverständlich freue ich  mich auch, die alte Klapperkiste wieder unter meinen Fingern zu haben. Mit diesem Laptop verbindet mich doch so viel. Der Tag an dem ich offiziel bestätigt bekam, dass ich zum ersten Mal Schwanger bin zum Beispiel (Ja, mir war an dem Morgen tatsächlich nach ganz anderem zumute, aber weil ich meine Vermutung nur untermauert verkünden wollte, musste ich brav so tun, als hätte ich nichts anderes zu tun als einen Laptop im Superschnäppchenmarkt zu ergattern ... hach... süße Erinnerung)

Wie dem auch sei - ich bin wieder drin. Für fehlende "D"s möchte ich mich im Vorfeld entschuldigen. Die Taste ist etwas beleidigt, dass sie so lange nicht gedrückt wurde und drückt nun nicht immer so, wie sie soll :D

Minensie

2014/11/05

Und vom Feiern

Jetzt hatte ich gehofft ENDLICH vom Laptop aus schreiben zu können und was ist? Ich habe einen Liebesbrief des Herrn von und zu Zwergenpapa darauf auf dem steht, "Nicht verwenden!!" Ist bestimmt genauso freundlich gemeint wie es sich liest. Wie dem auch sei, der kleine Wuselzwerg scheint zu schlafen und ich sollte mich sammeln bevor ich wieder alles vergesse.
Nach dem gelungenem Mittwoch folgte ein ruhiger Donnerstag. Freitag folgte mein Klogriff nach einer tollen Zugfahrt. Und dann stand der Samstag vor der Tür.
Nach zwei Stunden schnippeln und vorbereiten trudelten die Gäste ein. Es war laut, es war voll und es war wunderbar. Trotz Platzmangel war es ein tolles Frühstück. Zugegeben - Samstag ging es eher um unsere sozialen Kontakte als um den Geburtstag des großen Wuselzwerges, aber es war einfach mal wieder überfällig. Nach dem Frühstück ist mir aufgefallen, dass irgendwie Kuchen für den Nachmittag fehlte. Also noch fix einen Nusskuchen in den Ofen geschoben und noch mit warmer Glasur auf den Kaffeetisch gestellt. Es wsr ein toller Tag. Ein toller Nachmittag, ein wirklich toller Abend. So liebe ich es. Und das mit dem Platzmangel kriegen wir auch noch hin.
Der Morgen danach war diesmal kein Schreck mit Blick in die Küche (die Spülmaschine war schlichtweg leer als es darauf ankam) und es gab ein spontanes Weißwurstfrühstück mit den besten Schwiegereltern von Welt. Die Weißwürste gingen Samstag irgendwie unter *räusper*
Nach ausgiebigen Frühstück fiel mir dann auch auf warum ich am Vortag überhaupt den fixen Nusskuchen machen konnte - ich wollte Sonntag Schwarzwälderkirsch für meine Mama machen. Blöd das ich alle Eier verballert hatte. Gut das Kiosk Schwiegermutter immer geöffnet hat und immer alles hat was ich brauche.
Der Schwarzwälderkirsch stand also nichts mehr im Wege. Und ich packte die Kinder nach dem Mittagsschlaf ins Auto um weiter zu feiern. Diesmal den Geburtstag meiner Mama. Der kleine Wuselzwerg fieberte zwar immernoch aber er freute sich so auf den Hund das ich ihm das nicht nehmen wollte.
Immerhin war Zwergl somit vom Leiden abgelenkt. Punkt 20 Uhr wurde dann das Ende der Geburtstagszeit eingeläutet. War auch überfällig. Denn alles hat ein Ende und wenn es am schönsten ist, sollte man aufhören. Oder so.
Minensie

Verwöhnt

Ja das bin ich. Ziemlich sogar. Eigentlich müsste mir wenig Schlaf nichts ausmachen. Solang es 4 Stunden am Stück sind, bin ich eigentlich ausgeschlafen. Aber meine Kinder schlafen für gewöhnlich durch. Von 20 Uhr / 21 Uhr bis 6:30 Uhr. Eigentlich auch etwas länger, aber unser Tag beginnt stressfreier seit wir nicht mehr um 7 Uhr aufstehen. Der große Wuselzwerg schläft gerne auch mal länger aber naja. In jedem Fall ist mein  Schlafplatz im Wohnzimmer auf der Couch schon lange kein notwendiger mehr (da der Mann Nachts arbeitet ist das jedoch eh egal wo ich schlafe ). Und dennoch muss ich mich ziemlich neu sortieren, fällt dieses Durchschlafen einmal weg. Bei Krankheit zum Beispiel. Und selbst da bin ich sehr verwöhnt, da auch das selten Grund für Schlafunterbrechung ist.
Kaum zu glauben aber es rädert mich total, muss ich dann doch mal auf. Hat mich der kleine Wuselzwerg in seinem ersten Lebensjahr quasi permanent wachgehalten ( wir reden hier von einem Schlafrhythmus der die 2 Stunden nur selten schaffte) kann ich mich jetzt kaum wachhalten, muss ich doch mal raus. Und das muss ich. Seit ein paar Tagen. Der kleine Wuselzwerg ist erkältet. Das erste Mal in seinen 2,5 Jahren so richtig ernsthaft. Mit Fieber länger als zwei Nächte und mit Husten der ihm Bauchmuskelkater verschafft. Zwiebelsaft wird hier in rauhen Mengen verzehrt. Und Schlafunterbrechungen die mich schaffen. Ich Weichei. Das hier dient nur meiner Selbstermutigung. Da meine Kinder mich Nachts seit knapp einem Jahr in Ruhe lassen und ich somit kein Recht auf schlechte Laune habe, tuen sie es mal nicht. Dann haben sie einen Grund und ich gefälligst kein Recht zu Jammern. Tzses.

