2016/01/05

A-B-C - die Zwerge liefen im Schnee....



Yeah! Es hat geschneit! Nicht nur zwei drei Flöckchen. Nein, nein! So richtig ernstzunehmend! Was für eine Aufregung hier!

Der große Wuselzwerg merkte ganz freudig an:

"Mama! Mama! Schau mal! Sogar der Himmel ist weiß!" 

Ohja! Und wie ♥

Und so entschied ich am Montagmorgen - raus aus den Federn, ab in den Kindergarten! Ja, richtig gelesen. Ab in den Kindergarten. Mein Vormittag bestand aus einer unendlichen Liste nerviger Dinge. Eigentlich war der Plan, die Kinder daran teilhaben zu lassen, nachdem sie aufgrund von Familienbesuchen und -festen in den vergangenen Tagen nicht vor 22 Uhr ins Bett gekommen waren. Beziehungsweise, der eigentlich Plan war, sie ausschlafen zu lassen bevor ich sie dann mit zu meinen nervigen Dingen schleppte. Aber dieses Schneezeug auf der Straße warf meinen Tagesplan völlig um. Zwerge geweckt, poliert und gestriegelt, mit Müsli abgefüttert und in die Schneeanzüge gesteckt. In weniger als 30 Minuten waren wir kindergartenfertig. Bestzeit! Ole! Mit einem guten Gefühl und dem Wissen, dass sie nun den gesamten Vormittag in aller Seelenruhe im Schnee spielen und toben konnten, ohne das permanent ein Elternerwachsener daneben stand und belehrte, was sie besser lassen sollte, arbeitete ich also meine unendliche Liste ab. Und schaffte es pünktlich zum Mittagessen wieder zu Hause zu sein. Zwerge abholen, Schlitten aus dem Keller packen und von den Spinnenweben befreien, kochen und fix etwas essen und dann ab und juchee! Raus in den Schnee!


Wir fuhren das kleines Stück zur Inselsiedlung der Stadt mit dem Auto, sammelten Freunde auf dem Weg ein und lernten nun endlich die sagenumwobenen Hügel kennen. Was für ein Kindertraum! Überschaubare Hügel, alles weiß, perfekte Abfahrten für Schlitten, Bob und sonstige Kinderschneegefährte. Was für ein wahnsinns Spaß! Der große Wuselzwerg schleppte, zog und schlitterte, der kleine Wuselzwerg kullerte. Das es bereits wieder taute ignorierten wir gekonnt. Pah! Schnee, bleib schee - da! Nachdem dann Eisregen einsetzte gaben wir uns jedoch geschlagen und schlugen unsere Lager bei den zuvor eingesammelten Freunden auf. Warme Kaffee mit Zuckerherzen und leckerste Bananenmuffins - ein bisschen After-Schlitten-Feeling kam da schon auf *kicher*






Am Abend brachte ich ziemlich zufriedene Wuselzwerge ins Bett.

"Kommt jetzt das Christkind nochmal?" fragte mich der große Wuselzwerg kurz vor dem einschlafen. Und ein bisschen musste ich schmunzeln. Würden wir traditionell kubanisch Weihnachten feiern, dann ja. Denn dort werden die Geschenke von den drei Heiligen Königen überbracht. An sich ist das ja schon eine Überlegung wert - überall vergünstigte Spielwaren und noch günstigere Weihnachtsartikel. Aber nein, da hängt unser Herz letztendlich doch zu sehr am heilig Abend.

Und so wie der Schnee kam, verschwand er auch wieder. Nach einer weiteren Nacht ist nun fast nichts mehr davon zu sehen. Aber hey! Wir waren Schlittenfahren! ♥

Minensie




2015/12/31

2015 ade!


So. Nun sind deine Stunden gezählt. Du warst ein Jahr ohnes Gleichen. Anstrengend, verrückt, mit ganz viel Liebe und noch mehr Chaos.
Manchmal fiel es mir schwer, dich zu ertragen. Meistens jedoch hatte ich viel Spaß mit dir. Du hast alles gegeben. Ich habe geweint. Viele nächtelang. Ich habe gelacht, oft stundenlang. Ich habe Hoffnungen gehabt, die du wieder gegraben hattest. Du hast mich stets zwei Schritte vorgehen lassen, aber niemals den Schritt zurück vergessen. Du hast mich wahnsinnig viel Kraft gekostet. Erholung brauche ich auch heute noch davon. Ich habe neue Grenzen kennengelernt und bin über alte hinwegegangen. Du hast mir den Begriff "Familie" verinnerlicht, hast mich wachsen lassen an so vielen Dingen. Manchmal warst du unerträglich lang. Heute blicke ich zurück und stelle fest - ganz im Gegenteil, so schnell verabschiedest du dich nun!

Ich danke dir für so vieles. Und genau das lässt mich heute lächeln. Das es ein weiteres Jahr ist, in dem ich vorallem eines bin - dankbar. Für so viele gute Menschen um mich herum, für so viel Gutes, das mir widerfahren ist. Für meine zwei Wuselzwerge, die genauo so, wie sie sind, einfach nur perfekt sind. Für den Herrn von und zu Wuselpapa, den ich nach 12 Jahren durchaus öfter nerve, der aber nie die Nerven mit mir verliert.
Ich danke für die vielen Geschichten, an denen ich teilhaben durfte oder gar ein Teil von ihnen bin. Ich danke für das tägliche Brot, dass ich leider nach wie vor viel zu wenig zu schätzen weiß. Ich danke für die Einsichten, die Erkenntnisse, für das Wachsen an all dem.

Du warst kein Jahr, wie ich es mir vorgestellt habe. Kein Vorsatz, an den du dich gehalten hättest. Oder ich mich. Dennoch warst du genau das 2015, das du sein solltest. Danke dafür.

Mit einem Lächeln sage ich Ade! Keine Reue, die mich dabei begleitet, weil mir 2015 noch etwas fehlen könnte. Heute ist der perfekte Tag für deinen Abschied. Du warst grandios! In Allem!

Danke.

In Liebe.

Minensie

2015/12/29

Oh du Fröhliche! - Oder: Da haben wir die Bescherung

Auch in diesem Jahr war Weihnachten wieder unvergesslich. Vom alltäglichen Motzen und Meckern abgesehen. Und weil es so schön war, gibt es hier nun noch einmal unseren Weihnachts-Countdown in schriftlicher Form:

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21.12.2015
Noch drei Tage bis Heiligabend. Etwas mehr als 72 Stunden. Unfassbar. Es könnte nicht weniger weihnachtlich sein. Es hat fast frühlingshafte Temperaturen, es riecht nicht nach Schnee. Der Glühwein macht es in diesem Jahr auch nicht besser. By the way - es gibt noch kein einziges Weihnachtsgeschenk hier im Haus. Ok. Das stimmt nicht ganz. Eines wird bei Freunden gebunkert. Und die ganzen Herzenskinder sind zum größten Teil auch schon mit Geschenken versorgt. Nur die eigenen Allerliebsten noch nicht. Is klar oder? Und deswegen gibt es anstatt Ikea-Frühstück eben Ertl-Frühstück. Und Kaufrausch bis Mittag. Um dann immernoch nicht die Geschenke für die eigenen Kinder zu haben. Lieber holt man sich den Manne dazu um sicher zu gehen, nicht doch das falsche zu kaufen.
Am Abend will man dann besonders fleißig sein, breitet alle vorhanden Geschenke aus, will einpacken. Und dann brüllt das Zwergenkind. Bitterlichst. Ohrenschmerzen. Mitten in der Nacht. Direkt neben dem geschenkebefülltem Wohnzimmer. Und nichts scheint dem armen Zwergel zu helfen. Deswegen, weil es so schön ist, Kinderambulanz. Der Wuselpapa fährt, ich bleibe. Fände der große Wuselzwerg nämlich ziemlich blöde, wenn er aufwacht und keiner da ist. Zu recht. Und was macht das Minizwergel? Genau! Einschlafen! So präsentiert der Manne also ein schlafendes Zwergerl, dass angeblich das gesamte Haus zusammengebrüllt haben soll vor Schmerzen. Elternglück.