Eben verwöhnt. Aber sowas von.

Minensie

2014/11/03

Vom Feiern und .... vom Feiern

Nun ist es vorbei. Seit Donnerstag stand die Welt etwas Kopf.
Der große Wuselzwerg begrüßte sein 4. Lebensjahr mit ganz viel Herzflattern und einem extrem breitem Grinsen. Er konnte es kaum erwarten das Geschenk das seit Wochen von Uroma und Großtante bei mir im Schrank lagert endlich auspacken zu dürfen. Er fragte mich in den letzten Wochen jeden 2. Tag ob er wenigstens ein kleines Eckchen aufmachen dürfe, er wüsste ja gar nicht was da drin sei.
Es waren Süßigkeiten und ein extrem tolles Kuschelkissen. Dem Strahlen nach hatte sich das Warten für ihn gelohnt.
Nachdem ich erst einen Tag zuvor endlich fündig geworden war, lagen wir auch diesmal Goldrichtig mit unserem Geschenk. Einem Autokoffer in Form des Trucks von Cars. Platz für 16 Autos und ganz viel Streit im Kinderzimmer. Glück des kleinen Wuselzwerges das der große Wuselzwerg für den ersten Teil des Tages in den Kindergarten durfte. Dort fanden 60 Pizzaschnecken aus Blätterteig ohne Schweinefleisch und teilweise vegetarisch hungrige kleine Abnehmer. Dafür hatte sich die Nachtschicht gelohnt.
Während also der große Wuselzwerg im Kindergarten den Startschuss zum Feiern gab und meine geliebte Schwester sich rundum um den kleinen Wuselzwerg kümmerte, bereitete ich alles für die Party am Nachmittag vor. Erst gegen 11 Uhr machte ich mich an den Kuchen. Mir wurde sehr schnell bewusst - Schwerkraft ist ein Arsch. Ich bastelte also unter Hochdruck einen Kuchenturm mit Ketten"rädern". Das ging auch wirklich zügig und als dann auch der Kran"arm" irgendwie durchdacht und umgesetzt war kam ich allmählich ins schwitzen.  Es fehlte noch Dreck. Und Irgendetwas, dass der Schwerkraft trotzte. Und natürlich Zeit. Die fehlte enorm. 14 Uhr und der Kuchen war immerhin halb fertig. 14:45 Uhr und wir wackelten zum Kindergarten um 7 ziemlich aufgekratzte Kinder (meinem inklusive) abzuholen. Gott sei Dank nur eine Minute Fußweg. Ich erklärte noch einmal fix die Regeln und die Meute stürmte die Wohnung. Leider verpasste ich es zu sagen dass die Geschenke erst später geöffnet werden sollten. Bis ich in der Wohnung war belagerten 6 Kinder den großen Wuselzwerg und wollten dass er JEDES Geschenk gleichzeitig öffnete. Schaffte er nicht und es dauerte eine Weile bis all die Kinder wieder sortiert waren. Es war so ein Gewusel dass der letzte Gast beinahe unterging. Aber nur beinahe.

Beim dritten Anlauf verschaffte ich mir tatsächlich Gehör und alle Kinder saßen am Tisch um dem Wunderkerzenschauspiel zuzusehen. Der Kuchen fand Gottlob den Anklang den ich mir erhofft hatte UND er stand eine kurze Weile komplett frei - Schwerkraft besiegt! Kurz zumindest. Der Kran-Arm war natürlich beim Kuchenanschnitt als erstes dran. Ganz uneigennützig natürlich. Es schmeckte und ich flitze. Kaba hier, Apfelschorle da und dort Leitungswasser bitte. Lange hielten sich die Kinder nicht mit Kuchenessen auf. Das Kinderzimmer wollte entdeckt werden. Die Regel "Niemand auf dem Doppelstockbett" beherzigten alle Kinder ohne murren. Es ging wie erwartet laut und wie gewünscht größtenteils friedlich zu. Ich rechnete mit vielen Tränen, viel Streit und noch mehr Gemotze aber es blieb alles friedlich. Die Mädels kommandierte ich als erstes zum Teller bemalen und dort zeigte sich der absolut deutliche Unterschied zu den Jungs. Während die Jungs laut und körperbetont spielten, malten und bastelten due Mädels sehr still aber mit großer Freude. Ich kramte alles an Bastelvorrat heraus der mir einfiel und es wurden Hexentreppen gefaltet, Punkte geklebt und ausgemalt. Die Jungs konnte ich nicht zum Teller bemalen überreden, außer meine, due freuten sich da schon seit Tagen drauf. Und si vergingen die 3 Stunden wie im Flug. Um 17 Uhr kommandierte ich mein Schwesterherz und Herrn Ekooon zum Bufettbasteln und sie machten es großartig. Als dann bis halb Sieben alle Kinder abgeholt waren, gab es für mich den wohlverdienten Sekt. Und darauf den Zweitens. Und darauf völlige Erschöpfung.
Irgendwie bekam ich die Kinder ins Bett und irgendwann ist auch der Herr von und zu Zwergenpapa aufgestanden um sich zu beschweren, dass ihn niemand geweckt hatte ( wer hätte ahnen können dass das bei 9 lustig lauten Kindern nötig gewesen wäre) und irgendwie bin ich dann sofort eingeschlafen, mit Chaos in der Küche und friedlicher Ruhe meinerseits des Sektes wegen. Zufrieden und entspannt habe ich geschlafen. Bis zum nächsten Morgen. Mit der Gewissheit, dass war ein gelungener Tag.  Das hat gepasst.