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22.12.2015
Die Nacht war kurz. Minizwergerl weinte noch zweimal bitterlichst vor Schmerzen. Schlief aber, nachdem die Wirkung von Schmerzmittel einsetzte, wieder ein. Ich nicht. Elternglück. Hab ich aber schon erwähnt.
Und weil ich dank dieser Nacht dann beide Wuselzwerge daheim habe, die Laune unterirdisch ist und das Schmerzmittel beim Miniwusel noch wirkt, denke ich mir - einkaufen! Jetzt! Früh genug um nicht im Massengewusel unterzugehen. Am Ende die richtige Entscheidung. Wir werden es über die Feiertage schaffen ohne den Hungertod zu erleiden. Heldenhaft wie ich finde.
Und weil ich nach dem Lebensmitteleinkaufsabenteuer noch 2 Stunden Zeit habe, bis ich mit zwei Zwergen beim Arzt sein muss, übergebe ich die Wuselzwerge an den Manne und ziehe von dannen. In die Innenstadt. Gutscheine abholen. Geld ausgeben. Man kennt es ja. Immerhin noch 48 Stunden bis Heiligabend!
Beim Kinderarzt schläft das Wuselmini im übrigen wieder. Unsere Glaubwürdigkeit sinkt mal wieder. Zu sehen ist in den Ohren auch nichts. Nur wir hören es, wenn das Zwergel bitterlichst weint. Aber dazu müsste er halt wach sein. Elternglück.

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23.12.2015
Schlau wie ich nun mal bin, hatte ich am vergangenen Abend alle Geschenke eingepackt. Diesmal im Schlafzimmer. Bevor der Mini wieder ohne Vorwarnung aufwacht. Tat  er nicht. Und ich schaffte so einen gigantischen Zeitvorsprung. Alles fertig! Und noch weit über 24 Stunden bis Heiligabend.

Zeit um das große Wuselkind am Morgen dazu zu verdonnern einen Weihnachtsgruß zu malen. Um dann 10 Weihnachtskarten binnen einer Stunde zu basteln. Ich. Wie ich nun mal bin.




Nachdem die Weihnachtskarten dann auch tatsächlich umgehend den Weg zur Post fanden, war noch Zeit übrig. Zeit für einen Weihnachtsmarktbesuch. Mit Zug. Bei Frühlingstemperaturen schmeckt der Glühwein aber auch auf anderen Weihnachtsmärkten nicht. Und nach einigen überteuerten Runden auf dem Kinderkarussell, einer Kuscheltour mit Schaf und Esel im Burggraben (oder Schloßgraben? Was ist das eigentlich?) geht es wieder nach Hause. Die Wohnung sieht nach den letzten zwei Tagen unterirdisch aus. Meinem Kopf ist das egal. Der fände eine Migräne heute gut. Ich nicht. Ibu hilft. Sofa auch. In weniger als 24 Stunden vor Heilig Abend krank werden. Das kannste ja wohl knicken, liebes Ich.


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24.12.2015
Mörderlaune am Frühstückstisch. Geplärr, Gezanke. Weihnachten liegt in der Luft. Der Haushalt hat sich leider nicht von selbst gemacht. Aber immerhin sind die Kopfschmerzen und das Krank-Gefühl verschwunden. Nur noch wenige Stunden bis Heilig Abend. Die Wuselzwerge platzen fast vor Aufregung. Der Miniwusel beteuert, er sei auch wieder völlig gesund. Und ich beteuere, dass das Christkind kehrt macht, wenn es das Chaos-Kinderzimmer sieht. Also räumen wir auf. Sortieren, bauen zusammen. Wahnsinn, was sich da alles findet! Nur die restliche Wohnung, die bleibt auf der Strecke. Hätte ich mal gestern nicht so faul rumgelegen. Dann wäre ich wahrscheinlich heute krank. Hm. Seis drum. Christkind kommt ja nicht zu uns, sondern zu den Großeltern. Glück gehabt!
Gegen Mittag kann ich das Gemaule der Wuselzwerge kaum noch ertragen. Wir müssen hier raus! Die Panik, dass wir dann aber das Christkind verpassen, ist jedoch sehr groß beim großen Wuselzwerg. Nicht wollen kann er, dass kann ich sagen!

Am Ende haben wir es dennoch geschafft, die Kinder zu lüften und... bald bald... ja bald ist es soweit! Endlich raus aus der Chaoswohnung. Hoch zu den Schwiegereltern.
Linsen mit Spatzen schmecken an so einem Tag besonders gut. Die Wuselzwerge bekommen jedoch vor Aufregung im Grunde gar nichts runter.
Und während sie die Blaue Elise anschauen, drapieren wir Geschenke ins großelterliche Wohnzimmer. Überschaubar ist es dieses Jahr. Das beruhigt mich irgendwie. Während ich versuche, die Kinder davon zu überzeugen, dass singen helfen könnte, damit das Christkind schneller kommt, klingelt es im Wohnzimmer. Absprache ist alles :D

Endlich ist es soweit. Es wird mit vollem Herzen "Oh du Fröhliche" gesungen und dann! Dann geht es endlich an die Geschenke! Den Volltreffer hatten wir beim großen Wuselzwerg erst später gemacht. Der bekam nämlich nicht das, was er dachte. Und war da etwas irritiert. Aber er war so diplomatisch wie ein 5 jähriger eben sein kann. Er meinte dann bei einem vertraulichen Gespräch auf dem Klo zu mir: "Mama, das Christkind hat mir schon das richtige gebracht. Ich hatte mir das andere gar nicht gewünscht. Da hatte ich mir nur versprochen!" Puh! Nur gut, dass das Christkind auch das unausgesprochene versteht!

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25.12.2015
Weihnachten ohne Arbeit ist wie... hm. Eben kein Weihnachten. Deswegen hatten wir uns irgendwie alle schon darauf eingestellt, dass spätestens am 25.12 das Telefon klingeln wird. Tat es bereits am 24.12 und klar - einen Dienst halte ich mir unbewusst schon immer so, dass es irgendwie geht. Weihnachtsessen verschoben, einen wuseligen Tag mit den Kollegen verbracht und am Abend dann ziemlich dumm aus der Wäsche geschaut, als der Onkel mit einer Carrera Bahn daherkommt. Da kann das Weihnachtsgeschenk vom großen Wuselzwerg wohl einpacken, denke ich wehmütig. Und freue mich zeitgleich den Manne mit Kinderleuchteaugen Runde um Runde fahren zu sehen. Volltreffer. Oder so.


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26.12.2015
Ausschlafen ist um 07:00 Uhr beendet. Dem Wuselzwerg ist am Abend davor sowas wie ein Grind aus dem Ohr gefallen. Soviel zum Thema - da is nix mit dem Ohr. Ohrenschmalz sieht anders aus. Ich bin da quasi Profi. Aber nun gut. Rum ist rum, Schmerzen hatte er seit der sagenumwobenen Nacht auch nicht mehr. Ich fasse mir endlich ein Herz und beseitige das Chaos in der Wohnung. Wenigstens ein bisschen. Um dann gegen Mittag die Kinder zu Lüften. Spielplatz ist bei 11 Grad plus fast schon wie ein Sommerausflug.



Dort treffen wir die Freundesfamilie und planen den Nachmittag ganz spontan anders. Die Lieben haben sich ausgesperrt und mit nur drei Windeln warten sie nun, dass irgendwer in greifbarer Nähe einen Schlüssel herzaubern könnte. Bis das Wunder geschehen soll, gibt es bei uns Kaffee und Plätzchen. Und ziemlich viel zu spielen. Das Abendessen wird nach hinten verschoben, aufgrund von akuter Erholung Seitens der Schwiegermutter. Was angesichts des Aussperrens der Freunde nicht zwingend das schlechteste ist. So ging es am Abend mit völlig glücklichen Kindern zum nächsten Festmahl. Und der Manne isst wieder so viel, dass er auch in dieser Nacht nur schlecht schlafen soll. Das die werten Herrschaften aber auch einfach nicht wissen wann gut ist!

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27.12.2015
Man könnte meinen, Weihnachten sei rum. Pustekuchen. Heute darf ich meine Allerliebste sehen und das ist wie Ostern und Weihnachten zusammen. Schließlich wohnt die Liebste in Regensburg und ist ein so gestresstes Wesen, dass schlichtweg nicht viel Zeit bleibt. Also lege ich mir im Auto mein Weihnachtsgeschenk bereit und höre in angemessener Lautstärke das Livekonzert von Janus in Mannheim. Ebenfalls ein Fest, dass kann ich sagen. Danach trudel ich zur Freundesfamilie. Die feiert heute Hochzeitstag und ist so verrückt 4 auswärtige Kinder inklusive Eltern zu beherbergen. Und zu verköstigen. Beste Nachweihnachtspizza ever! Und natürlich gibt es auch hier noch einmal Geschenke. Kinderaugen. Wunderbar!