Die Party ging dann Samstag weiter aber dazu später mehr.

Minensie

2014/11/01

Blöd

Man man..... heute habe ich einen richtigen Klogriff in Sachen Erziehung hingelegt. Ich ärger mich, je länger ich darüber nachdenke, immer mehr über mich selbst!

Eigentlich war heute ein guter Tag. Der kleine Wuselzwerg war brav bei allem was ich Vormittags erledigen musste, hatte ausreichend geschlafen und war nach dem Mittagsschlaf gar nicht mehr warm - so wie er es nach dem Aufstehen am Morgen war. Der große Wuselzwerg war um halb acht Uhr morgens komplett fertig - vom Essen bis zum Zähneputzen und Anziehen. Und ziemlich Punkt acht Uhr im Kindergarten. Tatsächlich eine Meisterleistung von uns.
Der Nachmittag war mit Winterschuhe kaufen und Kürbisschnitzen verplant. Bis 14:30 uhr etwa. Ab da änderte sich der Tagesplan ziemlich schnell zu einem kleinen Abenteuer. Zugfahren in die nächste Stadt in der es einen TKmaxx gab. Um 15:40 Uhr fuhr der Zug. Also Taschen gepackt und großen Wuselzwerg vom Kindergarten abgeholt. Dort nahm mich die Erzieherin zur Seite und informierte mich über einen "Fehltritt" des großen Wuselzwerges am Vormittag und über dessen Konsequenzen. Ich nickte zustimmend und mahnte den großen Wuselzwerg ebenfalls und musste ihm im gleichen Atemzug mitteilen das wir uns beeilen mussten, denn - tadaaaa - wir wollten Zug fahren. Der Tadel ging somit völlig unter und meine Zwei freuten sich wie es eben nur Kinder können. Die Hinfahrt war lustig und aufregend, der Einkauf auch (und nebenbei sehr erfolgreich) und bis auf immer wieder kehrende kleine Ermahnungen verlief der gesamte Nachmittag ziemlich cool. Auf dem Weg zum Zug Richtung Heimat kam ich ziemlich ins Schwitzen und die Zugfahrt heimwärts war auch nicht mehr ganz so entspannt wie die Hinfahrt. Aber klar. Kinder müde, aufgeregt und ziemlich angetan von diesem Ausflug, da ist Stillsitzen eben nichts was leicht fällt. Auch daheim verlief es Anfangs noch recht entspannt. Der große Wuselzwerg wollte eine Einkaufsbeute bespielen, die es offiziell gar nicht für ihn gab und es folgten die ersten Tränen gefolgt vom Gemecker. Mit neue Bücher vorlesen entschärfte sich diese Situation glücklicherweise sofort. Bis zum Zähneputzen. Danach Bettfein umziehen war dann nicht mehr friedlich. Das Gemecker steigerte sich sekündlich, hauptsächlich der Müdigkeit wegen, dass ist mir klar. Nichts desto trotz platzte mir nach einer knappen halben Stunde Gezeder der Kragen und mein Mund war schneller als mein Hirn. Viel Schneller. Und ich sprach eine - ja was eigentlich? Eine Drohung? Eine Feststellung? In jedem Fall etwas selten dämliches aus: Kein Zug fahren mehr für den großen Wuselzwerg. Wer so traurig vom Zug fahren ist und nur noch weint und schimpft, der kann keinen Zug mehr mit mir fahren.
Ole ole. Ohrfeigen bitte einmal links und einmal rechts. Als ob das überdrehte, müde Kind etwas für meinen Mangel an Geduld kann. Zum kotzen ist das. Ein regelrechtes Drama um Konsequenz und Glaubwürdigkeit. So eine Bieberkacke mit der Erziehung. Grrrr. Ich möchte mich wahrlich selbst in den Hintern treten.

Ich hatte jetzt ein bisschen Zeit mich da rein zu steigern.
Mal sehen was ich daraus mache...

Hachja.

Minensie