Aber nun ist es rum! Aus und vorbei! Bis zum nächsten Mal im Jahr 2016, liebes Christkind!


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Minensie

2015/12/24

Adventskalender #24

Jeden Tag öffne ich hier ein Türchen meines persönlichen Adventskalenders mit Rückblick auf das vergangene Jahr. Ein kurzer Moment des Verschnaufens. Zur Ruhe kommen. Sich besinnen.

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Türchen #24


Jahresrueckblick 2015

Zugenommen oder abgenommen?

Ziemlich gleichbleibend

Haare laenger oder kuerzer?
kürzer

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Dioptrinmäßig gleichbleibend. Ansonsten... selbstverständlich weitsichtiger :-p

Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr! Sehr viel mehr!

Der hirnrissigste Plan?
Wir packen ein paar Kisten in 6 Tagen.

Die gefaehrlichste Unternehmung?
Ich überlege – 2015 kam mir nicht gefährlich vor.

Die teuerste Anschaffung?

Der erste Familienurlaub in Mallorca.

Das leckerste Essen?
Die Feigen direkt vom Baum in Santa Margalida. Und der Seniorita-Verschnitt in Palma.

Das beeindruckenste Buch?
Neustart von Stephan Urbach

Der ergreifendste Film?
Ich überlege … :-p

Die beste CD?
Human – von Michael Patrick Kelly

Das schoenste Konzert?
Wäre wohl Hubert von Goisern gewesen, wäre ich dort gewesen.

Die meiste Zeit verbracht mit...?
Mit meinen zwei Wuselzwergen

Die schoenste Zeit verbracht mit...?
Der Familie - klingt abgedroschen, ist aber so ♥

Vorherrschendes Gefuehl 2015?

Es gibt viel zu tun

2015 zum ersten Mal getan?
Im Erba-Fluss gebadet


2015 nach langer Zeit wieder getan?

Kisten gepackt

Drei Dinge, auf die ich gut haette verzichten koennen?

1. Das vorherrschende Teenie-Gefühl im ersten Drittel des Jahres– ich bin zu alt für diesen Scheiß!
2. Weltkrisen
3. Deutschlandkrisen

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden ueberzeugen wollte?

Das kriegen wir schon hin!

Das schoenste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Hm. Wahrscheinlich das nervigste Elektrogeschenk – die Eva fürs kleine Wuselzwergl. Aber er liebt sie wirklich sehr.

Das schoenste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Ein Küchengerät. Nie wieder ohne. Ich liebe meine Frida so sehr!

2015 war mit 1 Wort … ?
Viel
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2015/12/23

Adventskalender #23

Jeden Tag öffne ich hier ein Türchen meines persönlichen Adventskalenders mit Rückblick auf das vergangene Jahr. Ein kurzer Moment des Verschnaufens. Zur Ruhe kommen. Sich besinnen.

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Türchen #23

Heute habe ich lange überlegt. Es gibt noch so einiges, dass 2015 für mich ausmacht/ausmachte. Letztendlich ist es aber nun dieser Bildausschnitt geworden. Er bedeutet mir viel. Sprache ist keine Barriere, die man überwinden muss, um in Kontakt zu treten. Nicht nur meine Kinder zeigten mir das in diesem Jahr sehr deutlich. Es sind bewegte Zeiten für und in Deutschland in diesem Jahr. Es waren bewegte Gedanken, die mich dazu brachten, das Patenamt für eine Flüchtlingsfamilie anzunehmen. Und es waren bewegende Momente und sie sind es immer noch. Bei jedem Treffen, bei jedem miteinander. Es sind diese Kinderaugen, die einen anstrahlen. Egal in welcher Sprache. Es ist diese aufrichtige Freude, einander zu haben. Ohne zu wollen. Ohne zu fordern. Es braucht nicht viel um so viel zurück zu bekommen. Feinstes, hausgemachtes Gebäck, in der Gemeinschaftsküche gebacken, Tee und Google-Übersetzer :D

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Minensie